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So, 09:18 Uhr
26.01.2020
Aus dem Vereinsleben

Sponsoren für Behindertenfahrzeug nötig

Gestern führte der Verband der Behinderten des Kyffhäuserkreises seine Jahreshauptversammlung mit Wahl durch...

Wie immer im Kreisverband waren wieder zahlreiche Mitglieder gekommen und war beschlussfähig.



Weil die langjährige Vorsitzende des Verbandes Heidi Meister im letzten Jahr länger wegen Krankheit ausfiel, hatte Elfie Reichhardt nicht nur viel Arbeit im Verband übernommen (dafür gab es ein Dankeschön, auch an Frau Gräfe), sondern sie hielt auch den Rechschaftsbericht.


Sie blickte auffiele Veranstaltungen im Verband zurück, von denen teils kn ausführlich berichtete, wie Aktion Mensch, Fahrt nach Halle oder in die Therme nach Bad Frankenhausen, von den Geburtstagsrunden im Verband ganz zu schweigen.

Der Dank ging an die beiden ehrenamtlichen Fahrer des Behindertenfahrzeuges. Rund 33.000 Kilometer waren wieder in 2019 gefahren worden, um behinderte Menschen zur Arbeit oder zu Veranstaltungen zu fahren.

Und da gibt es aktuell einen Knackpunkt, wie die Diskussion zeigte. Das Fahrzeug hat bereits 400.000 Euro auf dem Tacho, da könnte es schnell passieren, dass es bei einem größeren Schaden ganz ausfällt. Wir brauchen noch Sponsoren, so Heidi Meister weil noch nicht die Mittel für ein neues Fahrzeug mit notwendiger Hebebühne zusammen sind. Man änderte sogar die Satzung, um notfalls einen Kredit aufnehmen zu können.

Schwerpunkt uín diesem Jahr wird das Jubiläum 30 Jahre Verband sein, was im Mai gefeiert werden soll.


Heide Meister übernahm den Part für den Kassenbericht, weil die Schatzmeisterin nicht anwesend sein konnte.
Alle Mitglieder haben pünktlich die Beiträge überwiesen und Unstimmigkeiten gab es nicht. Auch die Revisionskommission (Dorothea Kieper - Bildergalerie) stellte fest, es gibt keine Beanstandungen. Alle Kommisionen und der Vorstand wurden einstimmig entlastet.

Für die "alte" und neue Vorsitzende kandidierte Heidi Meister, kündigte aber bereits an, wir müssen auf neue Sicht eine/n neuen Vorsitzende für den Verband aufbauen. Heidi Meister wurde einstimmig gewählt.

Einstimmig wurde auch der weitere Vorstand gewählt (Elfie Reichhardt, Ute Steinmetz und Hans-Joachim Katzmann) und als Beisitzer Christoph Weise, Edeltraudt König und Elke Tettenborn. In die Revisionskommission wurde einstimmig gewählt: Elke Rasch, Dorothea Kieper und Manfred Brandel.

Als Vertreter in den Landesvorstand des Behindertenverbandes wurde Christoph Weise gewählt. Den Landesverband hier in Sondersahausen mit einer Vorsitzenden Heidi Meister zuführen wurde klar abgelehnt. Dorothea Kieper wurde als Deliegierte in den Seniorenbeirat der Stadt Sondershausen gewählt.

Abschließend gab es noch ein weitere Satzungsänderung. Mitglieder müssen nicht vollständig ehrenamtlich im Verband tätig sein, um auch in den Vorstand gewählt werden zu können.
Sponsoren für Behindertenfahrzeug nötig (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sponsoren für Behindertenfahrzeug nötig (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

26.01.2020, 10.40 Uhr
PIMI | Ein schöner Vergleich zum Sonntag
Ganz unfreiwillig bietet sich bei kn ein Vergleich der Bilder. Zum einen 2 Beiträge mit ,,berauschenden Bildern" vom Ärzte- und Apotheker-Ball im Mercedes- Autohaus und die beiden Bilder hier im Gegensatz. Beim Ball wären genug Sponsoren zu finden gewesen. Für mich ein Spiegelbild der heutigen Gesellschaft und zeigt auch, welchen geringen Wert man Behinderten in diesem Land zumisst. Da muß man betteln für Ersatz einer wirklich zerschlissenen ,,Karre"

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26.01.2020, 11.47 Uhr
sputnik | weitere Behindertengruppen und Senioren bräuchten ebenfalls Unterstützung
Liebe Leute, es gibt nicht nur den Behindertenverband mit Heidi Meister. Es gibt viele andere und weitere Behindertengrupppen/Verbände, Seniorengruppen und Verbände, die sicher ebenfalls mehr Unterstützung und Würdigung erfahren könnten. Sicher stehen einige dieser Gruppen hier nicht ganz so offensichtlich im Blickpunkt der Öffentlichkeit, aber es sind genauso Menschen mit Handycaps, Einschränkungen, Behinderungen und mehr. Hier fehlt sicher auch politischer Wille, der auch mit finanziellen Mitteln ausreichend ausgestattet sein müsste, damit allen Menschen Inklusion und wirkliche Teilhabe ermöglicht wird. Das fängt im Bundestag an und hört auf der kleinen regionalen und örtlichen Ebene auf.

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