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Fr, 16:14 Uhr
07.02.2020
Neues von der HSB

Das "Harzkamel" ist zurück

Seit heute ist die Diesellok 199 872 der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) wieder zurück im Harz. Das Fahrzeug wurde in den zurückliegenden Monaten bei Alstom in Stendal einer fristgemäßen Untersuchung unterzogen...



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Die 1976 gebaute und liebevoll "Harzkamel" genannte Lok konnte heute mit Hilfe von zwei Kränen wieder auf ihre Drehgestelle gesetzt werden. In den nächsten Wochen finden in der Fahrzeugwerkstatt der HSB weitere Arbeiten am Fahrzeug statt.
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Kommentare

07.02.2020, 18.14 Uhr
Echter-Nordhaeuser | Diesellok!?
Wenn das die Grünen und FFF mitbekommen das diese Lok mit Diesel fährt dann gibt's Fahrverbot für den Harz. Dann müssen sie bestimmt bald auf E-Lok umsteigen.

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07.02.2020, 18.46 Uhr
Wolfi65 | Nein nicht doch
Der benötigte Diesel kommt doch aus Raps usw. und das freigegebene CO2 war vorher in den Pflanzen gebunden.
Die nächste Generation dieser Baureihe fährt dann mit Magarine und biologisch gepressten Rosenkohlsaft.
Aber im Harz steht soviel Todholz, da könnte man doch einen Holzvergaser einbauen oder gleich mit der Dampflok fahren.
Die Touris aus den gebrauchten Bundesländern wollen doch sowieso nur Dampfloks sehen.

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07.02.2020, 23.21 Uhr
Laberfred | Erst seit 1990 "Harzkamel"
Mal ein paar interessante Details zur Lok:

1976 wurde diese hier an die DR der DDR ausgeliefert. In den 80ern wurde dann die Baureihe 199.8 auf Basis der V100 entwickelt, da es keine Fertigungs-Kapazitäten für eine Schmalspurneubaulok gab.

Die erste umgespurte Lok war die ehemalige 110 863, die im Rahmen des Umbaus Ende 1988 auch den stärkeren 1200 PS Motor und Getriebe mit Vmax 50km/h erhielt. Die dreiachsigen Drehgestelle basierten auf solchen von Güterwagen mit aus Platzgründen oben angebauter Federung . Daher steht die 199.8 auch so hochbeinig da. Angeliefert wurden die Loks aus Stendal auf normalspurigen Transportdrehgestellen. Auf die Schmalspurdrehgestelle wurden sie dann im Bw Wernigerode/Westerntor auf einem extra nur für diesen Zweck errichtetem Vierschienengleis mit vier Hebeböcken gesetzt.

30 Stück sollten es einst werden, 10 wurden es dann. Drei befinden sich noch im Betriebsdienst. Zwei sind abgestellt, die restlichen wurden wieder auf Normalspur umgebaut oder verschrottet.

199 872 begann ihre Karriere als "Harzkamel" Anfang 1990.

Harzkamel ist die logische Folge aus dem Namen Kamel. So wurde die V100 genannt, weil das Gefühl im Führerstand der fahrenden Lok an den Ritt auf einem Kamel erinnert, was in der höhergelegten und schmalspurigen Harz-Version noch deutlicher spürbar ist.

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