Mi, 10:40 Uhr
04.03.2020
Ein Blick in die Statistik
Energie und Nahrung wurden teurer
Im Februar verzeichneten die Verbraucherpreise einen deutlichen Anstieg. Im Wesentlichen wurde diese Entwicklung durch gestiegene Preise für Energie (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) sowie für Nahrungsmittel beeinflusst, teilt das Thüringer Landesamt für Statistik mit...
Die Jahresteuerungsrate stieg von 1,8 Prozent im Januar auf 2,0 Prozent im Februar. Ohne die Preisentwicklung dieser Güter und Dienstleistungen würde die Jahresteuerungsrate 1,6 Prozent betragen.
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhte sich der Verbraucherpreisindex damit im Monat Februar gegenüber dem Vormonat Januar um 0,5 Prozent und erreichte einen Indexstand von 105,9 Prozent (Basis 2015=100).
Die Energiepreise lagen um 3,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für Strom (+ 7,1 Prozent), für feste Brennstoffe (+ 6,2 Prozent) sowie für Kraftstoffe (+ 5,9 Prozent) mussten die Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich mehr bezahlen.
Preissenkungen wurden dagegen für Heizöl, einschließlich Umlage, (- 6,7 Prozent) sowie für Fernwärme (- 2,3 Prozent) beobachtet. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich im Jahresvergleich um durchschnittlich 3,4 Prozent. Hier sind vor allem Preisanstiege für Fleisch und Fleischwaren (+ 9,6 Prozent) sowie für Obst (+ 10,7 Prozent) festgestellt worden. Weiter- hin rückläufig waren Preise für Speisefette und Speiseöle (- 7,2 Prozent) sowie für Kaffee, Tee und Kakao (- 2,4 Prozent).
Mehr als die Hälfte der Gesamtausgaben der Haushalte entfallen auf Dienstleistungen. Die Preise der Dienstleistungen erhöhten sich binnen Jahresfrist um 1,7 Prozent. Die Mieten, einschließlich Nebenkosten, mit dem größten Ausgabenanteil an den Dienstleistungen lagen um 1,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Weitere nennenswerte Preissteigerungen wurden im Dienstleistungsbereich für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+ 3,6 Prozent), für Dienstleistungen zur Instandhaltung und Reparatur einer Wohnung (+ 3,6 Prozent) sowie für Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (+ 2,7 Prozent) beobachtet.
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,5 Prozent. Saisonal bedingt verteuerten sich die Preise für Pauschalreisen um 15,5 Prozent im Vergleich zum Monat Januar. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen um 1,6 Prozent und die Preise für Bekleidung und Schuhe um 0,9 Prozent. Indexdämpfend wirkten sich fallende Preise für Heizöl, einschließlich Umlage, (- 5,2 Prozent) sowie für Kraftstoffe (- 0,8 Prozent) aus.
Autor: redDie Jahresteuerungsrate stieg von 1,8 Prozent im Januar auf 2,0 Prozent im Februar. Ohne die Preisentwicklung dieser Güter und Dienstleistungen würde die Jahresteuerungsrate 1,6 Prozent betragen.
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhte sich der Verbraucherpreisindex damit im Monat Februar gegenüber dem Vormonat Januar um 0,5 Prozent und erreichte einen Indexstand von 105,9 Prozent (Basis 2015=100).
Die Energiepreise lagen um 3,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für Strom (+ 7,1 Prozent), für feste Brennstoffe (+ 6,2 Prozent) sowie für Kraftstoffe (+ 5,9 Prozent) mussten die Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich mehr bezahlen.
Preissenkungen wurden dagegen für Heizöl, einschließlich Umlage, (- 6,7 Prozent) sowie für Fernwärme (- 2,3 Prozent) beobachtet. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich im Jahresvergleich um durchschnittlich 3,4 Prozent. Hier sind vor allem Preisanstiege für Fleisch und Fleischwaren (+ 9,6 Prozent) sowie für Obst (+ 10,7 Prozent) festgestellt worden. Weiter- hin rückläufig waren Preise für Speisefette und Speiseöle (- 7,2 Prozent) sowie für Kaffee, Tee und Kakao (- 2,4 Prozent).
Mehr als die Hälfte der Gesamtausgaben der Haushalte entfallen auf Dienstleistungen. Die Preise der Dienstleistungen erhöhten sich binnen Jahresfrist um 1,7 Prozent. Die Mieten, einschließlich Nebenkosten, mit dem größten Ausgabenanteil an den Dienstleistungen lagen um 1,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Weitere nennenswerte Preissteigerungen wurden im Dienstleistungsbereich für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+ 3,6 Prozent), für Dienstleistungen zur Instandhaltung und Reparatur einer Wohnung (+ 3,6 Prozent) sowie für Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (+ 2,7 Prozent) beobachtet.
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,5 Prozent. Saisonal bedingt verteuerten sich die Preise für Pauschalreisen um 15,5 Prozent im Vergleich zum Monat Januar. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen um 1,6 Prozent und die Preise für Bekleidung und Schuhe um 0,9 Prozent. Indexdämpfend wirkten sich fallende Preise für Heizöl, einschließlich Umlage, (- 5,2 Prozent) sowie für Kraftstoffe (- 0,8 Prozent) aus.
