Mi, 11:02 Uhr
04.03.2020
Meldungen aus der Region
Radwege im Fokus?
Zwei interessante Themen stehen heute im Kreisausschuss auf dem Programm, Haushalt und Mitgliedschaft des Kyffhäuserkreises im Verein Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Thüringen e.V. (AGFK-TH). Das weckt Begehrlichkeiten...
Mit dem Unstrut-Werra-Radweg (UWR) ist dem Landkreis ein guter Schritt in Sachen Radwege gelungen und er wird auch sehr gut angenommen, besonders auf dem Teilstück zwischen Bad Frankenhausen und Sondershausen.
Voriges Jahr wurde der Startschuss für den "Radweg in die Steinzeit" getan, der vom Abzweig UWR bei Bendeleben in Richtung Seega verläuft. Ein wichtiger Schritt bei den touristischen Radwegen. Auch wenn dieser Radweg wegen der enge des Tals durchaus auch als straßenbegleitender Radweg durchgehen könnte, aber die Zahl der wirklich straßenbegleitenden Radweg ist im Kyffhäuserkreis nicht gerade üppig.
In der Gemeinde Kyffhäuserland plant man an einem Radweg der Steinthaleben und die Barbarossahöhle mit Bendeleben und dem UWR verbinden soll.
Auffällig für den Kyffhäuserkreis: Trotz des enormen Steigens der Bedeutung des Radfahrens im öffentlichen Verkehr gibt es offensichtlich für den Kyffhäuserkreis keine aktuell bestätigte Radwegskonzeption. Man hört zwar immer wieder, man arbeite an etwas, aber konkret wurde noch nichts öffentlich bekannt.
2017 hieß es in einer Darstellung von Landkreis Nordhausen und Kyffhäuserkreis mit der damaligen Ministerin Birgit Keller, dass auch ein straßenbegleitender Radweg zwischen Wiehe und Roßleben geplant sei.
Ortsumgehungen und Radwege im Fokus.
Nimmt man diese Tatsachen in den Fokus, dann ist es gerade bei den straßenbegleitenden Radwegen sehr dünne, denn die sollen ja Ortschaften verbinden, und für die Bürger dasein.
Und schaut man jetzt gar in den Westteil des Kreises, wird es bis auf den UWR ganz dünn. Von der Verbindungsachse Erfurt - Greußen - Nordhausen in Bezug auf Radwegen wird es ganz dünn. Dabei geht es insbesondere um die Verbindung Straußfurt - Greußen - Oberspier. Von Straußfurt kommt man bis Erfurt und von Oberspier bis Sondershausen gibt es ja Radwege.
Spricht man mit Verantwortlichen über das Teilstück Sondershausen - Nordhausen, so hört man auch zeitlich nicht viel konkretes. Man hört dabei, ja wir wollen über Großfurra und Kleinfurra den Anschluss nach Nordhausen schaffen, es scheitere aber in Teilstücken an der Planung des Weges.
Offensichtlich scheinen noch nicht mal finanzielle Mittel dazu sein, um gerade die wichtige Verbindung Straußfurt - Oberspier wenigstens erst mal in der Trassierung zu planen, denn ohne so einen Plan gibt es auch keine Fördermittel.
Wenn heute im Kreisausschuss und später im Kreistag über Haushalt und Mitgliedschaft des Kyffhäuserkreises im Verein Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Thüringen e.V. (AGFK-TH) gesprochen wird, sollte man vor allem im letzteren Punkt mal informieren, wie es denn bei der Radwegskonzeption für den Landkreis und den straßenbegleitenden Radwegen weitergeht.
Gerade weil die Elektomobilität auch bei den Fahrrädern sprunghaft steigt und viele junge Leute bereits auf Elektro setzen, sollte nun endlich auch bei den Radwegen für den "täglichen" Bedarf etwas getan werden.
Mit dem Fahrrad von Straußfurt über die B4 nach Sondershausen zu kommen ist genau so abenteuerlich, wie auf der B85 vielleicht mit dem Fahrrad hoch zum Kyffhäuserdenkmal zu kommen. Auch die Verbindungen von Greußen in Richtung Ebeleben - Helbedündorf ist schon eine Herausforderung.
Vielleicht gibt es ja nach diesen Beratungen mehr Klarheit. Wir sind gespannt und werden immer wieder nachfragen.
Autor: khhMit dem Unstrut-Werra-Radweg (UWR) ist dem Landkreis ein guter Schritt in Sachen Radwege gelungen und er wird auch sehr gut angenommen, besonders auf dem Teilstück zwischen Bad Frankenhausen und Sondershausen.
Voriges Jahr wurde der Startschuss für den "Radweg in die Steinzeit" getan, der vom Abzweig UWR bei Bendeleben in Richtung Seega verläuft. Ein wichtiger Schritt bei den touristischen Radwegen. Auch wenn dieser Radweg wegen der enge des Tals durchaus auch als straßenbegleitender Radweg durchgehen könnte, aber die Zahl der wirklich straßenbegleitenden Radweg ist im Kyffhäuserkreis nicht gerade üppig.
In der Gemeinde Kyffhäuserland plant man an einem Radweg der Steinthaleben und die Barbarossahöhle mit Bendeleben und dem UWR verbinden soll.
Auffällig für den Kyffhäuserkreis: Trotz des enormen Steigens der Bedeutung des Radfahrens im öffentlichen Verkehr gibt es offensichtlich für den Kyffhäuserkreis keine aktuell bestätigte Radwegskonzeption. Man hört zwar immer wieder, man arbeite an etwas, aber konkret wurde noch nichts öffentlich bekannt.
2017 hieß es in einer Darstellung von Landkreis Nordhausen und Kyffhäuserkreis mit der damaligen Ministerin Birgit Keller, dass auch ein straßenbegleitender Radweg zwischen Wiehe und Roßleben geplant sei.
Ortsumgehungen und Radwege im Fokus.
Nimmt man diese Tatsachen in den Fokus, dann ist es gerade bei den straßenbegleitenden Radwegen sehr dünne, denn die sollen ja Ortschaften verbinden, und für die Bürger dasein.
Und schaut man jetzt gar in den Westteil des Kreises, wird es bis auf den UWR ganz dünn. Von der Verbindungsachse Erfurt - Greußen - Nordhausen in Bezug auf Radwegen wird es ganz dünn. Dabei geht es insbesondere um die Verbindung Straußfurt - Greußen - Oberspier. Von Straußfurt kommt man bis Erfurt und von Oberspier bis Sondershausen gibt es ja Radwege.
Spricht man mit Verantwortlichen über das Teilstück Sondershausen - Nordhausen, so hört man auch zeitlich nicht viel konkretes. Man hört dabei, ja wir wollen über Großfurra und Kleinfurra den Anschluss nach Nordhausen schaffen, es scheitere aber in Teilstücken an der Planung des Weges.
Offensichtlich scheinen noch nicht mal finanzielle Mittel dazu sein, um gerade die wichtige Verbindung Straußfurt - Oberspier wenigstens erst mal in der Trassierung zu planen, denn ohne so einen Plan gibt es auch keine Fördermittel.
Wenn heute im Kreisausschuss und später im Kreistag über Haushalt und Mitgliedschaft des Kyffhäuserkreises im Verein Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Thüringen e.V. (AGFK-TH) gesprochen wird, sollte man vor allem im letzteren Punkt mal informieren, wie es denn bei der Radwegskonzeption für den Landkreis und den straßenbegleitenden Radwegen weitergeht.
Gerade weil die Elektomobilität auch bei den Fahrrädern sprunghaft steigt und viele junge Leute bereits auf Elektro setzen, sollte nun endlich auch bei den Radwegen für den "täglichen" Bedarf etwas getan werden.
Mit dem Fahrrad von Straußfurt über die B4 nach Sondershausen zu kommen ist genau so abenteuerlich, wie auf der B85 vielleicht mit dem Fahrrad hoch zum Kyffhäuserdenkmal zu kommen. Auch die Verbindungen von Greußen in Richtung Ebeleben - Helbedündorf ist schon eine Herausforderung.
Vielleicht gibt es ja nach diesen Beratungen mehr Klarheit. Wir sind gespannt und werden immer wieder nachfragen.
