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Fr, 13:27 Uhr
06.03.2020
Landespolitiker äußern sich

Lohndiskriminierung muss aufhören – Frauen verdienen mehr

SPD-Landtagsabgeordnete Dorothea Marx zum Internationalen Frauentag: Lohndiskriminierung muss aufhören – Frauen verdienen mehr...

„Auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung geht es nach wie vor nicht schnell genug voran“, erklärt die Sondershäuser Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Thüringer Landtags, Dorothea Marx, anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist ein unbedingtes Muss.

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Es ist eine Schande für ein Land wie Deutschland, dass Frauen immer noch im Durchschnitt 21 Prozent weniger als Männer verdienen“, so Marx. Hinzu kommt, dass mehr als zwei Drittel der Niedriglöhner in Deutschland Frauen sind. Durch diese Ungleichbehandlung sind die Folgen für die Frauen gewaltig, denn eine existenzsichernde Rente kann nicht aufgebaut werden.

„Gleichstellungspolitik ist Gesellschaftspolitik. Deshalb täte Deutschland gut daran, diese Schieflage schnellstmöglich abzustellen“, so Marx weiter. Nach der Einführung des Mindestlohnes müsse auch der „Dienst am Menschen“ deutlich mehr wertgeschätzt und besser entlohnt werden. Viele Frauen arbeiten in den sogenannten personenbezogenen Dienstleistungsberufen, z.B. in der Pflege. Hier sei eine faire und bessere Bezahlung dringend geboten.

Unverzichtbarer Dreh- und Angelpunkt für einen größeren Nachdruck bei der Umsetzung der Gleichstellung bleibe eine angemessene Repräsentanz aller Geschlechter in den Parlamenten. „Wenn es 100 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts immer noch Fraktionen wie aktuell die Landtagsfraktionen von CDU und AfD gibt, die weniger als 10% Frauen in ihren Reihen haben, ist es an der Zeit, auch dafür verbindliche Regeln zu schaffen.“

SPD-Wahlkreisbüro Dorothea Marx MdL
Autor: khh

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Kommentare
geloescht.20250302
06.03.2020, 13:42 Uhr
Jawohl Frau Marx!
Auch mehr Frauen in die Parlamente...Dann aber auch bitte alle Abgeordneten*Innen in die Rentenkasse einzahlen lassen und das spätere Altersruhegeld daraus berechnen und nicht von der Dauer der Land-/Bundestagszugehörigkeit ableiten.

Die Schlange der fähigen und daran interessierten Frauen wird dann von Berlin bis Erfurt reichen.
A-H-S
07.03.2020, 00:56 Uhr
Ich empfehle die Benutzung eines Taschenrechners
Zitat SPD Wahlkreisbüro: "„Wenn es 100 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts immer noch Fraktionen wie aktuell die Landtagsfraktionen von CDU und AfD gibt, die weniger als 10% Frauen in ihren Reihen haben, ist es an der Zeit, auch dafür verbindliche Regeln zu schaffen.“"

Mir fallen bei der AfD spontan drei Frauen im Landtag ein (Herold, Kniese, Hoffmann)...
Soso, 3 von 22 sind also weniger als 10 Prozent!? Kann man natürlich behaupten, lässt einen einen aber nicht sonderlich intelligent aussehen^^.

PS: alle Frauen sind auch als solche erkennbar...
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