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Mo, 09:25 Uhr
23.03.2020
Landesweite Verordnung gegen weitere Corona-Ausbreitung geplant

Thüringen will morgen Maßnahmen verschärfen

Thüringen plant die Verabschiedung einer landesweiten Verordnung zu Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus. Diese Information wurde heute Morgen den Thüringer Landratsämtern zugestellt.

Die Landesregierung hat angekündigt, die mit der Bundesregierung vereinbarten Maßnahmen zur weiteren Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus in eine Verordnung des Gesundheitsministeriums umzusetzen.

Diese „Thüringer Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des SARS-VOV-2-Virus“ soll am Dienstag, dem 24.03. das Kabinett passieren und bereits am 25.03. um 0:00 Uhr in Kraft treten.

Erwartet werden mögliche Nachschärfungen in der Anpassung des Beschlusses für Bund und Länder. Insofern diese Verordnung realisiert wird, informieren wir Sie hier in unseren Nordthüringer Ausgaben umgehend.
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Kommentare

23.03.2020, 09.43 Uhr
herby | Lächerliche Handhabung.
Meine Tochter darf nicht in die Ausbildung, das Sie zur Zeit einen Husten hat und somit verdächtig ist im Bezug auf Covid 19, was auch verständlich ist. Aber beim Arzt und im Krankenhaus wird kein Test gemacht! Wir sollen uns nicht verrückt machen heißt es. Vielleicht sollte man da erstmal anfangen was zu ändern. Ich habe täglich mit meiner Tochter Umgang, logisch und bin aber selber im öffentlichen Dienst tätig, somit auch ein Umgang mit vielen Menschen.

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23.03.2020, 09.55 Uhr
Psychoanalytiker | Und warum nicht sofort ...
Warum tritt die Verordnung nicht sofort in Kraft? Ich hoffe, das Virus hat eine Atomuhr und weiss, wann es Dienstag 00:00 Uhr ist. Man sollte wirklich nur Fachkräfte und nicht Politiker zu Entscheidungsträgern machen.

Und wie schon gesagt: Der Förderalismus steht hier im Weg. Jedes Bundesland, jeder "schlaue" Politiker macht, wie er/sie es so denkt ...

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23.03.2020, 10.42 Uhr
ottilie | Lächerliche Handhabung
Würde man einen Test machen, könnte die Tochter sicher auch in Ausbildung gehen, wenn das Ergebnis keine Maßnahmen erfordert.
Ist das Material alle oder die Personen überlastet, dass kein Test gemacht wird?
Schon deshalb müßte die Dame, die im Öffentlichen Dienst steht, getestet werden, um eventuell weitere Ansteckungen zu vermeiden, sollte der Test positiv ausfallen.
Wozu Ausgangsverbot und dergleichen mehr, wenn man so urteilt, wie in diesem Beitrag.
Oft muß man sich fragen, was ist denn nun eigentlich richtig?

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23.03.2020, 10.57 Uhr
GerKobold | wieder so eine einzelne Maßnahme...?
das ist doch völliger Quatsch und nur wieder zum Durcheinander,wenn nicht alle Länder da mitziehen...?

Alle in Ausgangssperre für 4 Wochen und Gut ist... Bundeswehr übernimmt Lebensmitteltransporte,es soll eh jeder für ewta 14 Tage Vorrat haben Lt. Katastrophenschutz und Bundesregierung...
Ob nun die Unternehmer mit bis zu 30TEuro unterstützt werden oder alle Bürger einfach mal für 4 Wochen vom Staat verpflegt werden... nehmt doch einfach die vielen Miliarden Steuergeld ist eh von uns Steuerzahlern!

Und wenn es an Klopapaier fehlen sollte, einfach mal die vielen "Wochenzeitungen" dafür benutzen oder eben den "Arsc..." abwaschen unter der Dusche ...Sorry Leute aber da ist echt das kleinste Übel in der jetztigen Situation,aber weitere Maßnahmen oder Überprüfen der infizierten Personen mit unterschiedlichen Zahlen des RKI oder der WHO ändert nix am Virus und wenn so unentschlossen gehandelt wird, ist eh alles ,aber wirklich ALLES zu spät nicht nur für Deutschland!

Danke Herr Sölder ,so macht man das in Bayern und hoffentlich auch bald ÜBERALL.

Ich schreibe nur : WELTWIRTSCHAFTSKRISE!+

Hauptsache ,der Strom und das Wasser wird nicht rationiert..."dann schaffen wir das"

Also Augen zu und durch ...und erst mal für das was in den Magen rein kommt Sorge getragen ,als für das was Hinten raus kommt...;-)

Immer schön gesund bleiben
Gruß
Gerry

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23.03.2020, 11.08 Uhr
Pe_rle
Der Beitrag wurde deaktiviert.
23.03.2020, 11.35 Uhr
Psychoanalytiker | @ Ottilie ...
... das "Dumme" dabei ist, dass Sie ggf. einen Test machen, dieser negativ ausfällt, Sie sich freuen, aus der Praxis gehen, dabei die Türklinke betätigen, Sie sich wegen einer juckenden Nase unwillkürlich ins Gesicht fassen und dabei den Virus des Vorgängers (der ihn aber selbst noch nicht bemerkt hat) einfangen. Selbst wenn das Virus bei Ihnen dann kaum Sympthome auslöst, können Sie dann Ihren "alter Vater" (ggf. auch über die Kinder) anstecken und merken nicht, dass Sie das Virus übertrugen, also "Ausgangspunkt" waren.

Daher bin ich eher bei GerKobold. 4 Wochen wären erst einmal gut, reichen aber wahrscheinlich nicht, denn der "Vorletzte Virenträger" kann immer noch den "letzten Gesunden" innerhalb einer Inkubationszeit von (wahrscheinlich) 14 Tagen anstecken. Und dann geht's von vorne los.

Die 14 Tage sind aber auch nur eine Annahme, noch nicht eindeutig belegt. So ein Virus hat nun mal keine Uhr, weiß nicht wann es angreifen muss, um selbst "zu überleben". Vielleicht sind es auch "15 Tage und 8 1/2 Stunden". Daher lieber "eine Woche" mehr, als "einen Tag" zu wenig.

Und da müssen wir durch, auch wenn es so manchem nicht gefällt, er/sie sich noch nicht oder erst vor einer Stunde angesteckt hat, sich sonst "gut fühlt" und daher lieber "Party" machen würde, weil ihm/ihr sonst die Decke auf den Kopf fällt ...

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23.03.2020, 11.52 Uhr
marco2020 | Hmmm
...ich fahre Backwaren aus,Brot etc.
Muss gemacht werden,logo.
Die Leute wollen essen.
Aber,die Ware kommt teils von weiter weg,dann mit selbst hergestellten ins Auto verladen.
Dann zu den Filialen gebracht etc.
Bis hierhin schon 100 Ansteckungsgefahren.
Dann die Verkäuferinnen und die Kunden,Käufer.
Sicher müssen die Leute wie ich arbeiten,um die Versorgung gewährleisten.
Aber ich selbst bin COPD-Patient und Diabetiker.
Das heißt Gefährdeter,wenn ich das bekomme kann es das für mich gewesen sein.
Auf einer Seite wird so geschützt,vorgebeugt,eingeschränkt und Leute/Mitarbeiter wie wir?
Entweder richtig und ganz oder gar nicht!
Wenn es bei uns so extrem wird wie in Italien mit 800 Toten in 24 Stunden,dann Gute Nacht.
Dann ists zu spät.
Es muss vorher konsequent für ALLE durchgegriffen werden,Lösungen gefunden werden.
Alles andere ist Pillepalle.
Meine Meinung!
Hoffe für uns alle,dass wenigstens schnell alles gut wird und der Spuk ein Ende hat.
Kann es schon nicht mehr sehn und hören,Corona hier,Corona da.
In dem Sinne: haltet durch ;0)

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23.03.2020, 14.32 Uhr
Fischkopp66 | Verstehe ich nicht
Gilt die Verordnung der Bundesregierung nicht Bundesweit, sprich seit gestern 00.00 Uhr für alle Bundesländer. Ach ich vergaß das Thüringen ja eigenständig handelt als 17 Bundesland, sorry für den Humor, aber hier ist nichts mehr ernst zu nehmen.
Sollte diese Krise vorbei sein werden meine Familie und ich umgehend wieder in den Westen rübermachen.

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23.03.2020, 15.07 Uhr
Paulinchen | Irgendwie, steht uns doch...
... durch das Coronavirus das Wasser bis zum Hals. Ist es da wirklich noch verhältnismäßig, dass jetzt per Luftbrücke, die Erntehelfer aus Rumänien eingeflogen werden?

In einer derartigen Situation, verzichte ich gern auf Spargel, wenn für dessen Ernte Risiken für die die Gesundheit der hiesigen Gesellschaft bestehen . Warum werden dafür nicht wie angekündigt, die Flüchtlinge und Arbeitslosen eingesetzt. Ich hasse es, wenn die Spagelbauern uns glauben machen wollen, nur die Polen und Rumänen sind dafür bestens geeignet. Dann geht die Ernte eben etwas langsamer über die Bühne! Aber das lässt offenbar die Gier dieser Bauern nicht zu. Ausbeutung in höchster Potenz ist das aus meiner Sicht und sehr unpassend in unserer derzeitigen Lage.

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23.03.2020, 17.12 Uhr
AJ1967 | #Paulinchen
Man kann sicher auf Spargel verzichte. Aber auch hinter dem Spargelbauer stehen Familien und Existenzen. Von Gier kann hier wohl nicht die Rede sein. Die Spargelernte oder auch die Erdbeerernte ist ein saisongeschaft. Hier wird für den Rest des Jahres Geld verdient. Sicher kann man auch Arbeitslose oder wie auch immer anstellen, hat man auch schon probiert. Problem am nächsten Tag ist eine Vielzahl nicht mehr zur Arbeit erschienen. Vielleicht auch einfach mal weiterdenken.

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23.03.2020, 17.31 Uhr
DDR-Facharbeiter | Spargelbauern sind keine "gierigen Ausbeuter"
Hallo Paulinchen, Sie nennen die Spargelbauern "gierig" und "Ausbeuter",
weil sie nur Polen und Rumänen als Erntehelfer bei der Spargelente für geeignet halten,
aber keine Flüchtlinge und keine Arbeitslosen wollen.
Erklärungen eines "gierigen" Bauern:
Die Flüchtlinge wollen, aber sie dürfen nicht!
Haben Sie gewusst , dass Flüchtlinge merkwürdigerweise garnicht arbeiten dürfen?
Deshalb forderte Frau Minister Klöckner unlängst: das Arbeitsverbot für Flüchtlinge aufheben !
Die bisherige geltende Begründung: Flüchtlinge würden deutschen Arbeitslosen die Arbeit wegnehmen.
Also: deutsche Arbeitslose zum Ernte- Einsatz auf die Felder, Spargel und Erdbeeren ernten!

Aber da gibt es bittere Erfahrungen der Spargel-Bauern:
Die Arbeitslosen vom deutschen Arbeitsamt sind nicht an die ungewohnte Arbeit gewöhnt oder sie sind, höflich gesagt, "unmotiviert".
Nach den Erfahrungen der Bauern kommen die meisten deutschen Arbeitslosen nach einigen Arbeits-Tagen mit Attesten oder bleiben einfach weg.
Für die osteuropäischen Erntehelfer ist der vermeintliche Niedrig- Lohn in Deutschland oder England höher als der Stundenlohn eines studierten Arztes in Ihren Heimatländern.

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23.03.2020, 17.53 Uhr
Paulinchen | AJ1967...
... na dann denken Sie mal bis nach Berlin. Ist gar nicht so weit. Dort sitzt die Politik seit Tagen zusammen und schafft Möglichkeiten, damit selbst Kleinunternehmen Entschädigungen für die Ausfälle durch das Virus erhalten. Vielleicht lesen Sie meinen Artikel noch einmal durch, dann erfassen Sie vielleicht den Grundgedanken dessen. Also bitte etwas tiefgründiger denken.

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23.03.2020, 18.07 Uhr
andreaspaul | Das Virus sollte man wirklich ernst nehemen.Hände waschen!
vorhin gelesen und ich habe mich erschrocken......
Nach Kontamination kann das Virus…

… bis zu 3 Stunden lang in Tröpfchen in der Luft bleiben
… bis zu 4 Stunden lang auf Kupferoberflächen wie Münzen
… bis zu 24 Stunden auf Karton
… und bis zu 2-3 Tagen auf Edelstahl und Plastik infektiös bleiben.
Am längsten erhalten bleiben die Viren bei Kälte und hoher Luftfeuchtigkeit.

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23.03.2020, 18.37 Uhr
AJ1967 | Zuschüsse für Corina paulinchen
Ja Berlin wird Unterstützung anbieten. Gleichwohl handelt es sich nicht um Almosen. Hier gibt es zinsverbilligte Darlehen die auch zurückgezahlt werden müssen. Wenn ich kein Geld verdiene kann ich auch nichts zurückzahlen. Punkt saisongeschäft. Viele Bauern haben entsprechende Investitionen getätigt und müssen auch einen entsprechenden kapitaldienst erbringen. Von was ??

Für die Arbeitskräfte egal aus welchem Land kann man auch Tests durchführen.

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23.03.2020, 19.49 Uhr
Kobold2 | Manch einer
scheint den Ernst der Lage noch immer nicht begreifen zu wollen . Bei einem prognostizierten Wirtschaftseinbruch bis zu 20 % und einem Anstieg der Arbeitlosenzahlen um bis zu einer Mio. noch so viel Arroganz an den Tag zu legen, um für ungeliebte Arbeiten, Osteuropäer oder Flüchtlinge vorzuschieben, kann man nur den Kopf schütteln. Hier geht es einigen noch viel zu gut.
Wer seinem Job verliert, oder auf Null gesetzt wird, oder vielleicht doch noch Kurzarbeitergeld bekommt, darf froh sein, wenn er noch die Gelegenheit findet, etwas dazu zu verdienen.
Die Ernte auf den Feldern fragt nicht, ob mal jemand Zeit, oder Lust hat, die muss dann eingeholt werden, wenn es soweit ist.
Wer Bauern Gier unterstellt, der braucht wohl mal 6 Wochen Wasser und Brot, dann wird eine Kartoffel zum Goldschatz.
Mit Egoismus und Arroganz wird dieser Einschnitt in unseren Alltag nicht besser.
Aus dieser Situation kann man viel lernen und mitnehmen, aber die Chance wird wohl von den meisten vertan.

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23.03.2020, 22.58 Uhr
Oberlehrer | Die Sache mit den zuschüssen
Ist nicht nur in Ordnung, sondern notwendig... Und im Grunde nur ein Tropfen auf den heißen stein. Eine Geschichte aus dem Leben: Ein junger Augenarzt aus meinem Bekanntenkreis, zwei Helferinnen, ein Azubi, eine Reinigungskraft. Die Praxis erst vor zwei Jahren eingerichtet, Kassenzulassung erworben... dementsprechend viele Schulden. Dank Corona bleiben die Patienten weg. Termine werden abgesagt, für Notfälle und notdienste und irgendwie fordern die Kassen auch bestimmte Öffnungszeiten (weiß ich nicht genau) muss er da sein. Gehälter und Miete und Raten laufen weiter... Geld kommt keines rein...

Nachdem, was wir nun heute wissen bekommt er 9000 Euro Zuschuss für 3 Monate... Und mit gutem Willen vom Vermieter noch eine Stundung der Miete. Davon kann er weder seine Helferinnen bezahlen, noch seine Raten.... Geschweige denn, dass für ihn etwas übrig bliebe... Darüber hinaus wird seine Kassenvergütung am Umsatz des Vorjahres gemessen... Dementsprechend schlägt das ganze wahrscheinlich auch noch durch, wenn die Sache längst abgehakt ist.

Die Zuschüsse helfen und sind nötig... Reichen aber nicht. Jeder, der hier etwas dagegen sagt, hat die Situation nicht begriffen. Ohne diese und die anderen Maßnahmen der Regierung hätten wir in ein paar Wochen jede Menge Insolvenzen und Arbeitslose.

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