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Mo, 10:00 Uhr
13.04.2020
Gestiegene Grundstückspreise

Wohneigentum nur für Reiche?

Gestiegene Grundstückspreise und hohe Kaufnebenkosten: Viele Bundesbürger gehen heute davon aus, dass sie sich die eigene Immobilie nie leisten können. Bleibt Wohneigentum damit nur Gutverdienern vorbehalten?

Ein Häuschen im Grünen? Diesen Traum möchten sich immer weniger Bundesbürger erfüllen. Stattdessen geben sie ihr Geld lieber für Reisen, Hobbys, Komfort oder Kinder aus. Eine internationale Studie der niederländischen Bank ING ergab, dass für 91 Prozent der Befragten aus Deutschland ein anderes Sparziel als das Eigenheim an oberster Stelle steht. Dieser Trend spiegelt sich auch in der Wohneigentumsquote wieder, die seit Jahren bei 45,5 Prozent stagniert. Im Vergleich zu anderen OECD-Ländern belegt Deutschland damit nur den vorletzten Platz. Einzig in der Schweiz leben noch weniger Menschen in der eigenen Immobilie.
Gestiegene Kosten

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Immerhin: Mit 58 Prozent sagt die Mehrheit der befragten Bundesbürger, dass es besser ist, eine Immobilie zu besitzen, als sie zu mieten. Das bedeutet, dass Wohneigentum nach wie vor einen hohen Stellenwert besitzt. Doch 43 Prozent gehen auch davon aus, dass sie sich trotz des niedrigen Zinsniveaus nie eine eigene Immobilie leisten können. Das liegt nicht zuletzt an den stetig steigenden Grundstückspreisen. So betrug 2019 laut Angaben des Statistischen Bundesamts der Kaufpreis für einen Quadratmeter baureifes Land im Schnitt 184,53 Euro. Damit haben sich die Preise seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Vor allem in Ballungsräumen wie München, Stuttgart, Berlin und Hamburg müssen Häuslebauer tief in die Tasche greifen.

Damit einher gehen hohe Kaufnebenkosten: Ein großer Posten ist die Maklercourtage, die mit 3 bis 7 Prozent des Kaufpreises zu Buche schlägt. Hinzu kommen die Grunderwerbsteuer, die je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent liegt, sowie die Kosten für Notar und Grundbucheintrag. Zusätzlich zum Kaufpreis für das Grundstück können so mehrere tausend Euro zusammenkommen, die in der Regel aus eigenen Mitteln getragen werden müssen. Empfohlen wird meist ein Eigenkapitalanteil von mindestens 15 Prozent. Je mehr Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht wird, desto günstiger sind die Zinsaufschläge. Zu mietähnlichen Konditionen ins Eigenheim

Bleibt der Hausbau damit nur Gutverdienern vorbehalten, die sich schon ein gewisses Vermögen aufbauen konnten? Keinesfalls: Mit Town & Country Haus können auch Normalverdiener ihren Traum vom Haus erfüllen – und das zu mietähnlichen Konditionen. Der Massivhausanbieter setzt dabei auf eine ganzheitliche Lösung. Grundlage des Konzepts bildet die standardisierte Systembauweise, durch die ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis beim Hausbau erreicht wird. Bei der Finanzierungsplanung werden angehende Bauherren vom Town & Country Finanzierungsservice unterstützt. Er arbeitet bankenunabhängig und ist bestrebt, das beste Angebot finden – auch eine Vollfinanzierung ist möglich. Dabei werden die gesamten Kosten durch den Kredit abgedeckt. In Einzelfällen übernimmt die Bank sogar die anfallenden Erwerbsnebenkosten. Gerade für Familien ohne große Rücklagen kann eine 100-Prozent-Finanzierung eine Alternative sein. Vorausgesetzt sie haben ein sicheres, regelmäßiges Einkommen, mit dem die monatlichen Kreditraten sowie die Lebenshaltungskosten getragen werden können.

Ob Vollfinanzierung oder gewöhnliches Darlehen: Mit den eigenen vier Wänden verpflichtet man sich für eine lange Zeit. Umso wichtiger ist eine gute Absicherung der Baufamilie. Im Kaufpreis jedes Town & Country-Hauses ist ein umfassender Hausbau-Schutzbrief enthalten, der die Bauherren vor, während und auch nach dem Bau vor Risiken wie ungeplanten Zusatzkosten oder Baumängeln schützt. So können sie dem Hausbau gelassen entgegenblicken.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
13.04.2020, 13:39 Uhr
Wer will den jetzt noch ein Darlehen für eine Immobilie?
In Zeiten von Firmensterben und Pleiten will man sich noch einen Kredit für eine Immobilie aufhalsen?
Es ist mir völlig klar, dass die Firma Town and Country den Leuten noch ein Haus aufschwatzen will, denn die Aufträge sind wohl in den vergangenen Wochen eingebrochen.
Am Ende kommt das Haus oder auch der Rohbau unter den Hammer und die oben aufgeführte Firma braucht nur noch einen neuen Käufer finden.
Die Alteigentümer sind enteignet und sitzen auf einen Berg Schulden.
Ein altbekanntes Schema in der sozialen Marktwirtschaft.
DonaldT
13.04.2020, 17:33 Uhr
Wohneigentum nur für Reiche?
Wer ist denn in diesen Tagen noch reich? Wer kann sich denn noch Wohneigentum leisten?
Sicher nur noch sog. Migranten, denn denen wird ja alles gegeben und sie brauchen nichts zu zahlen. Oder sie kommen schon mit viel Geld hierher, wie kürzlich von einem Migranten zu lesen war, der jetzt Milliardär mit deutschen Immobilien ist.
Für uns steht kein Erlass der Schulden an, wir können keine Coronabonds auflegen und die Abzahlung anderen überlassen, bewußt überlassen wollen.
Wir erhalten, im Höchstfall, Schuldenstundung, wir dürfen immer alles bezahlen, vielleicht auch später, aber wir zahlen immer.
Leser X
13.04.2020, 18:55 Uhr
Ich freue mich schon...
... auf die Zeit nach Corona. Dann kaufe ich ein preiswertes Haus.
DDR-Facharbeiter
13.04.2020, 20:06 Uhr
Wie kommen junge Familien zu Wohneigentum?
Wer verdient schon groß in jungen Jahren nach abgeschlossener Ausbildung auf dem ersten festen Arbeitsplatz?
Wichtig ist nach meinen Erfahrungen:
- Ein unbeugsamer Wille zu eigenen vier
Wänden. Ein Kollege sagte:
"Ich will im Schlafanzug in meinem
eigenes Treppenhaus rum laufen können.."
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- Eine Partnerin, auch mit Fleiß und
handwerklichem Geschick wie der Partner.
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- eine Familie mit hilfsbereiten Eltern, Onkeln
und Tanten.
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- Verzicht auf Luxusreisen und teure
Klamotten. Campen ist billiger und spassiger .
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- Staatliche Förderung für junge Familien.
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In der Schweiz wenig privates Wohneigentum, weil der Eigen-Wohnwert als Einkommen versteuert werden muss !
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- Mein Fazit: In eigenen vier Wänden gab es mehr glückliche Stunden als in gemieteten Quetschwohnungen
Franziskus
13.04.2020, 22:42 Uhr
Ja, das ist
richtig, wenn manch einer auf sinnlose Luxusreisen
" verzichet".
Kann er sich vielleicht mit den Fördermöglichkeiten
ein Eigenheim schaffen.
Und man sollte sich "selbständig "mit den Gesetzen
auseinandersetzen und immer fleisig sein.
Und nie den TV frühmorgens einschalten.
Paul
14.04.2020, 11:33 Uhr
Haus...?
Wer will sich heute noch mit solchen SCHULDEN belasten ! Für das "Eigenheim" verschulden sich viele für fast ihr ganzes Leben. Und wofür? Letztendlich wenn man es schafft ALLE SCHULDEN zu bezahlen, steht man eines Tages vor der Frage, meist aus Gesundheits-,o. Altersfrage, ob man das Haus selber noch halten kann. Und ein Haus zu bauen damit es später mal für die Kinder da ist, da kann ich nur lachen. Wer will bis 50 o. gar 60 warten um dann das Haus der Eltern zu nehmen. Die meißten wohnen heute aus Gründen der Arbeit ect. was weiß ich wo und ziehen meist nie wieder zurück. Dann kommt die Bude unter den Hammer und man ist froh wenn man überhaupt noch annähernd einmal investierte Kosten erhält. Und manche suchen heut zu Tage ewig um überhaupt wen zu finden der die Bude überhaupt kaufen will. Und da weiß ich so einige Beispiele aus dem näheren Umkreis.
PIMI
14.04.2020, 13:37 Uhr
Grunderwerbssteuer
Es ist auch in Thüringen die höchste Grunderwerbssteuer zu bezahlen mit 6,5 % gegenüber 3,5 im wohlhabenden Bayern. Und der Wert hängt am meisten vom Bodenwert ab, der nun mal Lebensqualität, Einkommen und Infrastruktur widerspiegelt. Der rote König verscherbelt nun aktuell unsere Landes- Rücklagen und dann werden später Grund-und Grunderwerbssteuer noch mehr angehoben und die kommende Enteignung des Mittelstandes wird sich nicht nur auf Versicherungen, Spareinlagen und Aktienfonds beschränken.
Leider denken viele Hausverkäufer im KYF-Kreis schon wirklichkeitsfern, was man mal abgesehen von BFR und SDH Stadtkern erzielen kann. Statt das Haus von einem Sachverständigen taxen zu lassen, geht man meist vom Doppelten des real erzielbaren Preises aus und dann stehen die Hütten dann jahrelang leer. Oder man füttert die ohnehin reichen Privat-Makler, die hier teils aus S-A her hier im Revier ,,plündern" mit Wucher-Courtagen.
DerBesitzer
14.04.2020, 14:39 Uhr
Der Namensvetter
Ich frage mich: wie kann man von einem Artikel wo es um Wohnungspreise und deren Entwicklung geht dazu kommen mal wieder gegen Migranten zu hetzen und es darzustellen, das der achso böse Migrant den Deutschen Staatsbürgern das Geld weg nimmt.
Ein Problem in Deutschland wird hier im Artikel sehr schön wieder gegeben, das Thema unbezahlbarer Wohnraum.
Ein anderes wird hier von einem Namensvetter vom Donald aufgezeigt, nämlich rechte Verschwörungstheorien.

Jetzt wo wir alle so viel Zeit zu hause haben wäre doch mal Zeit das Hirn anzuschmeißen, bleibt alle gesund.
diskobolos
14.04.2020, 16:12 Uhr
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Kobold2
14.04.2020, 19:39 Uhr
Wie so oft
Wird sich wieder das rausgepickt was ins eigene Weltbild passt.
Grunderwerbsteuer verglichen. Bodenpreise aber nicht...
Jahrelange Tilgung mit festem Betrag ( der später meist noch sinkt) gegen schwankende Mieten verglichen. Dabei wird völlig ausgeblendet, das man im ersten Fall am Ende einen Gegnwert in Form einer Immobilie besitzt.
Das sich mancherorts Immobilien schlechter verkaufen lassen ist, jetzt auch nichts neues und schon gar nicht allgemeingültig.
In unserer Gegend stehen die Häuser jedenfalls nicht lange leer.
Die Bereitschaft zu etwas Eigenleistung erleichtert auch so manches Problem und die Lebensqualität lässt sich auch nur bedingt in Geld ausdrücken.
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