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Do, 18:05 Uhr
30.04.2020
Landespolitiker äußern sich

Damit es nicht beim Danke bleibt!

Dorothea Marx zum diesjährigen Tag der Arbeit am 1. Mai. Dazu diese Meldung...

Das Jahr 2020 zeigt, welche Berufsgruppen wirklich systemrelevant sind und wen unsere Gesellschaft wirklich braucht: Die Beschäftigten in der Pflege, im Einzelhandel, im Fernverkehr und im Reinigungsgewerbe. Ohne sie stünde unsere Gesellschaft derzeit still. Gleichzeitig sind es die Berufsgruppen, die unterdurchschnittlich verdienen.

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„Es darf nicht beim Danke bleiben! Wir brauchen höhere Löhne, zum Beispiel für die Pflegekräfte, Verkäuferinnen, Reinigungskräfte oder Beschäftigte im Wach- und Sicherheitsgewerbe. Die SPD setzt sich deshalb für eine Steigerung der Tarifbindung ein. Nur so haben Beschäftigte dauerhaft Chancen auf gute Löhne und bessere Arbeitsbedingungen“, so die Sondershäuser Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Thüringer Landtags, Dorothea Marx.

Zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte ruft der Gewerkschaftsbund in diesem Jahr nicht zu Demonstrationen am 1. Mai auf. „Trotzdem kämpfen wir, kämpft die SPD für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. In der aktuellen Situation nicht auf der Straße zu demonstrieren, ist ein Zeichen der Solidarität.

Trotzdem gibt es die Möglichkeit am 1. Mai sichtbar zu machen, dass wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unterstützen, indem wir die Fahne unserer Gewerkschaft oder meiner Partei aus dem Fenster hängen. Ich rufe alle auf, dies auch zu tun. Wir als SPD-Landtagsfraktion werden aber auch weiterhin alles tun, damit es für die Beschäftigten in den systemrelevanten Berufsfeldern nicht beim Applaus bleibt“, so Dorothea Marx abschließend.
Autor: khh

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Kommentare
PIMI
30.04.2020, 18:30 Uhr
Wie in der DDR ?
Ich könnte mir einmachen vor Lachen, wenn auch die eigene berufliche Lage derzeit nicht so todernst wäre.
Da kommt ein Polit-West-Import auf die Idee, wir sollen wieder die Fahnen raushängen. Wollen Sie die DDR wieder?
Als Kinder auf der Leiter die Fähnchen an die Beton- Lichtmasten ranhängen mußten, was der ABV kontrollierte.
Dann Mainelke und Parade von alten dicken Männern mit MPI in der ersten Reihe, die lagen dann besoffen ohne ihre Knarre vormittags in den Blumenrabatten umher.
Frau Marx- ich gratuliere zum passenden Namen- Nein Danke zur Wieder-DDR, auch unter der FDJ- Kasner nicht!
Ich habe zu DDR- Zeiten nichts rausgehängt und nun erst recht nicht die Fahne von Ihrer Partei der größten Arbeiterverräter, die mit Schröder und Hartz 4 und auch der unerträglichen RRG-Regierung in Thüringen ihr wahres Gesicht gezeigt haben.
DonaldT
01.05.2020, 07:31 Uhr
Damit es nicht beim Danke bleibt!
Genau, höhere Löhne fordern die, die den Mindestlohn und Hartz IV eingeführt haben, die Senkung des Rentenniveaus sowieso.
Und wenn es dann an die Umsetzung geht, dann sollen die Gewerkschaften ran.
Kann doch Thüringen mal ein Gesetz beschließen:
"Die höheren Kosten und damit Einnahmen in den Pflegeheimen werden 1 zu 1 in Lohn für die Beschäftigten umgewandelt und
N I C H T, wie jetzt, in mehr Einnahmen für die Betreiber!"
Aber Frau Marx hat ja vom Karl nur den Nachnamen und von Alice S. die vielen nichts sagenden Worte.
Albi
01.05.2020, 12:51 Uhr
Vergiftete Grüße zum 1. Mai von Dorothea Marx
Zitat Dorothea Marx: „Das Jahr 2020 zeigt, welche Berufsgruppen wirklich systemrelevant sind und wen unsere Gesellschaft wirklich braucht: Die Beschäftigten in der Pflege, im Einzelhandel, im Fernverkehr und im Reinigungsgewerbe. Ohne sie stünde unsere Gesellschaft derzeit still. Gleichzeitig sind es die Berufsgruppen, die unterdurchschnittlich verdienen.“

Menschenverachtender und diskriminierender kann man seine Geringschätzung gegenüber dem, laut Marx nicht benötigten, Rest der Gesellschaft nicht öffentlich dokumentieren.
Viel Dank Frau Marx dass Sie uns einen Blick hinter Ihre zur Schau gestellte Sozialfassade gewähren, der Ihren wahren Charakter offenbart.
Ihr Posten als stellvertretende Landtagspräsidentin mit einem Salär von gut 7.500,- Euro monatlich gehört augenscheinlich auch nicht zur Systemrelevanz, oder haben Sie vergessen, sich in Ihrer Aufzählung selbst zu benennen?

Ich finde, dass am Tag der Arbeit ein Dank an die gesamte arbeitende Bevölkerung gehen muss, unabhängig von der Berufsgruppe. Jeder berufstätige Mensch leistet im gewissen Umfang seinen Beitrag für die Gesellschaft. Auch Sie Frau Marx tun dies, schließlich können Sie im besten Falle anderen noch als schlechtes Beispiel dienen!
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