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Mi, 12:59 Uhr
13.05.2020
Corona aktuell

Wie weiter mit den Kitas in Sondershausen?

Informationen der Stadt Sondershausen zur schrittweisen Öffnung der Kindertageseinrichtungen. Dazu dieser Brief von Bürgermeister Steffen Grimm (pl) an die Eltern...


Sehr geehrte Sondershäuser Eltern,

das Bildungsministerium hat am gestrigen Tag das Konzept für die Öffnung der Kindertageseinrichtungen in Thüringen vorgestellt.
Danach soll ab 18. Mai 2020 die Verantwortung der Kindertagesbetreuung wieder weitgehend in die Verantwortung der Landkreise bzw. Kommunen gegeben werden und die Kitas können mit einem eingeschränkten Regelbetrieb beginnen.

digital
Dies ist für die Stadt Sondershausen sowie für alle anderen Thüringer Kommunen eine äußerst kurzfristige und überraschende Information. Bisher fehlt seitens des Landes ein verbindlicher Hygieneplan, der die Kindertageseinrichtungen in die Lage versetzt, mit Planungen für die Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebs beginnen zu können.

Die Stadt Sondershausen wird nun kurzfristig, in Abstimmung mit dem Landkreis bzw. lokalem Gesundheitsamt, die erweiterte Notbetreuung bzw. einen möglichen Übergang zum eingeschränkten Regelbetrieb planen und hofft schnellstmöglich auf konkrete Handlungsempfehlungen des Landes.

Liebe Eltern,

das Land Thüringen stellt uns als Träger sowie die Mitarbeiter in den Kindertageseinrichtungen vor eine sehr große Herausforderung. Wir werden jedoch alles daran setzen, die Kinderbetreuung in Form des eingeschränkten Regelbetriebes kurzfristig in den Sondershäuser Kindertageseinrichtungen zu ermöglichen.
Das weitere Vorgehen wird umgehend mit dem Landkreis beraten. Wir werden Sie anschließend über die entsprechenden Möglichkeiten des eingeschränkten Regelbetriebes in den Sondershäuser Kindertageseinrichtungen informieren.

Wir bitten um Verständnis.

Vielen Dank!

Steffen Grimm
Bürgermeister
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Kommentare

21.05.2020, 21.05 Uhr
Albi | Hotspot Possen vs. Öffnung von Kindergärten und Schulen
Wer in den letzten Tagen oder sogar heute zu Gast im Freizeitpark Possen war, dem sollte man begründet erklären, warum Schulen und Kindergärten nicht in den Regelbetrieb zurückkehren können, aber tausende Tages-Besucher auf dem Possen ausgelassen toben und feiern? Da scheinen die Betreiber dieser Einrichtung beste Kontakte zur Landrätin zu haben, anders ist die behördliche Duldung dieser katastrophalen Zustände nicht zu erklären.

Wenn schon auf, dann jetzt alles. Also auch Kindergärten und Schulen!
Und sage jetzt niemand, der Possen hätte ein funktionierendes Infektionsschutzkonzept.
Tragisch wäre es im Nachgang, wenn sich der Kyffhäuserkreis durch diesen Hotspot in eine Infektionsspirale dreht und der Rest der Bevölkerung und Gewerbetreibenden dann darunter leiden muss.

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