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Do, 18:26 Uhr
04.06.2020
Landespolitiker äußern sich

CDU-Fraktion fordert schnelle Auszahlung des Kinderbonus

Meißner: „Die Landesgelder mit der Bundeshilfe zu verrechnen ist das falsche Signal“. Dazu diese Meldung der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

Die familienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Meißner, fordert die schnellstmögliche Auszahlung des Thüringer Kinderbonus an die Familien. „Das Geld soll aktuelle finanzielle Ausfälle zumindest teilweise kompensieren und wird daher jetzt gebraucht, und nicht in einigen Wochen“, so die Unionspolitikerin. Zugleich kritisiert sie die Verweigerungshaltung der rot-rot-grünen Landesregierung während der Verhandlungen zum Corona-Hilfspaket als wenig familienfreundlich. „Wir als CDU-Fraktion wollten den Thüringer Familienbonus unabhängig von den noch zu treffenden Regelungen des Bundes auszahlen“, so Meißner.

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Die Landesregierung dagegen habe darauf bestanden, dass die Landesgelder mit den Bundeshilfen kompensiert werden, sollten diese höher ausfallen. „Genau das ist nun passiert. Der Bund zahlt 300 Euro pro Kind und die Landesregierung spart ihre 30 Millionen Euro – leider an der falschen Stelle“, kritisierte Meißner. Sie weist darauf hin, dass viele Thüringer Familien infolge der Coronakrise durch Kurzarbeit oder erzwungenen unbezahlten Urlaub zur Kinderbetreuung weit mehr als nur 300 Euro eingebüßt haben. „Die 100 Euro auszuzahlen war sicherlich auch ein Stück weit ein Signal“, so Meißner. „Sie mit anderen Hilfen gegen unseren Willen zu verrechnen ist es leider ebenfalls.“

Damit unterscheidet sich Thüringen etwa von Nordrhein-Westfalen. Hier wird der Landesbonus zusätzlich zur Bundeshilfe für Familien gezahlt. Der Thüringer Familienbonus ist von der CDU-Fraktion schon vor Wochen gefordert worden. Es soll für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr gezahlt werden.

CDU-Fraktion im Thüringer Landtag
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Kommentare

04.06.2020, 18.45 Uhr
tannhäuser | Die CDU...
...ist supersozial, wenn es etwas von der Thüringer Landesregierung, deren Steigbügelhalter sie war, zu fordern gibt.

Diese ganzen finanziellen Kleinkriegsforderungen werden obsolet, sollte der Grüne Adams sein Flüchtlingsimportprogramm umsetzen können.

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04.06.2020, 20.36 Uhr
Quallensammler | Geld für Kinderbetreuung wg. Corona-Ausfällen
ist o. k.. Da haben viele Familien und Alleinerziehende ihre Grenzen ausgelotet. Und entdeckt, wie praktisch so selbstverständliche Dinge, wie KiTa und KiGa sind. Und die Schulen mit Hort erst. Und die Betreuung in Vereinen.

Aber warum das Geld für "Kinder" bis 18 Jahre fließen soll, erschließt sich mir nicht. Für Winzlinge, Zwerge, Müpflinge und Super-Cooler voll in Ordnung. Also irgendwo bis 12 Jahre der Kids. Bei den Kindern darüber, na ja. Gut, geht auch noch, sind ja nicht alle gleich in der Entwicklung.

Und es mag ja tatsächlich Muttis geben, die ihren pubertären Augapfel über all die Wochen täglich unter der Fuchtel hatten. Von Vatis, die heim geblieben sind, um 12 bis 15jährige zu beaufsichtigen, habe ich noch nichts gehört. Aber die kann es trotzdem geben.

Ob allerdings auch nur 1 Elternteil seinen 15 - 18jährigen Sproß heim bespaßt hat, wage ich zu bezweifeln. Das sind rechtlich wohl noch Kinder, aber die können mehrheitlich gut selbst ihren Tagesablauf strukturieren und sich durch den Alltag schlagen. Immerhin ist ab 15 die Teilnahme am Straßenverkehr mit Moped oder Microcar bis 45 km/h drin. Wenn das "Kind" also motorisiert auf den Straßen fahren darf und manche von Wählern ab 16 träumen...wozu dann Kinderbonus für die angeblich notwendige Betreuung der "Kleinen"?

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