So, 15:30 Uhr
05.07.2020
Neues aus Sondershausen
Felsenbirne, die verkannte bzw. vergessene Frucht
Man findet sie nicht oft, aber auch in Sondershausen ist sie an einigen Stellen zu finden, so vorgestellt am Samstag in Sondershausen. Leider gibt es auch etwas unschönes zu berichten...
Viele Interessenten hatte die Einladung zum Pflücken dieser köstlichen Früchte nicht ins Östertal gelockt, sehr zu unrecht.
Die Sträucher Gemeinen Felsenbirne (A. ovalis) wurden schon vor einigen Jahren bei der Anlegung des Gartens der Generationen (gerade über von der Senioren-Residenz Östertal). Und auch kn muss bekennen, der süße Geschmack der reifen kleinen Früchte überraschte, denn auch kn hatte das erste Mal diese Früchte gegessen. Vom Namen Felsenbirne sollte man sich nicht täuschen lassen, denn mit einer Birne im herkömmlichen Sinne haben die Früchte nichts gemein.
Allerdings ist man die Früchte im Allgemeinen nicht roh, obwohl man das machen kann. Getrocknet können sie aber Brot und Kuchen verfeinern, in Notzeiten sollen sie sogar Rosinen oder Korinthen ersetzt haben. Deshalb wird dieses Gehölz manchmal auch als Korinthenstrauch bezeichnet. Die Wildfrüchte werden im Juni und Juli reif, aber nicht alle zur gleichen Zeit. Dann hängen unreife, pinkfarbene Beeren neben bereits gereiften Früchten.
Die Felsenbirne ist zugegebenermaßen etwas mühsam zu pflücken, aber es lohnt sich dafür umso mehr, denn sie ergibt eine überaus schmackhafte Marmelade, wie Judith Blinzler vom Netzwerk ENGAGIERTE STADT SONDERSHAUSEN, vor Ort informierte.
Hier ihr Tipp für die Zubereitung der Marmelade:
Die reifen Früchte einfach abspülen und zerkleinern, dabei weder entkernen noch den kleinen Fruchtansatz entfernen. Nach Angaben auf der Zuckerpackung einkochen und noch heiß in vorbereitete Gläser füllen.
Das Netzwerk Engagierte Stadt Sondershausen will mit dem Projekt Essbare Stadt Landschaften gestalten. Mit einer Reihe von Projekten soll urbaner Raum zum Anbau von Lebensmitteln genutzt werden. Es soll aber auch wie gestern auf vorhandenes hingewiesen werden. Sträucher der Felsenbirne soll es auch nahe des Spielplatzes am Wippertor geben, so Judith Blinzler gegenüber kn zum Abschluss.
Das war das erfreuliche aus dem Östertal. Bei der Anfahrt zum Garten der Generationen fiel kn das auf;
Das man eine Mund-Nase-Bedeckung mal verlieren kann, was in der Stadt leider recht oft passiert, soll ja mal vorkommen. Aber das ein Bürostuhl an dieser Stelle des Fußweges zum Östertal mal so einfach verloren wird, ist eigentlich nicht möglich. Es gehört eigentlich schon eine Portion Frechheit dazu, den Stuhl da einfach mal zu entsorgen.
Es könnte aber auch sein, dass abenteuerlustige Kinder den ausrangierten Bürostuhl als Rodel entdeckt hatten, und den Serpentinenweg zum Rodeln benutzt haben, und das Gefährt achtlos entsorgt haben. Na Hauptsache, sie hatten ihren Spaß und es hat sich keiner verletzt.
Autor: khhViele Interessenten hatte die Einladung zum Pflücken dieser köstlichen Früchte nicht ins Östertal gelockt, sehr zu unrecht.
Die Sträucher Gemeinen Felsenbirne (A. ovalis) wurden schon vor einigen Jahren bei der Anlegung des Gartens der Generationen (gerade über von der Senioren-Residenz Östertal). Und auch kn muss bekennen, der süße Geschmack der reifen kleinen Früchte überraschte, denn auch kn hatte das erste Mal diese Früchte gegessen. Vom Namen Felsenbirne sollte man sich nicht täuschen lassen, denn mit einer Birne im herkömmlichen Sinne haben die Früchte nichts gemein.
Allerdings ist man die Früchte im Allgemeinen nicht roh, obwohl man das machen kann. Getrocknet können sie aber Brot und Kuchen verfeinern, in Notzeiten sollen sie sogar Rosinen oder Korinthen ersetzt haben. Deshalb wird dieses Gehölz manchmal auch als Korinthenstrauch bezeichnet. Die Wildfrüchte werden im Juni und Juli reif, aber nicht alle zur gleichen Zeit. Dann hängen unreife, pinkfarbene Beeren neben bereits gereiften Früchten.
Die Felsenbirne ist zugegebenermaßen etwas mühsam zu pflücken, aber es lohnt sich dafür umso mehr, denn sie ergibt eine überaus schmackhafte Marmelade, wie Judith Blinzler vom Netzwerk ENGAGIERTE STADT SONDERSHAUSEN, vor Ort informierte.
Hier ihr Tipp für die Zubereitung der Marmelade:
Die reifen Früchte einfach abspülen und zerkleinern, dabei weder entkernen noch den kleinen Fruchtansatz entfernen. Nach Angaben auf der Zuckerpackung einkochen und noch heiß in vorbereitete Gläser füllen.
Das Netzwerk Engagierte Stadt Sondershausen will mit dem Projekt Essbare Stadt Landschaften gestalten. Mit einer Reihe von Projekten soll urbaner Raum zum Anbau von Lebensmitteln genutzt werden. Es soll aber auch wie gestern auf vorhandenes hingewiesen werden. Sträucher der Felsenbirne soll es auch nahe des Spielplatzes am Wippertor geben, so Judith Blinzler gegenüber kn zum Abschluss.
Das war das erfreuliche aus dem Östertal. Bei der Anfahrt zum Garten der Generationen fiel kn das auf;
Das man eine Mund-Nase-Bedeckung mal verlieren kann, was in der Stadt leider recht oft passiert, soll ja mal vorkommen. Aber das ein Bürostuhl an dieser Stelle des Fußweges zum Östertal mal so einfach verloren wird, ist eigentlich nicht möglich. Es gehört eigentlich schon eine Portion Frechheit dazu, den Stuhl da einfach mal zu entsorgen.
Es könnte aber auch sein, dass abenteuerlustige Kinder den ausrangierten Bürostuhl als Rodel entdeckt hatten, und den Serpentinenweg zum Rodeln benutzt haben, und das Gefährt achtlos entsorgt haben. Na Hauptsache, sie hatten ihren Spaß und es hat sich keiner verletzt.



