Di, 09:37 Uhr
07.07.2020
Meldungen aus der Region
Für Radfernwanderer nicht viel übrig?
In den Ausbau der touristischen Radwege stecken Landkreis und Freistaat viel Geld rein, aber an einen Zweig des touristischen Ausbaues denkt man immer noch nicht so richtig...
Es ist kein Geheimnis, der Radtourismus nimmt zu. Unterstützt wird das Ganze durch die rasante Entwicklung der E-Mobilität auch bei den Fahrrädern. Ob mit E-Bike (noch sehr selten - erkenntlich an der Kennzeichenpflicht am Rad) oder Pedelec (der überwiegende Teil), kleine Hügel wie der Possen oder Kyffhäuser sind für Radfahrer keine Hürde mehr.
Aber auch ohne E-Unterstützung sind solche Anstiege bei den Fahrrädern mit guten Gangschaltungen für viele Bürgerinnen und Bürger keine Hürde mehr, man ist fitter als früher. Leider lässt die Infrastruktur im Tourismus in der Region in Sachen abstellen von Fahrrädern mehr als zu wünschen übrig.
Über das leidige Problem fehlende Abstellmöglichkeiten an unseren Sehenswürdigkeiten hat kn schon oft geschrieben und sehr viel hat sich nicht getan. Anlehnbügel an den Sehenswürdigkeiten, um sein oft nicht gerade billiges Fahrrad mit dem Rahmen an so einem Bügel gegen Wegtragen zu sichern, wird sogar von der Radwegskonzeption des Freistaats Thüringen empfohlen. Aber das ist man in vielen Fällen im Kyffhäuserkreis und auch in Nordthüringen beratungsresistent.
Gitterbox (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
An Radfernwanderer wird im Landkreis aber kaum gedacht!
Wenn die mal Sehenswürdigkeiten oder gar ein Stückchen Stadt erkunden wollen, haben sie Probleme ihr Fahrrad mit Gepäck abzustellen.
In anderen Regionen ist man das wesentlich weiter. Vor vielen Jahren war kn auf einer Urlaubsfahrt an der Mosel unterwegs. Da wurden öfter mal diese Gitterboxen gesehen, um sein Fahrrad sicher unter zu stellen und auch mal den Ort zu erkunden. Das Foto zeigt ein Beispiel am Bahnhof Bullay, einem nun wirklich kleinen Ort an der Mosel.
Schon beim Bau das Unstrut-Werra-Radweges hätte man, ob vom Bauherrn oder den anliegenden Kommunen, schon an so etwas denken können. Ob jetzt beim "Radweg in die Steinzeit", der gerade im Bau ist, so etwas vorgesehen ist, bleibt abzuwarten.
In der großen Diskussion ist jetzt die Neugestaltung des Eingangsbereichs des Kyffhäuserdenkmals. Bisher hat man am Kyffhäuser schon Probleme sein Fahrrad überhaupt sicher anschließen zu können. Bei der Erstvorstellung des Projekts war viel die Rede, die Autos gut parken zu können.
Hoffentlich denkt man auch mal an die Radfahrer. Es müssen ja nicht solche Gitterboxen, nicht unbedingt der "sehenswerte Bringer", sein, die nicht unbedingt íns Kyffhäuserareal passen, aber eine Lösung muss sein.
Aber auch die Kommunen und Ausflugsziele sollte langsam darüber nachdenken, wie man auch Radfernwanderer anlockt und ihnen relativ sichere Abstellmöglichkeiten für die Fahrräder bietet. Und dann sollten solche Abstellmöglichkeiten in Wanderportalen publiziert werden, denn ganz ohne etwas Werbung läuft bekanntlich nicht viel.
Autor: khhEs ist kein Geheimnis, der Radtourismus nimmt zu. Unterstützt wird das Ganze durch die rasante Entwicklung der E-Mobilität auch bei den Fahrrädern. Ob mit E-Bike (noch sehr selten - erkenntlich an der Kennzeichenpflicht am Rad) oder Pedelec (der überwiegende Teil), kleine Hügel wie der Possen oder Kyffhäuser sind für Radfahrer keine Hürde mehr.
Aber auch ohne E-Unterstützung sind solche Anstiege bei den Fahrrädern mit guten Gangschaltungen für viele Bürgerinnen und Bürger keine Hürde mehr, man ist fitter als früher. Leider lässt die Infrastruktur im Tourismus in der Region in Sachen abstellen von Fahrrädern mehr als zu wünschen übrig.
Über das leidige Problem fehlende Abstellmöglichkeiten an unseren Sehenswürdigkeiten hat kn schon oft geschrieben und sehr viel hat sich nicht getan. Anlehnbügel an den Sehenswürdigkeiten, um sein oft nicht gerade billiges Fahrrad mit dem Rahmen an so einem Bügel gegen Wegtragen zu sichern, wird sogar von der Radwegskonzeption des Freistaats Thüringen empfohlen. Aber das ist man in vielen Fällen im Kyffhäuserkreis und auch in Nordthüringen beratungsresistent.
Gitterbox (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
An Radfernwanderer wird im Landkreis aber kaum gedacht!
Wenn die mal Sehenswürdigkeiten oder gar ein Stückchen Stadt erkunden wollen, haben sie Probleme ihr Fahrrad mit Gepäck abzustellen.
In anderen Regionen ist man das wesentlich weiter. Vor vielen Jahren war kn auf einer Urlaubsfahrt an der Mosel unterwegs. Da wurden öfter mal diese Gitterboxen gesehen, um sein Fahrrad sicher unter zu stellen und auch mal den Ort zu erkunden. Das Foto zeigt ein Beispiel am Bahnhof Bullay, einem nun wirklich kleinen Ort an der Mosel.
Schon beim Bau das Unstrut-Werra-Radweges hätte man, ob vom Bauherrn oder den anliegenden Kommunen, schon an so etwas denken können. Ob jetzt beim "Radweg in die Steinzeit", der gerade im Bau ist, so etwas vorgesehen ist, bleibt abzuwarten.
In der großen Diskussion ist jetzt die Neugestaltung des Eingangsbereichs des Kyffhäuserdenkmals. Bisher hat man am Kyffhäuser schon Probleme sein Fahrrad überhaupt sicher anschließen zu können. Bei der Erstvorstellung des Projekts war viel die Rede, die Autos gut parken zu können.
Hoffentlich denkt man auch mal an die Radfahrer. Es müssen ja nicht solche Gitterboxen, nicht unbedingt der "sehenswerte Bringer", sein, die nicht unbedingt íns Kyffhäuserareal passen, aber eine Lösung muss sein.
Aber auch die Kommunen und Ausflugsziele sollte langsam darüber nachdenken, wie man auch Radfernwanderer anlockt und ihnen relativ sichere Abstellmöglichkeiten für die Fahrräder bietet. Und dann sollten solche Abstellmöglichkeiten in Wanderportalen publiziert werden, denn ganz ohne etwas Werbung läuft bekanntlich nicht viel.
