Mo, 18:17 Uhr
13.07.2020
Meldungen aus dem Landratsamt
Spendenmittel aus Neujahrsempfang übergeben
Am heutigen Montag fand durch Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) die Übergabe der Spendenmittel im Zuge des Neujahrsempfanges 2020 im Landratsamt in Sondershausen statt...
Eigentlich sollte das Ganze schon im März passieren, aber die Corona-Pandemie verhinderte den schon angesetzten Termin.
Die Verantwortlichen der zwei Organisationen, für welche in diesem Jahr als Spendenzweck gesammelt wurde, werden erhielten den symbolischen Scheck von Landrätin Antje Hochwind-Schneider. Markus Biere als Vorsitzender der Kyffhäusersparkasse und Oberstleutnant Stephan Podolski von der Bundeswehr als Gastgeber des Neujahrsempfanges in der Bundeswehrhalle konnten an der heutigen Übergabe nicht teilnehmen.
Für die zwei Spendenzwecke wurden somit insgesamt 13.390 € gesammelt, mit der wir viel bewegen können, so die Landrätin.
Die Spendensumme in Höhe von 13.390,00 € teilt sich wie folgt auf:
1. Spendenempfänger Verein Statt Urwald – Kulturwald am Possen und Hainleite e.V., Thüringer Forstamt in Sondershausen und Schulen im Kyffhäuserkreis: 7.115,00 €
Jugend pflanzt Zukunft
Martin Luther soll einmal gesagt haben: Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.
Gerade vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden klimatischen Veränderungen, die bereits durch die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre immense Schäden in unseren heimischen Wäldern hinterlassen hat, möchten die Ausrichter des Neujahrsempfangs in Zusammenarbeit mit dem Verein Statt Urwald - Kulturwald am Possen und Hainleite e. V. und dem Thüringer Forstamt in Sondershausen, unsere Schülerinnen und Schüler dazu aufrufen, sich an Baumpflanzaktionen zu beteiligen, so die Landrätin.
Alle Schulklassen des Kyffhäuserkreises sind angesprochen, hier aktiv einen Beitrag zu leisten. Es soll schulbezogen in der Nähe gepflanzt werden.
Unter Anleitung und in Absprache mit dem Thüringer Forstamt werden die Schulen gemeinsame Pflanzprojekte in unseren heimischen Wäldern umsetzen.
Die gesammelten Spenden vom Neujahresempfang sollen für den Kauf der Bäume verwendet werden.
Die ersten Bäume wurden auch schon gepflanzt:
AUS DEM VEREINSLEBEN - "Jugend pflanzt Zukunft"
Peter Morich (Verein Statt Urwald – Kulturwald am Possen und Hainleite e.V.), Blutbuchenkönigin Jenny I. und Landrätin Antje Hochwind-Schneider
Auch wenn es jetzt durch die Abstandsregeln mit den Schülern noch nicht passieren konnte, dass wird nachgeholt so Peter Morich. So ein Baum muss erst mal 120 Jahre wachsen, da wird uns ein Jahr Verzögerung nicht umwerfen.
Er machte aber im Gespräch auch klar. So einfach wird es mit dem Pflanzen nicht. Die Fichte wird in unserer Region unter den Bedingungen des jetzigen Klimawandels nicht überleben und die Buche wahrscheinlich auch nicht.
Und was macht man mit den großen Kahlflächen (bei Oberbösa 40 ha)? Nur Eichen? Das wird Monokultur. Nur die Natur entwickeln lassen? Da kommen erst mal nur Birken. Da kann man aus Birkenholz keine Bretter machen.
Aber wir brauchen den Wald für die Daseinsvorsorge, so Morich. Der Wald bindet CO2 und reguliert den Wasserhaushalt.
Und Morich machte auch klar, mit dem Pflanzen allein ist es nicht getan. Es müssen die jungen Pflanzen auch vor Verbiss geschützt werden, um nur ein Beispiel zu sagen.
2. Spendenempfänger Weihnachtsmann-Postamt Himmelsberg bzw. Heimatverein Himmelsberg: 6.275,00 €
Erhalt des Postamtes vom Weihnachtsmann in Himmelsberg
Die fleißigen Helferinnen und Helfern des Weihnachtsmannes hatten einen Aufruf gestartet, um ihr Postamt zu retten.
Unter den jetzigen baulichen Voraussetzungen können sie es auf Dauer nicht mehr betreiben. Kaum auszudenken, was es bedeuten würde, wenn die Weihnachtsmannpost der Kinder – im Jahr treffen im Durchschnitt über 4.000 Zuschriften ein – unbeantwortet blieben und die jährliche Weihnachtsmannsprechstunde wegfallen würde.
Landrätin Antje Hochwind-Schneider, Manuela Verges, Renate Schimmel und Elke Fritsch
Um das in die Jahre gekommene und bei den Kindern beliebte Postamt wieder auf Vordermann zu bringen, sind umfangreiche Investitionen notwendig. Dabei hat die Neueindeckung des Daches höchste Priorität, neben der Sanierung von Heizung und Elektrik, so Manuela Verges.
Dieses hohe ehrenamtliche Engagement des Heimatvereines Sitten- und Bräuche e. V. verdient Anerkennung und dies haben die Ausrichter des Neujahrsempfangs gern unterstützt, so die Landrätin. Auch wenn die Spendensumme nicht die baulichen Maßnahmen abdecken können, ist sich Landrätin Hochwind-Schneider klar, aber vielleicht sind die Mittel als Eigenanteil einsetzbar, wenn es um Fördermittel geht.
Die Sanierung des Weihnachtsmannhauses wird sicher über 100.000 Euro erreichen, so erste Schätzungen, wie kn erfahren hat.
Autor: khhEigentlich sollte das Ganze schon im März passieren, aber die Corona-Pandemie verhinderte den schon angesetzten Termin.
Die Verantwortlichen der zwei Organisationen, für welche in diesem Jahr als Spendenzweck gesammelt wurde, werden erhielten den symbolischen Scheck von Landrätin Antje Hochwind-Schneider. Markus Biere als Vorsitzender der Kyffhäusersparkasse und Oberstleutnant Stephan Podolski von der Bundeswehr als Gastgeber des Neujahrsempfanges in der Bundeswehrhalle konnten an der heutigen Übergabe nicht teilnehmen.
Für die zwei Spendenzwecke wurden somit insgesamt 13.390 € gesammelt, mit der wir viel bewegen können, so die Landrätin.
Die Spendensumme in Höhe von 13.390,00 € teilt sich wie folgt auf:
1. Spendenempfänger Verein Statt Urwald – Kulturwald am Possen und Hainleite e.V., Thüringer Forstamt in Sondershausen und Schulen im Kyffhäuserkreis: 7.115,00 €
Jugend pflanzt Zukunft
Martin Luther soll einmal gesagt haben: Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.
Gerade vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden klimatischen Veränderungen, die bereits durch die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre immense Schäden in unseren heimischen Wäldern hinterlassen hat, möchten die Ausrichter des Neujahrsempfangs in Zusammenarbeit mit dem Verein Statt Urwald - Kulturwald am Possen und Hainleite e. V. und dem Thüringer Forstamt in Sondershausen, unsere Schülerinnen und Schüler dazu aufrufen, sich an Baumpflanzaktionen zu beteiligen, so die Landrätin.
Alle Schulklassen des Kyffhäuserkreises sind angesprochen, hier aktiv einen Beitrag zu leisten. Es soll schulbezogen in der Nähe gepflanzt werden.
Unter Anleitung und in Absprache mit dem Thüringer Forstamt werden die Schulen gemeinsame Pflanzprojekte in unseren heimischen Wäldern umsetzen.
Die gesammelten Spenden vom Neujahresempfang sollen für den Kauf der Bäume verwendet werden.
Die ersten Bäume wurden auch schon gepflanzt:
AUS DEM VEREINSLEBEN - "Jugend pflanzt Zukunft"
Peter Morich (Verein Statt Urwald – Kulturwald am Possen und Hainleite e.V.), Blutbuchenkönigin Jenny I. und Landrätin Antje Hochwind-Schneider
Auch wenn es jetzt durch die Abstandsregeln mit den Schülern noch nicht passieren konnte, dass wird nachgeholt so Peter Morich. So ein Baum muss erst mal 120 Jahre wachsen, da wird uns ein Jahr Verzögerung nicht umwerfen.
Er machte aber im Gespräch auch klar. So einfach wird es mit dem Pflanzen nicht. Die Fichte wird in unserer Region unter den Bedingungen des jetzigen Klimawandels nicht überleben und die Buche wahrscheinlich auch nicht.
Und was macht man mit den großen Kahlflächen (bei Oberbösa 40 ha)? Nur Eichen? Das wird Monokultur. Nur die Natur entwickeln lassen? Da kommen erst mal nur Birken. Da kann man aus Birkenholz keine Bretter machen.
Aber wir brauchen den Wald für die Daseinsvorsorge, so Morich. Der Wald bindet CO2 und reguliert den Wasserhaushalt.
Und Morich machte auch klar, mit dem Pflanzen allein ist es nicht getan. Es müssen die jungen Pflanzen auch vor Verbiss geschützt werden, um nur ein Beispiel zu sagen.
2. Spendenempfänger Weihnachtsmann-Postamt Himmelsberg bzw. Heimatverein Himmelsberg: 6.275,00 €
Erhalt des Postamtes vom Weihnachtsmann in Himmelsberg
Die fleißigen Helferinnen und Helfern des Weihnachtsmannes hatten einen Aufruf gestartet, um ihr Postamt zu retten.
Unter den jetzigen baulichen Voraussetzungen können sie es auf Dauer nicht mehr betreiben. Kaum auszudenken, was es bedeuten würde, wenn die Weihnachtsmannpost der Kinder – im Jahr treffen im Durchschnitt über 4.000 Zuschriften ein – unbeantwortet blieben und die jährliche Weihnachtsmannsprechstunde wegfallen würde.
Landrätin Antje Hochwind-Schneider, Manuela Verges, Renate Schimmel und Elke Fritsch
Um das in die Jahre gekommene und bei den Kindern beliebte Postamt wieder auf Vordermann zu bringen, sind umfangreiche Investitionen notwendig. Dabei hat die Neueindeckung des Daches höchste Priorität, neben der Sanierung von Heizung und Elektrik, so Manuela Verges.
Dieses hohe ehrenamtliche Engagement des Heimatvereines Sitten- und Bräuche e. V. verdient Anerkennung und dies haben die Ausrichter des Neujahrsempfangs gern unterstützt, so die Landrätin. Auch wenn die Spendensumme nicht die baulichen Maßnahmen abdecken können, ist sich Landrätin Hochwind-Schneider klar, aber vielleicht sind die Mittel als Eigenanteil einsetzbar, wenn es um Fördermittel geht.
Die Sanierung des Weihnachtsmannhauses wird sicher über 100.000 Euro erreichen, so erste Schätzungen, wie kn erfahren hat.


