Sa, 18:31 Uhr
25.07.2020
Landespolitiker äußern sich
Stufenkonzept der Landesregierung kommentiert
Tischner: Stufenkonzept muss sich im Praxistest bewähren – vollständige Öffnung der Kindergärten kommt zu spät, so die Meldung aus der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag...
Der stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Christian Tischner, kommentiert das heute von Bildungsminister Holter vorgestellte Stufenkonzept für Kindertagesbetreuung und Schule unter Pandemiebedingungen wie folgt:
Mit dem heute vorgestellten Konzept reagiert das Bildungsministerium auf die Kritik der letzten Monate. Dennoch bleibt es unverständlich, warum die Kindergärten erst zu Schuljahresbeginn wieder in den Regelbetrieb zurückkehren sollen. So bleibt es bei vier weiteren Wochen mit erheblichen Belastungen für die Eltern durch die fortbestehenden Einschränkungen des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung.
Immerhin schafft das Ministerium die Voraussetzungen für die Rückkehr zum Regelbetrieb nach den Sommerferien und für ein schnelles Reagieren auf lokale Infektionsgeschehen. Das begrüßen wir. Ob die konkreten Regelungen praktikabel und vollziehbar sind, wird allerdings der Praxistest noch zeigen müssen. Für problematisch halten wir zum Beispiel, dass die Leitungen der Kindertageseinrichtungen sicherzustellen haben, dass Infektionsketten lückenlos zurückverfolgt werden können. Das wird in der Praxis schwer möglich sein und ist in erster Linie Aufgabe der Gesundheitsämter. Eine Mitwirkung der Einrichtungen wäre an dieser Stelle angemessener.
CDU-Fraktion im Thüringer Landtag
Autor: khhDer stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Christian Tischner, kommentiert das heute von Bildungsminister Holter vorgestellte Stufenkonzept für Kindertagesbetreuung und Schule unter Pandemiebedingungen wie folgt:
Mit dem heute vorgestellten Konzept reagiert das Bildungsministerium auf die Kritik der letzten Monate. Dennoch bleibt es unverständlich, warum die Kindergärten erst zu Schuljahresbeginn wieder in den Regelbetrieb zurückkehren sollen. So bleibt es bei vier weiteren Wochen mit erheblichen Belastungen für die Eltern durch die fortbestehenden Einschränkungen des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung.
Immerhin schafft das Ministerium die Voraussetzungen für die Rückkehr zum Regelbetrieb nach den Sommerferien und für ein schnelles Reagieren auf lokale Infektionsgeschehen. Das begrüßen wir. Ob die konkreten Regelungen praktikabel und vollziehbar sind, wird allerdings der Praxistest noch zeigen müssen. Für problematisch halten wir zum Beispiel, dass die Leitungen der Kindertageseinrichtungen sicherzustellen haben, dass Infektionsketten lückenlos zurückverfolgt werden können. Das wird in der Praxis schwer möglich sein und ist in erster Linie Aufgabe der Gesundheitsämter. Eine Mitwirkung der Einrichtungen wäre an dieser Stelle angemessener.
CDU-Fraktion im Thüringer Landtag