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Mo, 19:53 Uhr
27.07.2020
Service-Tipp

Urlaub mit dem Auto

Sommer 2020 die Corona-Krise hat massiven Einfluss auf den Urlaub der Deutschen. Einerseits werden ferne Reiseziele seltener angesteuert, andererseits Reisemittel mit einem hohen Personenaufkommen zunehmend gemieden. Zudem müssen einige Personen den Geldbeutel enger schnüren, weil die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen auch den persönlichen Finanzen geschadet haben...

Aufgrund der Corona-Krise nimmt die Häufigkeit von Reisen mit dem Auto im Inland und in der EU zu. Die Sicherheit bei Reisen ist ein zentrales Thema. (Foto: Pexels auf Pixabay ) Aufgrund der Corona-Krise nimmt die Häufigkeit von Reisen mit dem Auto im Inland und in der EU zu. Die Sicherheit bei Reisen ist ein zentrales Thema. (Foto: Pexels auf Pixabay )
Naheliegende Reiseziele, die mit dem Auto erreichbar sind, rücken daher in den Vordergrund. Verkehrsverbände rechnen angesichts dieser Entwicklungen und entsprechender Umfragen mit einer Zunahme des Autotourismus. Damit einhergehend rückt das Thema Sicherheit im Auto in den Vordergrund: Wann wurde das letzte Mal der Verbandskasten gecheckt? Nach welchen Kriterien wird ein Kindersitz ausgewählt? Wann dürfen Kinder eigentlich ohne Kindersitz vorn sitzen? Insbesondere Familien haben somit auf mehrere sicherheitsrelevante Aspekte zu achten.

Umfragen zur Sicherheit gutes Abschneiden mit wenigen Defiziten
Das digitale Finanzportal Joonko hat eine Umfrage zu den einleitend gestellten Fragen durchgeführt und dabei Erkenntnisse gesammelt. Demzufolge sind die häufigsten Auswahlkriterien für Kindersitze:
Testergebnisse von ADAC & Stiftung Warentest (64 %)
Isofix-Halterung (34 %)
Bekanntheit der Marke (32 %)
eher selten: Leichtigkeit des Ein- und Ausbaus (25 %), Empfehlungen von Freunden (21 %) und Preis (17 %

Im Großen und Ganzen schnitten die Deutschen bei den Umfragen gut ab, aber einige Defizite ließen sich ausmachen. So wussten 31 % der Umfrageteilnehmer, die einen Kindersitz besitzen, nicht, wann ein Kind ohne Kindersitz vorne sitzen darf. Korrekte Antwort: Ein Kind darf ab Vollendung des 12. Lebensjahres und ab Erreichen einer Körpergröße von 1,5 Metern vorne sitzen. Auch wenn eines der beiden Kriterien erfüllt ist, darf das Kind vorne sitzen, allerdings empfehlen Experten bei einer Körpergröße unterhalb der 1,5 Meter die Nutzung eines Kindersitzes.

Ein weiteres Ergebnis der Umfragen von Joonko war, dass die meisten Deutschen ihren Verbandskasten regelmäßig alle paar Jahre überprüfen. Nur 2 % hätten ihren Verbandskasten noch nie gecheckt. Der Idealfall: Ein Verbandskasten wird jährlich geprüft. Sollten Komponenten abgelaufen sein, dann müssen sie ausgetauscht werden. Bei Fehlen von Komponenten ist deren Nachkauf erforderlich. So wird sichergestellt, dass im Notfall situationsgerecht geholfen werden kann.

Versicherungen Zufriedenheit mit einem Knackpunkt
Die Kfz-Versicherung greift im Schadensfall. Sie dient somit ebenfalls der Sicherheit; vor allem in Bezug auf die Finanzen. Denn sobald ein Schaden eintritt, muss er finanziert werden. Für diesen Fall wir die Kfz-Versicherung abgeschlossen. Wie wir bereits in unserem Beitrag Knackpunkt Schadensfall festgestellt haben, sind die Kunden in Deutschland mit ihren Kfz-Versicherern größtenteils zufrieden. Während die Zufriedenheit in sämtlichen Bereichen rundum groß ausfällt, treten im Schadensfall bei der Schadensregulierung verstärkt Frust und Unzufriedenheit bei den Versicherten ein.


Um für die eigenen Bedürfnisse den richtigen Versicherer zu finden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Neben dem eigenen Vertragsabschluss existieren spezialisierte Versicherungsmakler, die für die Kunden die Anbieter und Verträge mit den günstigsten Konditionen ermitteln. Die Telefonate, persönlichen Treffen und der Aufwand hinter der Arbeit mit einem Versicherungsmakler werden von Kunden vereinzelt als negativer Faktor eingestuft, weil Zeit dafür verloren geht.

Aus diesem Grund haben sich digitale Angebote gehäuft. Das im vorigen Abschnitt erwähnte Finanzportal Joonko hat beispielsweise ein entsprechendes Angebot. Hierbei wird für Kunden eine Versicherung ausgesucht, die genau deren Anforderungen entspricht auf digitalem Wege und mit geringem Zeitaufwand. Durch die Wahl eines passenden Anbieters mit den korrekten Vertragskonditionen steigt die Wahrscheinlichkeit, im Schadensfall eine zufriedenstellende Schadensregulierung durch die Versicherung zu erhalten.

Umfragen zum Verkehrsaufkommen Geduld ist eine Tugend
Bereits in den Jahren 2015 bis 2019 ließ sich ein moderater Anstieg der Urlaubsreisen mit dem Auto hierzulande ausmachen. Angesichts der Corona-Krise verstärkt sich dieser Trend. Denn um Menschenmassen und dem damit einhergehenden höheren Risiko für Infektionen in alternativen Reisemitteln aus dem Weg zu gehen, ist das Auto eine geeignete Wahl.


Aus dem gesteigerten Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen lässt sich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Staus ableiten. Reisende sind somit bestens beraten, sich für den Fall der Fälle ein Polster an Geduld auf den Autobahnen zuzulegen. Ein Artikel im Tagesspiegel nennt auf Basis von Umfragen mehrere Indizien, die für die Entwicklung von Staus sprechen. 35 % von insgesamt 2.500 befragten Personen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren äußerten die Absicht, ein anderes Verkehrsmittel für ihre Reisen als im vorigen Jahr 2019 zu wählen. Davon nannten 59 % das Auto; deutlich abgeschlagen folgten das Flugzeug und die Bahn. Unter den über 65-jährigen der 2.500 Befragten äußerten 74 % das Bestreben, mit dem Auto verreisen zu wollen.
Ferner bezieht sich der Tagesspiegel in seinem Artikel auf Erfahrungen des Konzerns TUI, der einen Rückgang bei Flugreisen im Vergleich zum Vorjahr zu verbuchen hat. Im Gegenzug wiederum steigen die Buchungen von Unterkünften in Deutschland, die mit dem Auto erreicht werden können.

Auch im EU-Ausland würden bei TUI verstärkt Unterkünfte gebucht, die ohne Anreise sind. Die Urlauber reisten nach Aussagen von TUI selbst an mit dem Auto.

Angesichts all dieser Tatsachen sind Staus auf den Autobahnen absehbar. Reisende können dem entgegenwirken, indem sie einerseits späte Reisezeiten wählen, sich andererseits auf den Webseiten des ADAC informieren. Und sollte dennoch ein Stau auftreten, dann ist Geduld geboten; schließlich lohnt sich der Aufwand, um nach einem turbulenten ersten Halbjahr voller Ungewissheiten einmal durchzuatmen.
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