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03.08.2020
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Das sind die schönsten Wanderwege

Weite Wälder prägen die Bergrücken des Kyffhäusers. Buchen recken sich in den Himmel und Orchideen wie der Gelbe Frauenschuh brechen aus dem Boden. Südöstlich wartet mit der Hohen Schrecke das größte Naturschutzgebiet der Region...

Kyffhäuserdenkmal (Foto: Alexander Naumann auf Pixabay) Kyffhäuserdenkmal (Foto: Alexander Naumann auf Pixabay)
Abwechslungsreiche Landschaften und Touren jedes Schwierigkeitsgrads prägen die Wandermöglichkeiten im südöstlichen Harzer Vorland. Organisierte Wanderungen des Naturparks Kyffhäuser und Südharz führen durch die typische Gipskarstlandschaft der Region, aber auch selbst organisierte Ausflüge sind ein Naturerlebnis.



Die zwei schönsten Wanderungen durch Bad Frankenhausen
Zu den beliebtesten Reisezielen in Deutschland zählt der Kyffhäuserkreis vielleicht nicht. Trotzdem hat das Südharzer Vorland ein über 1000 Kilometer langes Netz aus Wanderwegen zu bieten ein Traum für Naturliebhaber. Zu den beliebtesten Wandertouren zählen der Barabarossaweg und der Kyffhäuserwanderweg, die beide den Kurort Bad Frankenhausen durchqueren. Wer sich für eine selbst organisierte Wanderung entscheidet, muss den Ausflug im Voraus richtig planen. Hierbei die eigenen Fähigkeiten bloß nicht überschätzen.



Tipp zur Kleidung: Nicht immer muss es auf Wanderungen Funktionskleidung sein. Frauen können beispielsweise auch in schönen Blusen aus atmungsfähigen Naturmaterialien wie Leinen wandern, wenn sie sich darin wohler fühlen.

1. Kyffhäuserwanderweg
Auf einem Rundkurs von über 35 Kilometern führt der berühmte Kyffhäuserwanderweg durch das kleinste Mittelgebirge der Bundesrepublik. Steppenartige Pflanzenwelten bis hin zu schattenspendenden Buchenwäldern prägen das Kyffhäusergebirge und auch aus kulturhistorischer Sicht gibt es einige Höhepunkte. So zum Beispiel



  • das Kyffhäuserdenkmal

  • die Ruinen der Kyffhäuser Reichsburg

  • die Barbarossahöhle (Rottleben)

  • das Panoramamuseum in Bad Frankenhausen

  • die Königspfalz (Tilleda)


In Bad Frankenhausen beginnend, führen die Wegmarkierungen bis zur größten Gips-Anhydrithöhle Europas. Anschließend erreicht man über den Kyffhäuserwald den Brockenblick. Bei gutem Wetter erkennt man von hier aus den berühmten Brocken und zieht weiter zum Kulpenberg mit seinem fast 100 Meter hohen Fernsehturm. Hinter der Ruine Rothenburg führt ein Waldpfad zum Sandstein-Denkmal von Kaiser Barbarossa.

Der dortige Brunnen gilt mit seinen fast 200 Metern als tiefster Burgbrunnen Deutschlands. Danach geht es über Obstwiesenlandschaften in die Königspfalz, die von mittelalterlichen Kaisern und Königen als Residenz genutzt wurde. Über das Gebirge erreicht der Weg von hier aus das Panoramamuseum. Im Sortengarten entdeckt man über 100 Obstgehölze, bevor man wieder in Bad Frankenhausen ankommt.

2. Barbarossaweg
Die Kennzeichnungen des Barbarossawegs beginnen in Form einer weißen X8 auf schwarzem Untergrund in Korbach. Von hier aus erreicht man den Aussichtspunkt Rondell Keula, wo sich ein Panoramaausblick auf die Goldene Aue eröffnet. Im Anschluss erreicht man über die Wälder der Hainleite das Künstlerdorf Friedrichsrode und die Pfeilerbasilika in Münchenlohra. Nahe des Ferienparks Feuerkuppe erwartet einen die Ruine der Straußburg.

Der anschließende Höhenweg führt in die Musikstadt Sondershausen, wo neben dem Residenzschloss der Schwarzburger Fürsten ein Erlebnisbergwerk liegt. Nach Besuchen in der befahrbaren Kaligrube der weltweit ältesten dringt man zum byzantinisch-maurischen Klosterturm Göllingen vor. Entlang der Wipper erreicht man die barocke Orangerie Bendeleben. Über die Barbarossahöhle wandert man nach Bad Frankenhausen weiter und kommt am Kyffhäuserdenkmal an.

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