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Mi, 09:50 Uhr
19.08.2020
Statement eines Polizeigewerkschafters:

"Hysterie auf Kosten sachlicher Debatte"

In der anhaltenden Debatte über Polizeigewalt meldet sich jetzt Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zu Wort und mahnt zu mehr Besonnenheit aller Beteiligten...

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„Die Polizei hierzulande steht weiterhin wegen vermeintlicher Gewaltvorfälle im Blickpunkt. Heute sieht sich die Polizei permanent unter dem Mikroskop. Das ist eine Belastung, die meine Kolleginnen und Kollegen für unseren Rechtsstaat schultern. Bei der Begutachtung polizeilichen Handelns darf nicht der Kontext einer Situation ausgeblendet werden. Vor allem dann nicht, wenn Emotionalität Sachlichkeit verdrängt.

Der Anlass einer polizeilichen Maßnahme wird erst erörtert, wenn die Welle der Empörung bereits über der Polizei gebrochen ist – wenn überhaupt. Was die Polizei sagt und macht, muss vor Gerichten Bestand haben. Sie ist Recht und Gesetz verpflichtet. Die Polizei kann sich nicht mit pauschalen Halbwahrheiten verteidigen. Dass macht sie zu einem leichten Gegner für die oft aus dem Anonymen anklagenden, selbst ernannten Staatsanwälte in den sozialen Medien.

Die Nutzer der sozialen Medien befördern zu oft Hysterie auf Kosten der sachlichen Debatte. Diese Auseinandersetzungen sind anstrengend. Dennoch sind sie ein wichtiges Instrument der Meinungsfreiheit. Das zeichnet unsere Demokratie aus.

Darum möchte ich allen sagen: Seid engagiert, seid kritisch, seid kontrovers. Aber seid differenziert gegenüber eurer Polizei. Sie ist für euch da, auch wenn ihr sie in Frage stellt.“
Autor: red

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Kommentare
Leser X
19.08.2020, 10:37 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
free Gigi
19.08.2020, 10:54 Uhr
Richtig so
wer sich korrekt verhält hat auch nix zu befürchten und wenn man gefesselt am Boden liegt hat das mit Sicherheit auch einen triftigen Grund.
Leser X
19.08.2020, 14:48 Uhr
Baxter
Aber auch dann müssen die Kleinkriminellen schon mal mit einem Polizistenknie auf ihrem Verbrecherhals rechnen. Ein gerade angesagter neuer Trend aus Amerika.
Jupp
19.08.2020, 15:10 Uhr
Noch mehr Härte für die, die es brauchen
Polizeigewalt.???? Die Polizei muss so reagieren. Wie hat man schon vor vielen Jahren den Spruch gelernt.Wer Gewalt sät wird Gewalt ernten.Sollen sich Polizeibeamte von diesen Idioten alles gefallen lassen? Das geht ja wohl zu weit. Sie müßten noch viel härter durchgreifen können ,als wie es bis jetzt war.Wer gewaltsam zu Boden oder auch anderweitig festgenommen werden muß hat ja wohl selbst dazu den Anlass gegeben.Sollen die doch hinterher heulen .
Luke Skywodka
19.08.2020, 16:59 Uhr
Die jahrelange Deeskalation
Und das Überstülpen von Samthandschuhen hat nun die Folge das der Respekt vor der Staatsgewalt abhanden gekommen ist. Jene Klugscheißer die 2 h rechtlich würdigen was ein Polizist binnen Sekunden entscheiden muss, kann man einfach nicht ernst nehmen. Ich möchte nicht in der Haut eines Polizisten stecken, keinen Respekt, Festnahmen werden gefilmt und aus dem Zusammenhang zu gerissen öffentlich gemacht und von jedem dahergelaufenen Jurastudenten kritisiert. Rückendeckung bekommt er nichtmal von Seiten seiner Behörde, da es lange aus der Mode ist sich vor seine Beamten zu stellen. Da wird sich darauf berufen das jeder Polizist rechtlich ausgebildet ist und für sein Handeln selbst verantwortlich. Verantwortung wird bis in die niedrigste Ebene deligiert um Schuld auch auf die niedrigsten Schultern abzuwälzen. Ich kann es keinem Polizisten verdenken dessen Motivation im Keller ist. Unsere Neubürger kennen eine solche Polizei aus ihren Heimatländern meist nicht, da dort härter durchgegriffen wird. Über unsere Softpolizei können die nur Lachen und unsere Gefängnisse, falls sie denn mal bis dahin kommen, hat nach ihrer Landeskategorie mindestens 4 Sterne und ist demzufolge eher Erholung denn Strafe.
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