Do, 12:40 Uhr
27.08.2020
Neues aus Sondershausen
Wieder Aufgeschlossen im Museum
Im Schlossmuseum Sondershausen findet die Reihe Aufgeschlossen im September ihre Fortsetzung. Dazu schon jetzt dieser Tipp zum Vormerken...
In Vortragsreihe Aufgeschlossen des Sondershäuser Schlossmuseums findet am Dienstag, dem 8. September 2020, um 18:30 Uhr wieder eine Veranstaltung statt. Unter dem Titel Eine Nebenlinie der Schwarzburger.
Die Gräfin Clara von Schwarzburg-Frankenhausen und ihr Leben auf Schloss Heringen erfahren die Besucher viele interessante Details aus der Geschichte der Schwarzburger und können dabei natürlich auch Fragen zu Einzelheiten stellen, die sie besonders interessieren.
Das Referat wird im Rosa Salon des Sondershäuser Schlosses wird von Mirjana Culibrk, Museumsleiterin von Schloss Heringen, gehalten.
Das Schloss und Amt Heringen war seit dem 15. Jahrhundert eng mit dem Familiengeschlecht der Schwarzburger verbunden. So erwarben bereits in den Jahren 1417 bis 1439 die Grafen von Schwarzburg von den Grafen von Honstein die Hälfte von Stadt und Amt Heringen. Anders als Sondershausen und Rudolstadt, die bedeutende Residenzhöfe der Schwarzburger Grafen waren, galt Schloss Heringen jedoch zumeist nur als eine kleine Nebenresidenz der Schwarzburger. Die große Aufmerksamkeit bekam Schloss Heringen daher erst mit der Gräfin Clara von Schwarzburg-Frankenhausen, die hier ihren Witwensitz innehatte und 60 Jahre im Schloss residierte. Ein umfangreicher Briefwechsel aus ihrer Witwenzeit beschreibt ihr Leben und ihr Wirken auf Schloss Heringen. Auch ihre Beziehungen zum Haus Schwarzburg lassen sich aus der schriftlichen Dokumentation sehr gut beschreiben.
Gräfin Clara von Braunschweig-Lüneburg (1571-1658), aus dem Haus der Welfen, heiratete am 06. Mai 1593 den weitaus älteren Graf Wilhelm von Schwarzburg-Frankenhausen. Durch diese Heirat gehörte sie dem Geschlecht der Schwarzburger an.
In diesem Vortrag geht es um die Nebenlinie der Schwarzburger, die Grafen von Schwarzburg-Frankenhausen mit ihrem Begründer Graf Wilhelm I., seiner Frau Gräfin Clara, die den größten Teil ihres Lebens auf Schloss Heringen verbrachte und ihre Verbindung zur Familiendynastie der Schwarzburger.
Autor: khhIn Vortragsreihe Aufgeschlossen des Sondershäuser Schlossmuseums findet am Dienstag, dem 8. September 2020, um 18:30 Uhr wieder eine Veranstaltung statt. Unter dem Titel Eine Nebenlinie der Schwarzburger.
Die Gräfin Clara von Schwarzburg-Frankenhausen und ihr Leben auf Schloss Heringen erfahren die Besucher viele interessante Details aus der Geschichte der Schwarzburger und können dabei natürlich auch Fragen zu Einzelheiten stellen, die sie besonders interessieren.
Das Referat wird im Rosa Salon des Sondershäuser Schlosses wird von Mirjana Culibrk, Museumsleiterin von Schloss Heringen, gehalten.
Das Schloss und Amt Heringen war seit dem 15. Jahrhundert eng mit dem Familiengeschlecht der Schwarzburger verbunden. So erwarben bereits in den Jahren 1417 bis 1439 die Grafen von Schwarzburg von den Grafen von Honstein die Hälfte von Stadt und Amt Heringen. Anders als Sondershausen und Rudolstadt, die bedeutende Residenzhöfe der Schwarzburger Grafen waren, galt Schloss Heringen jedoch zumeist nur als eine kleine Nebenresidenz der Schwarzburger. Die große Aufmerksamkeit bekam Schloss Heringen daher erst mit der Gräfin Clara von Schwarzburg-Frankenhausen, die hier ihren Witwensitz innehatte und 60 Jahre im Schloss residierte. Ein umfangreicher Briefwechsel aus ihrer Witwenzeit beschreibt ihr Leben und ihr Wirken auf Schloss Heringen. Auch ihre Beziehungen zum Haus Schwarzburg lassen sich aus der schriftlichen Dokumentation sehr gut beschreiben.
Gräfin Clara von Braunschweig-Lüneburg (1571-1658), aus dem Haus der Welfen, heiratete am 06. Mai 1593 den weitaus älteren Graf Wilhelm von Schwarzburg-Frankenhausen. Durch diese Heirat gehörte sie dem Geschlecht der Schwarzburger an.
In diesem Vortrag geht es um die Nebenlinie der Schwarzburger, die Grafen von Schwarzburg-Frankenhausen mit ihrem Begründer Graf Wilhelm I., seiner Frau Gräfin Clara, die den größten Teil ihres Lebens auf Schloss Heringen verbrachte und ihre Verbindung zur Familiendynastie der Schwarzburger.
