Fr, 06:31 Uhr
28.08.2020
Neues aus Sondershausen
Gewässerpflege neu organisiert
Seit diesem Jahr existieren per Gesetz 20 Gewässerunterhaltungsverbände in ganz Thüringen. Wie die Gewässerunterhaltung in Sondershausen organisiert ist, hat sich jetzt kn informiert...
Dabei muss man unterscheiden, zwischen Gewässer 1. und 2. Ordnung. Gewässer 1. Ordnung sind im Kyffhäuserkreis zum Beispiel die Unstrut oder die Wipper. Gewässer 2. Ordnung im Kyffhäuserkreis sind fast alle übrigen Gewässer (Bäche und Gräben) die nicht zu den Gewässern 1. Ordnung gehören.
Problem in den letzten Jahren war oft, diese kleinen Gewässer wurden oft nicht genug unterhalten, obwohl auch sie bei der Minderung der Hochwassergefahr eine wichtige Rolle spielen. Für die Pflege der Gewässer 2. Ordnung wurden deshalb die Gewässerunterhaltungsverbände gegründet und mit Personal und Technik ausgestattet.
Sondershausen als große Flächenstadt gehört mit seinen Gewässern gleich drei verschiedenen Gewässerunterhaltungsverbände an:
- Gewässerunterhaltungsverband Helbe mit Sitz in Ebeleben
- Gewässerunterhaltungsverband Untere Unstrut - Helderbach mit Sitz in Sömmerda
- Gewässerunterhaltungsverband Helme - Ohne - Wipper mit Sitz in Nordhausen.
Man darf sich beim letzteren Verband nicht vom Namen täuschen lassen, die Wipper als Fluß wird nicht vom Gewässerunterhaltungsverband bewirtschaftet. Der Verband pflegt die kleinen Gewässer wie Klinge, Bebra und Mühlwipper, um Beispiele für Sondershausen zu nennen, von den Gräben ganz abgesehen.
Mit Vertretern des Gewässerunterhaltungsverband Helme - Ohne - Wipper traf sich kn erst jüngst. Der Verbandsvorsitzende ist Joachim Leßner, Bürgermeister vonWipperdorf und sein Stellvertreter aus der Sondershäuser Verwaltung Fachbereichsleiter Bau und Ordnung Karsten Kleinschmidt. Diesem Verband gehören 38 Kommunen an und man muss eine Fläche von 120.000 Hektar im Auge behalten, denn die zu pflegenden Bäche und Gräben summieren sich auf rund 1.200 Kilometer. Geschäftsführer des Verbandes ist Kai-Michal Urspruch .
Obwohl erst ab 1. Februar gegründet, musste man schnell ran. Denn es waren Verstopfungen in der Mühlwipper, die zum Verebben des Zuflusses zum kleinen Parkteich führten, die im Laufe des Frühjahrs beseitigt werden mussten, kn berichtete. Die Mühlwipper schüttet seit der Sanierung wieder so viel Wasser wie Jahre lang nicht, trotz anhaltender Trockenheit.
Nach der Gründung mussten ja erst Flussarbeiter eingestellt werden. Verbandsingenieur Robert Kühn ist in der Stadt Sondershausen kein Unbekannter, arbeitete er jahrelang im Sondershäuser Bauamt.
v.l.n.r.: Karsten Klein, Robert Kühn, Michael Asche (Bauamt Sondershausen) und Kai-Michal Urspruch (aus Rockensußra stammend) bei einem Rundgang mit kn an der Mühlwipper.
Aber nicht nur ums Gras mähen auf den zugehörigen Deiche und die Reinigung der Gräben und Bäche geht es allein. Auch Durchlässe müssen kontrolliert und notfalls in Stand gesetzt werden.
Allein an der Karte kann man sich ausrechnen, dass man sich nach der Gründung erst recht gründlich in der Region umschauen musste, ehe man sich einen Arbeitsplan für die planmäßige Pflege anlegen konnte.
Während der Anteil der Stadt Sondershausen an den Gewässern von Untere Unstrut - Helderbach kaum Anteil hat, ist der Anteil am Verband Helbe so groß, dass man auch hier den stellvertretenden Verbandsvorsitzenden stellt. Mehr zum Verband Helbe in Kürze.
Autor: khhDabei muss man unterscheiden, zwischen Gewässer 1. und 2. Ordnung. Gewässer 1. Ordnung sind im Kyffhäuserkreis zum Beispiel die Unstrut oder die Wipper. Gewässer 2. Ordnung im Kyffhäuserkreis sind fast alle übrigen Gewässer (Bäche und Gräben) die nicht zu den Gewässern 1. Ordnung gehören.
Problem in den letzten Jahren war oft, diese kleinen Gewässer wurden oft nicht genug unterhalten, obwohl auch sie bei der Minderung der Hochwassergefahr eine wichtige Rolle spielen. Für die Pflege der Gewässer 2. Ordnung wurden deshalb die Gewässerunterhaltungsverbände gegründet und mit Personal und Technik ausgestattet.
Sondershausen als große Flächenstadt gehört mit seinen Gewässern gleich drei verschiedenen Gewässerunterhaltungsverbände an:
- Gewässerunterhaltungsverband Helbe mit Sitz in Ebeleben
- Gewässerunterhaltungsverband Untere Unstrut - Helderbach mit Sitz in Sömmerda
- Gewässerunterhaltungsverband Helme - Ohne - Wipper mit Sitz in Nordhausen.
Man darf sich beim letzteren Verband nicht vom Namen täuschen lassen, die Wipper als Fluß wird nicht vom Gewässerunterhaltungsverband bewirtschaftet. Der Verband pflegt die kleinen Gewässer wie Klinge, Bebra und Mühlwipper, um Beispiele für Sondershausen zu nennen, von den Gräben ganz abgesehen.
Mit Vertretern des Gewässerunterhaltungsverband Helme - Ohne - Wipper traf sich kn erst jüngst. Der Verbandsvorsitzende ist Joachim Leßner, Bürgermeister vonWipperdorf und sein Stellvertreter aus der Sondershäuser Verwaltung Fachbereichsleiter Bau und Ordnung Karsten Kleinschmidt. Diesem Verband gehören 38 Kommunen an und man muss eine Fläche von 120.000 Hektar im Auge behalten, denn die zu pflegenden Bäche und Gräben summieren sich auf rund 1.200 Kilometer. Geschäftsführer des Verbandes ist Kai-Michal Urspruch .
Obwohl erst ab 1. Februar gegründet, musste man schnell ran. Denn es waren Verstopfungen in der Mühlwipper, die zum Verebben des Zuflusses zum kleinen Parkteich führten, die im Laufe des Frühjahrs beseitigt werden mussten, kn berichtete. Die Mühlwipper schüttet seit der Sanierung wieder so viel Wasser wie Jahre lang nicht, trotz anhaltender Trockenheit.
Nach der Gründung mussten ja erst Flussarbeiter eingestellt werden. Verbandsingenieur Robert Kühn ist in der Stadt Sondershausen kein Unbekannter, arbeitete er jahrelang im Sondershäuser Bauamt.
v.l.n.r.: Karsten Klein, Robert Kühn, Michael Asche (Bauamt Sondershausen) und Kai-Michal Urspruch (aus Rockensußra stammend) bei einem Rundgang mit kn an der Mühlwipper.
Aber nicht nur ums Gras mähen auf den zugehörigen Deiche und die Reinigung der Gräben und Bäche geht es allein. Auch Durchlässe müssen kontrolliert und notfalls in Stand gesetzt werden.
Allein an der Karte kann man sich ausrechnen, dass man sich nach der Gründung erst recht gründlich in der Region umschauen musste, ehe man sich einen Arbeitsplan für die planmäßige Pflege anlegen konnte.
Während der Anteil der Stadt Sondershausen an den Gewässern von Untere Unstrut - Helderbach kaum Anteil hat, ist der Anteil am Verband Helbe so groß, dass man auch hier den stellvertretenden Verbandsvorsitzenden stellt. Mehr zum Verband Helbe in Kürze.





