Di, 11:42 Uhr
01.09.2020
Meldung aus der Wirtschaftswelt
Beschäftigungssicherung bleibt wichtigste Aufgabe auf dem Arbeitsmarkt
Der DGB Hessen-Thüringen sieht in der Beschäftigungssicherung die zentrale Aufgabe der kommenden Monate. Dazu erreichte kn diese Meldung des DGB...
Mit der Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis Ende kommenden Jahres hat die Bundesregierung in der vergangenen Woche geliefert, jetzt sind die Unternehmen am Zug, so Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen anlässlich der heutigen Vorstellung der Arbeitsmarktzahlen durch die Bundesagentur für Arbeit. Das Kurzarbeitergeld muss eingesetztwerden, um Beschäftigung zu sichern, so lange es erforderlich ist. Gleichzeitig sollte die Zeit genutzt werden, um Beschäftigte zu qualifizieren: Digitalisierung, Klimawandel, Fachkräfteengpässe – die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt durch den Strukturwandel sind auch ohne Corona immens. Analog eines im Berufsbildungsgesetz festgeschriebenen betrieblichen Ausbildungsplans sollten Betriebe systematisch die Weiterbildung ihrer Beschäftigten planen und durchführen um die Beschäftigten gezielt und passgenau fit zu machen für die Arbeit von morgen, forderte Rudolph.
Auch braucht in Zeiten der Krise mehr Kreativität und Beweglichkeit für neue und innovative Konzepte in der Arbeitswelt, so Rudolph: Um Beschäftigung zu sichern, macht es Sinn,perspektivisch die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Das ist eine Alternative zu einem schrittweisen Stellenabbau. Eine 4-Tage-Woche nimmt jenen, die unter Arbeitsverdichtung und Stress leiden, den Druck und gibt anderen, die um ihr Einkommen fürchten, eine Perspektive. Verbunden werden soll eine Arbeitszeitverkürzung mit einem Lohnausgleich für die Beschäftigten, die in den vergangenen Monaten bereits unter teils erheblichen Einkommenseinbußen gelitten haben.
Quelle: Reiner Sörgel
EVG / DGB
Autor: khhMit der Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis Ende kommenden Jahres hat die Bundesregierung in der vergangenen Woche geliefert, jetzt sind die Unternehmen am Zug, so Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen anlässlich der heutigen Vorstellung der Arbeitsmarktzahlen durch die Bundesagentur für Arbeit. Das Kurzarbeitergeld muss eingesetztwerden, um Beschäftigung zu sichern, so lange es erforderlich ist. Gleichzeitig sollte die Zeit genutzt werden, um Beschäftigte zu qualifizieren: Digitalisierung, Klimawandel, Fachkräfteengpässe – die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt durch den Strukturwandel sind auch ohne Corona immens. Analog eines im Berufsbildungsgesetz festgeschriebenen betrieblichen Ausbildungsplans sollten Betriebe systematisch die Weiterbildung ihrer Beschäftigten planen und durchführen um die Beschäftigten gezielt und passgenau fit zu machen für die Arbeit von morgen, forderte Rudolph.
Auch braucht in Zeiten der Krise mehr Kreativität und Beweglichkeit für neue und innovative Konzepte in der Arbeitswelt, so Rudolph: Um Beschäftigung zu sichern, macht es Sinn,perspektivisch die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Das ist eine Alternative zu einem schrittweisen Stellenabbau. Eine 4-Tage-Woche nimmt jenen, die unter Arbeitsverdichtung und Stress leiden, den Druck und gibt anderen, die um ihr Einkommen fürchten, eine Perspektive. Verbunden werden soll eine Arbeitszeitverkürzung mit einem Lohnausgleich für die Beschäftigten, die in den vergangenen Monaten bereits unter teils erheblichen Einkommenseinbußen gelitten haben.
Quelle: Reiner Sörgel
EVG / DGB