Sa, 13:46 Uhr
05.09.2020
Neues aus Sondershausen
Mehr im Verborgenen gesammelt?
So ganz zufrieden konnte man wohl heute bei der Reinigungsaktion in Sondershausen nicht sein...
Schon beim Start auf dem Markt, zusammen mit Bürgermeister Steffen Grimm, war der Andrang leider ernüchernd, kn berichtete:
Aktion Saubere Stadt" gestartet
Zu den acht am Markt gestarteten Sammlern (Bildergalerie erste beiden Fotos), die auf ihrem Weg durch die Innenstadt diese Route nahmen:
Markt, Galerie zum Trinitatisplatz, über den Gottesacker und den Volksplatz bis hin zur Gänsespitzegesellte sich am Ende der Strecke, Feuerwehr Sondershausen-Mitte (Gänsespitze) nur noch diese Gruppe dazu:
Bürgermeister Steffen Grimm und dem Fachbereichsleiter Bau und Ordnung, Karsten Kleinschmidt, merkt man doch etwas die Enttäuschung an, dass die Beteiligung nicht berauschend war.
Da hilft es nicht, wenn unterwegs einzelne Bürger mal vor einem Haus etwas sammelten, wie von Karsten Kleinschmidt beobachtet wurde. Vielleicht ist die Corona-Angst so groß, dass man nicht mal gemeinsam eine Müllaktion durchführen will? Aber im nächsten Jahr soll es wieder einen echten Frühjahrsputz geben.
Auch kn war bei der Sammlung dabei. Allerdings nahm kn eine andere Route. Allein auf dem nördlichen Wipperdamm zwischen Brücke Fasanerie und Brücke Wippertor km ein ganzer Beutel zusammen.
Die unterschätzte Gefahr für die Umwelt: Weggeworfene Zigarettenkippen sind eine Gefahr für die Umwelt. Nach der 50. aufgelesenen Kippe hat kn das zählen eingestellt. In einem Bericht des ZDF
https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-gift-im-zigarettenfilter-100.html
heißt es:
"Auch die Folgen für die Natur sind verheerend. Naturschützer fordern ein Verbot der Filter, um Kippen zu vermeiden. Die Stummel sind sowohl ein Müllproblem als auch ein Vergiftungsfaktor. Denn die Stoffe, die nach dem Abrauchen in den Filtern stecken, machen die Reste der Glimmstängel zu toxischem Sondermüll.
Welche Folgen das hat, wird bei Versuchen mit Fischen deutlich. Sie spucken aus, zucken, drehen sich bäuchlings – sinken zu Boden. Junge Forellen erleiden einen Nervenschock. Und das nur wenige Sekunden, nachdem sie mit Nikotin vermischtem Wasser ausgesetzt wurden. Nikotin aus weggeworfenen Zigarettenkippen."
Und die über 100 aufgelesen Kippen lagen allein auf diesen kurzen Stück am Wipperdamm. Erst wenn man aktiv mal den Müll sammelt, merkt man erst wie stark die Natur von den Menschen verschmutzt wird.
Ein ganz anderes Kapitel ist der sonstige Unrat, der weggeworfen und entsorgt wird. Am großen Parkplatz Kaufland stehen ein Altkleidercontainer und verschiedene Altglascontainer, damit man auch das Glas sogar nach Sorten trennen kann. Warum da einge Zeitgenossen neben die Container allen möglichen Müll entladen müssen ist unverständlich.
Diese Stelle wird immer wieder vermüllt. Vielleicht sollte man doch eine Überlegung anstellen, ob man nicht einen offenen Container für Restmüll hinstellt. Denn so sollte es auf Dauer nicht aussehen.
Aber es gibt auch Positives zu vermelden. Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Hohenebra hatte gestern bereits im Ort gesammelt. Und am kommenden Donnerstag wollen mindestens zwei Klassen der Östertalschule Unrat auflesen. Auch andere Schulen wollen noch nachziehen.
Auch die Erwachsenen um Ortsteilbürgermeister Dieter Kronberg waren fleißig.
Vielleicht laufen ja bei kn noch Berichte ein, in denen von anderen Müllsammlungen berichtet wird. Der Bauhof wird ja bald feststellen, ob an den vorgeschlagenen Müllsammelpunkten mehr Müllsäcke liegen.
PS
Am Wetter kann es nicht gelegen haben, denn der Regen ist nördlich von Sondershausen vorbeigezogen, wie der Wetterradar zeigte.
Autor: khhSchon beim Start auf dem Markt, zusammen mit Bürgermeister Steffen Grimm, war der Andrang leider ernüchernd, kn berichtete:
Aktion Saubere Stadt" gestartet
Zu den acht am Markt gestarteten Sammlern (Bildergalerie erste beiden Fotos), die auf ihrem Weg durch die Innenstadt diese Route nahmen:
Markt, Galerie zum Trinitatisplatz, über den Gottesacker und den Volksplatz bis hin zur Gänsespitzegesellte sich am Ende der Strecke, Feuerwehr Sondershausen-Mitte (Gänsespitze) nur noch diese Gruppe dazu:
Bürgermeister Steffen Grimm und dem Fachbereichsleiter Bau und Ordnung, Karsten Kleinschmidt, merkt man doch etwas die Enttäuschung an, dass die Beteiligung nicht berauschend war.
Da hilft es nicht, wenn unterwegs einzelne Bürger mal vor einem Haus etwas sammelten, wie von Karsten Kleinschmidt beobachtet wurde. Vielleicht ist die Corona-Angst so groß, dass man nicht mal gemeinsam eine Müllaktion durchführen will? Aber im nächsten Jahr soll es wieder einen echten Frühjahrsputz geben.
Auch kn war bei der Sammlung dabei. Allerdings nahm kn eine andere Route. Allein auf dem nördlichen Wipperdamm zwischen Brücke Fasanerie und Brücke Wippertor km ein ganzer Beutel zusammen.
Die unterschätzte Gefahr für die Umwelt: Weggeworfene Zigarettenkippen sind eine Gefahr für die Umwelt. Nach der 50. aufgelesenen Kippe hat kn das zählen eingestellt. In einem Bericht des ZDF
https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-gift-im-zigarettenfilter-100.html
heißt es:
"Auch die Folgen für die Natur sind verheerend. Naturschützer fordern ein Verbot der Filter, um Kippen zu vermeiden. Die Stummel sind sowohl ein Müllproblem als auch ein Vergiftungsfaktor. Denn die Stoffe, die nach dem Abrauchen in den Filtern stecken, machen die Reste der Glimmstängel zu toxischem Sondermüll.
Welche Folgen das hat, wird bei Versuchen mit Fischen deutlich. Sie spucken aus, zucken, drehen sich bäuchlings – sinken zu Boden. Junge Forellen erleiden einen Nervenschock. Und das nur wenige Sekunden, nachdem sie mit Nikotin vermischtem Wasser ausgesetzt wurden. Nikotin aus weggeworfenen Zigarettenkippen."
Und die über 100 aufgelesen Kippen lagen allein auf diesen kurzen Stück am Wipperdamm. Erst wenn man aktiv mal den Müll sammelt, merkt man erst wie stark die Natur von den Menschen verschmutzt wird.
Ein ganz anderes Kapitel ist der sonstige Unrat, der weggeworfen und entsorgt wird. Am großen Parkplatz Kaufland stehen ein Altkleidercontainer und verschiedene Altglascontainer, damit man auch das Glas sogar nach Sorten trennen kann. Warum da einge Zeitgenossen neben die Container allen möglichen Müll entladen müssen ist unverständlich.
Diese Stelle wird immer wieder vermüllt. Vielleicht sollte man doch eine Überlegung anstellen, ob man nicht einen offenen Container für Restmüll hinstellt. Denn so sollte es auf Dauer nicht aussehen.
Aber es gibt auch Positives zu vermelden. Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Hohenebra hatte gestern bereits im Ort gesammelt. Und am kommenden Donnerstag wollen mindestens zwei Klassen der Östertalschule Unrat auflesen. Auch andere Schulen wollen noch nachziehen.
Auch die Erwachsenen um Ortsteilbürgermeister Dieter Kronberg waren fleißig.
Vielleicht laufen ja bei kn noch Berichte ein, in denen von anderen Müllsammlungen berichtet wird. Der Bauhof wird ja bald feststellen, ob an den vorgeschlagenen Müllsammelpunkten mehr Müllsäcke liegen.
PS
Am Wetter kann es nicht gelegen haben, denn der Regen ist nördlich von Sondershausen vorbeigezogen, wie der Wetterradar zeigte.








