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Do, 12:11 Uhr
10.09.2020
Meldungen aus der Region

Probleme beim Warntag lagen nicht im Kreis

Im Kyffhäuserkreis gab es offensichtlich Probleme bei dem angekündigten Probealarm, aber der Fehler lag nicht im Landkreis oder der Kreisverwaltung. Hier eine erste Einschätzung...

Das im Kyffhäuserkreis keine Sirene um 11:00 Uhr heulen sollten, hatte kn bereits berichtet.

Aber auf vielen Handys und Smartphone hätte aber um 11:00 Uhr ein Benachrichtigung kommen müssen.

Auslösen sollte den Alarm das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Kreisverwaltung und Stadt- und Gemeindeverwaltungen des Landkreises waren nicht für die Auslösung des Probealarms verantwortlich.

KN hat beide Warnsysteme (KatWarn und NINA) installierte. Beide Systeme sind nicht wirksam geworden, wie die Bilder in der Bildergalerie zeigen.

Informationen anderer Nutzer besagen, dass NINA für den Kyffhäuserkreis um 11:31 Uhr ausgelöst worden sein soll.

Probleme beim Warntag lag nicht im Kreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Probleme beim Warntag lag nicht im Kreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bei kn auf dem Smartphone, siehe Bild, zeigte sich nur die Entwarnungsmeldung. Bei Warnungen wegen Corona und Krokodil hatte NINA genau gewarnt, siehe Bildergalerie.

Es wird nun von dem örtlichen Behörden geklärt werden müssen, warum es offensichtlich im Kyffhäuserkreis Probleme gab.
Probleme beim Warntag lag nicht im Kreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Probleme beim Warntag lag nicht im Kreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Probleme beim Warntag lag nicht im Kreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

10.09.2020, 15.22 Uhr
Micha123 | Warntag... gut, dass es nur eine "Probe" war
Das war doch irgendwie zu erwarten. Ich will gar nicht wissen, was die Planung und Durchführung gekostet hat. Viele "schlaue" Köpfe wurden sicherlich gut entlohnt.
Das ist alles ein Witz...
Dieser "Warntag" ist nicht erst seit gestern oder seit diesem Jahr bekannt!

Die "App's" machen vielleicht Sinn, wenn es um Gefahren-Situationen geht, welche regional begrenzt sind.
Aber bei einer "größeren Gefahr", ist ein Versagen, alleine schon wegen der Überlastung vorprogrammiert. Und eine App erreicht definitiv nicht jeden. Darauf sollte man sich nicht alleine verlassen. Und was ist bei Stromausfall?

Sinn machen die Sirenen. Welche ja hier eigentlich überall vorhanden sind.
Die dienen zur Alarmierung der Feuerwehr. Aber auch da gibt es schon über 20 Jahre, sogenannte Funk-Melde-Empfänger, womit die Kameraden "angepiept" werden. Da dies aber auch nicht jede Wehr hat und so auch nicht jeder erreicht wird, darum hat man Sirenen.

Und so sollte man diese Sirenen auch für die Warnung der Bevölkerung nutzen.
Wenn sie eine, zwei oder drei Minuten heult, dann erreicht es jeden, dann weiß jeder, dass etwas passiert ist. Dann schalten die Menschen TV, Radio oder Internet an und informieren sich. Wenn diese Kommunikation nicht mehr funktioniert - z.B. wegen Stromausfall, dann gehen die Leute raus, versuchen Infos bei Rathäusern, Feuerwehren oder sonstigen Organisationen zu erfahren.

Die Sirenen müssten diesbezüglich umgerüstet werden. Und auch so ausgerüstet werden, dass sie noch bei Stromausfall einen Warnton von sich geben. Das ist alles möglich und da sollte man investieren und nicht in diese "digitale Vernetzung" durch App's & Co.
Ansonsten ist das alles nur eine sinnlose Verschwendung von Geldern, Zeit und im Grunde eine Luftblase.

Einfach einmal bei Wiki... nachsehen, dort sieht man, dass dieses System mit den Sirenen zum Beispiel in Österreich problemlos funktioniert.
Ach.. und vor über 30 Jahren funktionierte das auch hier in der ehemaligen DDR.
Und wo die Sirenen nur von Hand aktiviert werden konnten, dort waren Bürgermeistern und anderen bekannt, welche Signale wann gegeben werden mussten. Und viele Bürger wussten, welche Bedeutung eine bestimmte Tonfolge hatte.

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