So, 00:07 Uhr
20.09.2020
Kulturszene aktuell
2. Sinfoniekonzert Tanz und Tränen
Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Michael Helmrath kamen gestern Kompositionen von Claude Debussy, Jean Sibelius und Antonín Dvorák zu Gehör...
Auch im zweiten Sinfoniekonzert zeigte das Loh-Orchester Sondershausen, dass man in der Corona-Pause nichts verlernt hat. Auch wenn die Sitzordnung etwas gestreckt wurde, dem ausgezeichnetem Konzert brachte es keinen Abbruch.
Etwas gewöhnen muss man sich an die Sitzordnung, denn wegen der Hygienevorschriften wurde jede zweite Reihe entfernt und natürlich gab es auch bei den Sitzen die Lücken um den Abstand zu wahren. Und man musste wählen, denn es gab das Konzert um 18 Uhr (Fotos) und ein zweites Konzert um 20 Uhr.
Gewohnt charmant und sehr informativ führte Generalmusikdirektor Michael Helmrath selbst durch das Programm.
Mit dem Werk von Claude Debussy Petite Suite für Klavier zu vier Händen geschrieben, wurde die Bearbeitung Nenri Büsser für Orchster präsentiert. Vor allem die letzten beiden Sätze, Menuet und Ballet, verbreiteten ein tänzerisches Flair.
Mit Jean Sibelius‘ Valse triste op. 44 wurde u.a. eine seiner bekanntesten Kompositionen gespielt.
Mit Antonin Dvoráks Slawische Tänze wurde pure Lebenslust versprüht. Der Komponist Andreas N. Tarkmann hatte sich aus Dvoráks zwei Sammlungen drei Tänze für seine Bearbeitung herausgesucht, die heute zu Gehör gebracht wurde. Aber mit einer Änderung.
An diesen Anblick mit dem Mundschutz beim Betreten des Konzertsaal, muss man sich erst gewöhnen.
Ursprünglich waren in den Stücken keine Schlaginstrument vorgesehen. Das konnte ich nicht lassen, so Helmrath. Zum Schmunzeln seine Aussage: Für mich sind die Slawischen Tänze ohne Schlaginstrumte so, als ob man in Pilsen im Biergrten sitzt und alkoholfreies Bier trinkt.
Nach der langen Konzertpause war auch das 2. Sinfoniekonzert wieder ein wahrer Ohrenschmaus und macht Lust auf weitere Konzerte.
Autor: khhAuch im zweiten Sinfoniekonzert zeigte das Loh-Orchester Sondershausen, dass man in der Corona-Pause nichts verlernt hat. Auch wenn die Sitzordnung etwas gestreckt wurde, dem ausgezeichnetem Konzert brachte es keinen Abbruch.
Etwas gewöhnen muss man sich an die Sitzordnung, denn wegen der Hygienevorschriften wurde jede zweite Reihe entfernt und natürlich gab es auch bei den Sitzen die Lücken um den Abstand zu wahren. Und man musste wählen, denn es gab das Konzert um 18 Uhr (Fotos) und ein zweites Konzert um 20 Uhr.
Gewohnt charmant und sehr informativ führte Generalmusikdirektor Michael Helmrath selbst durch das Programm.
Mit dem Werk von Claude Debussy Petite Suite für Klavier zu vier Händen geschrieben, wurde die Bearbeitung Nenri Büsser für Orchster präsentiert. Vor allem die letzten beiden Sätze, Menuet und Ballet, verbreiteten ein tänzerisches Flair.
Mit Jean Sibelius‘ Valse triste op. 44 wurde u.a. eine seiner bekanntesten Kompositionen gespielt.
Mit Antonin Dvoráks Slawische Tänze wurde pure Lebenslust versprüht. Der Komponist Andreas N. Tarkmann hatte sich aus Dvoráks zwei Sammlungen drei Tänze für seine Bearbeitung herausgesucht, die heute zu Gehör gebracht wurde. Aber mit einer Änderung.
An diesen Anblick mit dem Mundschutz beim Betreten des Konzertsaal, muss man sich erst gewöhnen.
Ursprünglich waren in den Stücken keine Schlaginstrument vorgesehen. Das konnte ich nicht lassen, so Helmrath. Zum Schmunzeln seine Aussage: Für mich sind die Slawischen Tänze ohne Schlaginstrumte so, als ob man in Pilsen im Biergrten sitzt und alkoholfreies Bier trinkt.
Nach der langen Konzertpause war auch das 2. Sinfoniekonzert wieder ein wahrer Ohrenschmaus und macht Lust auf weitere Konzerte.











