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So, 08:04 Uhr
27.09.2020
ADAC gibt Tipps zum sicheren Umgang mit dem Handy

Legal und sicher im Auto telefonieren

Wer während der Fahrt telefonieren oder erreichbar sein muss, sollte ein paar Aspekte berücksichtigen, damit er oder sie zum einen nicht gegen das Gesetz verstößt und zum anderen sicher unterwegs ist...

digital
„Alles Wesentliche zur Nutzung von Kommunikations- oder auch Navigationsgeräten regelt Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung“, erklärt Oliver Reidegeld, Sprecher des ADAC Hessen-Thüringen. „Darüber hinaus kann jeder Autofahrer durch sein Verhalten auch selber die Sicherheit erhöhen, beispielsweise indem er konsequent eine fest verbaute Freisprecheinrichtung nutzt.“

Die Tipps des ADAC:
Wer regelmäßig während der Autofahrt, beispielsweise aus dienstlichen Gründen, telefonieren muss, sollte konsequent eine Freisprechanlage verwenden. Das Handy muss dazu nicht (verbotenerweise) in die Hand genommen werden und die visuelle Konzentration bleibt beim Straßenverkehr.
Schwierige oder lange Gespräche sollten, selbst wenn sie über eine Freisprecheinrichtung geführt werden, entweder nur in übersichtlichen Verkehrssituationen oder besser abseits des fließenden Verkehrs geführt werden. Der Grund: Die mentale Ablenkung durch die Konzentration auf das Gespräch. Der Fahrer ist nicht mehr bei der Sache, er fährt mit Tunnelblick und kann einen Großteil der Verkehrssituation nicht mehr erfassen.

Um Zeit zu sparen, wird das Navigationsgerät häufig erst nach dem Losfahren programmiert. Auch wenn moderne Geräte hierfür eine Sprachsteuerung haben, empfiehlt der ADAC sich hierfür vor der Fahrt Zeit zu nehmen. Auf zwei Minuten Unterschied kommt es am Ende schließlich nicht an.

Wer von sich selber weiß, dass er routinemäßig aufs Handy-Display schaut: am besten vor der Fahrt das Gerät abschalten oder in den Flugmodus versetzten. So kommt der Fahrer gar nicht erst in Versuchung.
Musik kann auf langen und monotonen Autofahrten für positive Ablenkung sorgen. Allerdings darf diese nicht so laut sein, dass der Fahrer zum Beispiel die Sirene eines Einsatzfahrzeuges nicht mehr hört. Dies gilt ebenso beim Verwenden von Kopfhörern. Bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens zehn Euro.
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Kommentare

27.09.2020, 08.21 Uhr
otto | und wer
von den super wichtigen und immer erreichbaren Fahrern hält sich dran?
Selbst Busfahrer und LKW- Fahrer telefonieren mit Handy am Ohr während der Fahrt!
Bessere und vor allem mehr Kontrollen würden helfen - aber wann sieht man schon mal eine Polizeikontrolle in oder um Nordhausen herum??

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27.09.2020, 09.29 Uhr
Kobold2 | Liegt wohl auch daran
das ein Großteil mit ihren techniküberladenen Vehikelen überfordert sind. Das koppeln des Smartphones mit der Freisprecheinrichtung, die Verwendung des Tempomats, oder der richtige Gebrauch des Automatiklichtmodus sind für viele scheinbar unüberwindbare Hürden.

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27.09.2020, 10.10 Uhr
Wolfi65 | Ist ja auch irgendwie verständlich
Man kann heute nicht einfach in ein Auto einsteigen und losfahren ohne gewisse Hürden zu überwinden.
Oftmals ist ein minütlicher Check der Technik und seiner Sicherheit nötig, um einfach nur losfahren zu können.
So z.B. sind alle Türen geschlossen und die Sicherheitsgurte angelegt?
Stimmt der Reifendruck?
Wurde die jährliche Durchsicht durchgeführt?
Ist der Selbsttest des Bordcomputer ok?
Hat der Fahrer schon in das Bordeigene Alkomessgerät gepustet?
Eines Tages wird noch über das mobile Internet abgefragt, ob auch die Kfz Steuer und die Haftpflichtversicherung bezahlt wurde.
Oder ist der Führerschein noch gültig?
Wenn nein, dann lässt sich u.U. das Fahrzeug gar nicht mehr starten.

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27.09.2020, 13.27 Uhr
Kobold2 | Nach unbestätigten Gerüchten
arbeitet man daran, künftigen Fahrschülern vorher 2 Semester IT Studium zur Pflicht zu machen....
Alle anderen werden dann zum autonomen fahren verpflichtet....
Nur wenn ich Taxi fahren will, greif ich zum Telefon...

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27.09.2020, 21.23 Uhr
Paul | Also .....
Ich bin der Meinung, daß NIEMAND während der Fahrt mit einem Fahrzeug Telefonieren muß. Soviel Zeit ist auch noch wenn ich da bin.
Aber das Problem ist die Technik-Sucht der heutigen Generation. Da kriegen die Meißten schon Entzugserscheinungen, wenn denen drei Tage das Handy wegnimmst. So siehts aus. Und obendrein ist es natürlich ein Profitables Geschäft mit dem Milliarden gemacht werden. Vielleicht sollten wir mal DARÜBER nachdenken.

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28.09.2020, 20.30 Uhr
Kobold2 | Mit der Meinung
ist man aber am Bedarf vieler Menschen vorbei.
Wer beruflich viel unterwegs sein muss, für den ist Kommunikation unverzichtbar und es macht privat auch wenig Sinn erst nach Ankunft zu sagen " Macht euch keine Sorgen, weil es leider später wird....
Sie Techniksucht ist eher von der Industrie kreiert. Es soll uns das Leben leichter machen und vertuscht dabei so einige Defizite.
Selbständig einparken muss man nicht mehr können, mehr als 2m zusammenhängend, selbständig rückwärts fahren auch nicht, noch nicht mal mit Anhänger. Aus dem Fenster gucken ist auch schon out. Wenn's schief geht, war das Navi Schuld. Damit das besser wird, werden die Kisten miteinander vernetzt und kontrolliert
Ach ja Kontrolle und Fremdsteuerung ......
Die Ängste davon haben ja seit März Konjunktur.
Nur gegen das Nicht- Blinken- können, oder wollen hat man noch nichts unternommen...
Fällt sicher unter Datenschutz, weil es keinen was angeht, ob man abbiegt, oder die Spur wechseln will. Oder die Unfähigkeit der Fahrer fällt dann zu sehr auf. Nebenbei wird man dann auch noch wegen allerlei Klimbim von der Kiste freundlich zum Werkstattbesuch aufgefordert.
Immer alles schön unter Kontrolle.....

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