eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Sa, 14:10 Uhr
03.10.2020
Landespolitiker äußern sich

„30 Jahre deutsche Einheit –

heißt weiterhin beraten, erinnern und aufarbeiten“: Dazu diese Meldung des Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA) beim Thüringer Landtag (Dr. Peter Wurschi)...


2020 ist ohne Zweifel ein besonderes Jahr. Es ist das 30. der deutschen Einheit, aber auch das Jahr von Corona und Hygienevorschriften. So fallen die Feierlichkeiten zu diesem großen historischen Ereignis in der Deutschen Geschichte, Corona bedingt etwas kleiner aus. Die Opfer der SED-Diktatur sind aber nicht vergessen.

Eine der wichtigsten Aufgaben nach der Wiedervereinigung war es, dass Leid der Betroffenen der SED-Diktatur aufzuarbeiten und den Opfern beratend zur Seite zu stehen. Seit 1993 ist das die Arbeit des Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Er berät Bürger*innen, Institutionen unter anderem zu Fragen der SED-Unrechtsbereinigungsgesetze, bei der Suche nach Unterlagen in den Archiven und unterstützt sie auf dem Weg zu ihrer Rehabilitierung.

Anzeige symplr (1)
Wie die Anfragen zeigen, sind selbst nach drei Jahrzehnten viele Schicksale von Betroffenen und ihren Angehörigen nicht aufgearbeitet. Erste Erkenntnisse der vom Landesbeauftragten aktuell in Auftrag gegebene Studie zur „sozialen Lage der Betroffenen der SED-Diktatur in Thüringen“ zeigen, dass viele von ihnen immer noch an den Folgen und ihren gebrochenen Lebensläufen leiden.

In den letzten 30 Jahren ist eine Generation herangewachsen, die sich das geschehene Unrecht in der DDR nur noch schwer vorstellen kann. Umso wichtiger ist es durch Bildungs- und Erinnerungsarbeit sich diese Zeit begreifbar und verstehbar zu machen. Freiheit und Demokratie sind heute scheinbar selbstverständlich: Die mutigen Menschen in der DDR die sich dafür einsetzten und sich gegen das Regime stellten, dürfen mit ihren Schicksalen nicht vergessen werden.

„Die Einheit kann nur gelingen, wenn die Betroffenen der SED Diktatur mit ihren Schicksalen einen Platz in der gesamtdeutschen Gesellschaft finden.“, so Dr. Peter Wurschi.
Autor: khh

Anzeige symplr (6)
Kommentare
DonaldT
03.10.2020, 18:55 Uhr
30 Jahre deutsche Einheit
Und noch immer verweigert die CDU den beruflich Rehabilitierten eine monatliche Entschädigung!
Wie lange noch? Bis alle Berechtigten versorben sind?
Trifft auch auf andere Bereiche zu, leider.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)