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Sa, 17:02 Uhr
03.10.2020
Neues aus Sondershausen

Unterstützung von Grundstückseigentümern

Im Stadtrat Sondershausen ging es in einem von den Stadtratsfraktionen der Volkssolidarität, der CDU, Die Linken und den Freien Wählern um einen Beschluss zur Unterstützung von Grundstückseigentümern...

Der Stadtrat der Stadt Sondershausen beschloss, bei drei Gegenstimmen, die unmittelbare Unterstützung von Grundstückseigentümern bei der Entwicklung und Ausweisung von mindestens l0O neuen Baugrundstücken zur Errichtung von Ein- und Mehrfamilienhäusern in Sondershausen und seinen Ortsteilen.
Die Umsetzung dieses Beschlusses obliegt, unter Beachtung der gültigen Rechtslage, dem zuständigen
Fachbereich der Stadtverwaltung mit direkter Beteiligung des Bauausschusses.
Die vollumfängliche Umsetzung dieses Beschlusses wird bis zum 31.12.2020 vereinbart. Es ist eine
Preisobergrenze von 50,00 Euro pro m2 erschlossenes Bauland anzustreben.

Aus der Begründung

Sondershausen befindet sich mitten im demographischen Wandel. Um dieser Entwicklung wirksam entgegenzutreten, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Stadtverwaltung und Stadtrat. Junge Familien brauchen eine Perspektive. Dazu gehört nicht nur ein sicherer Arbeitsplatz, sonders auch die Möglichkeit, bezahlbares Wohneigentum zur erwerben. Sondershausen hat derzeit nicht genügend attraktive und bezahlbare Bauflächen zur Errichtung von Wohnhäusern. Die Nachfrage ist deutlich größer als das momentane Angebot. Deshalb gilt es, hier schnell und unbürokratisch Abhilfe zu schaffen. Ansehnliche und erschwingliche Baugrundstücke reduzieren nicht nur den Wegzug junger Familien, sondern schaffen im Idealfall auch die notwendigen Anreize für auswärtige Familien in unserer schönen Stadt mit ihren Ortsteilen lhre Heimat zu finden. ln unserem gesamten Stadtgebiet haben wir genügend Potenzialflächen zur Umsetzung dieses Beschlusses, Hier seien beispielgebend die Rückbauflächen der ehemaliger Neubaugebiete benannt. Wirgehen deshalb davon aus, dass die Umsetzung dieses Beschlusses teilweise bereits weit vor Ablauf der o.g. Frist realisierbar ist.


Es wurde zu diesem Punkt viel diskutiert und nicht alles kann hier im einzelenen dargestellt werden:

Tobias Schneeganns (VS): Das Thema wurde in Hauptausschuss und Bauauschuss ausgiebig erläutert.

Andreas Hartung-Schettler (AfD): Er stieß sich an der Zahl der Baugrundstücke, das entspräche dem Bedarf von fast 10 Jahren. Auch die Förderbeträge seien zu hoch. Grundsätzlich sei es nicht gut, dass die Stadt in den Markt eingreift. Es müsste ein ganzes Neubaugebiet ausgewiesen werden.

Andreas Kühn (Freie Wähler): Es besteht Bedarf.

Patrick Weber (NPD): Sehe hier kein Subvention. Das ist massiv notwendig.

Manfred Kucksch (SPD): Nicht zustimmen. Wenn wir das beschließen, müsste die Stadt Bauträger werden. Stadt wird aber keine Flächen erschließen. Wenn die 50 Euro bleiben, werde ich nicht zustimmen.

Tino Reitzig (Freie Wähler): Baupreis möglichst weit unten lassen. Die Nachfrage nach Bauland ist groß, Wer Bauland sucht, findet etwas.

Sven Schubert (VS): Es besteht der Bedarf. Junge Familien brauchen eine Zukunft.
Autor: khh

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