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So, 20:21 Uhr
04.10.2020
kn-Forumsbeitrag zur Deutschen Einheit von Holm Suffa und Ralf Köhler

Geografisch, aber nicht politisch zusammen

30 Jahre Deutsche Einheit – ein Land wächst geografisch zusammen, aber politisch und menschlich werden die Gräben immer tiefer

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Wenn man die politische Qualität, als Maßstab zur Beurteilung der Lage in die vergangenen 30 Jahre nimmt, stellt man fest, dass sich die Situation nicht grundlegend verändert hat.

Die Gesellschaft in unseren Land teilt sich auf in Teilhabe und Wissende auf der einen und in Außenstehende, Unwissende oder Nicht-Wissen-Wollende auf der anderen Seite wieder.
Die Politik der vergangenen Jahre hat diese Trennung noch verstärkt.

Die Politik ist keine moralische Anstalt, aber sie ist dazu da, die Werte wie Toleranz, Gedanken- und Meinungsfreiheit zu schützen und zu verteidigen. Solche Politik verlangt Vertrauen und Ehrlichkeit, was leider bei den so genannten Volksparteien abhanden gekommen scheint.
Die Bevölkerung hat dieses Vertrauen in die Politik verloren, dies bewiesen nicht zuletzt die Teilnehmerzahlen auf einigen Veranstaltungen, sogar die Festveranstaltung zum 30.Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands, am gestrigen Tage im
Sondershäuser Loh, haben nicht mehr wie 50 Bürger sehen wollen. Allein an Corona kann dies wohl nicht gelegen haben.

Viele Menschen in unserem Land, erleben eine Verrohung in der Gesellschaft und eine Verwilderung der Sitten lässt sich auch am anderen Ende der Wohlstandsskala ablesen.

Ein Versagen der politischen und gesellschaftlichen Elite, wird hier dokumentiert: Konzernmanager, die Bilanzen fälschen, Politiker, die Nebeneinkommen ohne Gegenleistung beziehen, Betriebsräte, welche auf Kosten ihres Konzerns, Ausflüge ins Rotlicht- Milieu unternehmen.

Es ist eine traurige Wirklichkeit, die als Gegenbewegung eine starke Sehnsucht nach einer neuen Bürgerlichkeit, nach Normen wie gutes Benehmen, Höflichkeit, Pünktlichkeit, Treue oder Disziplin hervorrufen sollte.
Das sind Werte die es nach 30 Jahren deutsche Einheit zu vereinen gilt.

Werte lassen sich nicht verdrängen.
Damit sie sich entfalten können, muss Freiheit und Vertrauen herrschen, nur dann hat auch die Politik eine Chance, Werte zu schaffen.

Werte, welche da heißen: Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Gedankenfreiheit, Respekt, Ehrlichkeit und Toleranz.

Versuchen wir es mit dem oben genannten Werten, vielleicht gelingt uns somit die Vereinigung, die wir Menschen noch brauchen bzw. noch benötigen.
Holm Suffa
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
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