nnz-tv Nachrichten aus Nordthüringen Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Do, 11:53 Uhr
22.10.2020
Fördermittel vor Beginn der Sanierung beantragen

Energieeffizient bauen und sanieren

Wer energieeffizient baut oder saniert, kann zahlreiche Förderprogramme nutzen. Aber die Förderung muss vor dem Beginn der Maßnahmen beantragt werden und ist an Bedingungen geknüpft. Darauf weist die Verbraucherzentrale Thüringen hin. Kann der staatliche Zuschuss auch noch nach dem Ende der Sanierung beantragt werden? Diese Frage bekommen die Energieberater der Verbraucherzentrale häufig gestellt...

„Die Antwort ist nein. Der Zuschuss muss vor Beginn des Vorhabens beantragt werden. Die Enttäuschung ist dann natürlich groß, weil viele Eigenheimbesitzer die Förderung bereits fest einkalkuliert haben, zum Beispiel beim Kauf einer neuen Heizung“, berichtet Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.
Die Antragstellung läuft je nach Förderprogramm unterschiedlich ab. Anders als Kredite stehen Zuschüsse nicht sofort zur Verfügung, sie werden nachträglich erstattet. „Sie müssen die Anträge zwar vor Maßnahmenbeginn stellen, aber das Geld dann erst einmal auslegen“, erklärt Ballod. Wer fördert was?
Die bundeseigene Förderbank KfW gewährt Kredite oder Zuschüsse für einzelne Sanierungsmaßnahmen wie Wärmedämmungen oder neue Fenster. Auch die Komplettsanierung oder der Neubau als so genanntes KfW-Effizienzhaus wird finanziell unterstützt. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt Zuschüsse für die Nutzung erneuerbarer Energien in bestehenden Gebäuden, zum Beispiel durch Solarkollektoren, Wärmepumpen oder Holzpelletheizungen. Die eingebaute Technik muss auf den entsprechenden BAFA-Listen der förderfähigen Anlagen stehen. Details zu den Förderbedingungen und der Antragstellung erfahren Sie in der unabhängigen Energieberatung der Verbraucherzentrale. Termine können telefonisch unter 0800 809 802 400 oder unter 0361 555140 (beide kostenfrei) vereinbart werden.
Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und Landesenergieagentur ThEGA sind die Beratungen in Thüringen kostenfrei.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.