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Di, 15:01 Uhr
03.11.2020
Landespolitiker äußern sich

Paris, Dresden, Nizza, Wien -

die Verhandlungen sind gescheitert. Unter dieser Überschrift ein Meldung von Jens Cotta (AfD) Mitglied des Thüringer Landtages...

Nach der Jahrtausendwende war Deutschland auf einem guten Weg. Die vereinigungsbedingten Probleme wurden angefasst. Europas „kranker Mann“ - Deutschland - wandelte sich zur wirtschaftlichen Lokomotive Europas. Es galt als Konsens im konservativen Lager, dass Multikulti kein Modell des gesellschaftlichen Zusammenlebens sein kann. Merkel formulierte 2003 den Satz: Multikulti sei „absolut gescheitert“.

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Dem entgegen stand das prägnanteste Zitat von Christian Wulff (CDU) in seiner Zeit als Bundespräsident: „Der Islam gehört zu Deutschland“ aus dem Jahr 2010. Dieser Satz wurde im Januar 2015 von Merkel wiederholt und ergänzt: Es gelte, alles zu tun, damit die Integration gelinge. Unabhängig von der Religion seien alle herzlich willkommen, die sich zu den deutschen Gesetzen bekennen würden und auch Sprachkenntnisse hätten. Im Sommer 2015 startete dann das große Multikulti-Experiment. Unter dem Motto „Wir schaffen das“ wurde jegliche Grenzkontrolle eingestellt und eine Sogwirkung entfaltet, die Europa seit 2015 rund 4 Millionen Asylanträge bescherte, gut die Hälfte davon in Deutschland.

Die Grünen und die SPD begleiteten den Prozess mit Aussagen wie: „Unser Land wird sich ändern und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf“, „Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terroristen“ (beide Zitate Göring-Eckardt, Grüne, Vizepräsidentin des Bundestages) oder „“Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein heiße, dass sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“ (Staatsministerin Aydan Özoguz, SPD).

Nach Paris, Dresden, Nizza und Wien muss man die „Verhandlungen“ als gescheitert betrachten.
Die nächsten Stunden und Tage werden von Trauerbekundungen, Verteilungen und Distanzierungen bestimmt werden. Die Elemente aus dem Satzbaukasten werden dominiert werden von: „Wir lassen uns die Art, wie wir leben, nicht kaputt machen“, „Wir dürfen dem Hass keinen Raum geben“, „Wir dürfen uns nicht spalten lassen“ oder „es ist keine Auseinandersetzung zwischen Christen und Muslimen“.
Es ist fraglich, ob eine dringend nötige Aufarbeitung stattfinden wird, wenn wir uns von vorneherein mit solchen Satzbausteinen betäuben und die Diskussion abwürgen.

Das Konzept und die Lösungsansätze der AfD zu dieser Problematik sind bekannt:
1. Grenzschutz ausbauen
2. Hilfe vor Ort, z.B. Lager in Syrien
3. Zuwanderung aus dem muslimischen Raum stoppen
4. Umgehende Abschiebung der kriminellen Asylanten
5. Rückführung der Kriegsflüchtlinge nach weitgehender Befriedung
6. Zuwanderung steuern und dort Hilfe geben, wo es Deutschland nutzt
Wir werden uns entscheiden müssen, ob wir beim nächsten Knall an einen harmlosen Böller denken oder ob wir uns erstmal in Sicherheit bringen. Wichtig ist es, die Diskussion über unser Zusammenleben zu starten – auch unsere liberale Lebensart scheint reformbedürftig. Ein „weiter so“ ist keine Option. Eine Gewöhnung an Terror und Attentate ist zu befürchten, darf aber nicht stattfinden.

Jens Cotta
Mitglied des Thüringer Landtages
Autor: khh

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Kommentare
geloescht.20250302
03.11.2020, 16:19 Uhr
Da gab es nie etwas zu verhandeln!
Wir alle sind sozusagen Opfer eines kollektiven Stockolm-Syndroms der politischen Elite inklusive eines soziophatischen Helfersyndroms von bis zur Einführung des staatlich und kirchlich allimentierten Schleusertums sich noch nicht selbstaufgebender und zu Masochisten mutierten Normalbürgern.

Die Anweisungen des Propheten im Koran sind für Muslime ebenso wenig verhandelbar wie bis zur Reformation das Gotteswort im Alten Testament für streng gläubige Christen.

Nur haben letztere das inquisatorische Verbrennen von Ketzern im Mittelalter abgeschafft, während das Abtrennen der Köpfe Ungläubiger als Strafe Allahs leider aktuell auch in Europa in Mode kommt...
geloescht.20250302
03.11.2020, 18:13 Uhr
Ergänzung...
...weil kürzlich Reformationstag war.

Martin Luther war wohl damals sowas wie die AfD heute ...Nur ohne die Dresche der Etablierten via gleichgeschalteter Medien.

Sachsens Kurfürst Friedrich der Weise hätte ihn niemals durch "Entführung" auf die Wartburg retten können, gäbe es damals schon Presse und Internet.

Abdel-Samad ist heute wohl ein Stachel im Fleisch des ultrakonservativen schariaaffinen Islam wie damals Luther für den Klerus.

Aber eine Abspaltung wie die des Protestantismus von der Papsthörigkeit ist beim Komplex Islam wohl nicht zu erwarten, solange Kritiker Personenschutz brauchen und windelweiche Beileidsbekundungen für Terroropfer (Häufig verspätet und nach mehrfacher Aufforderung) pflichtschuldig-beiläufig erfolgen und die Tagesordnung nicht als nächsten Punkt Abschiebung und konsequente Wiedereinreiseverhinderung von Gefährdern nach Europa vorsieht.
Örzi
03.11.2020, 20:46 Uhr
Tannhäuser
eigentlich lese ich ja Ihre Kommentare ganz gern. Aber das ist ja wohl ein bisschen weit hergeholt.
Es bedarf auch keiner differenzierter Erklärung. Ganz einfach abscheulich und abartig. Und wie immer sagen alle, sie seien erschüttert, ihrer Gedanken seien bei den Familien der Opfer, aber man dürfe nicht pauschalieren, der Moslem an sich sei ein friedfertiger Mensch und der Islam gehöre zu Deutschland. Und so gehen wir nach wie nach jedem solcher Verbrechen wieder zu Tagesordnung zurück und vergessen das ganz schnell. Die Warner und Aufzeiger sind lediglich rechte Populisten, meist Faschisten, die es zu bekämpfen gilt.
geloescht.20250302
03.11.2020, 21:14 Uhr
Örzi!
Mag sein, dass Sie das für zu weit hergeholt empfinden und das respektiere ich!

Aber ich habe mich sehr intensiv mit Literatur über die europäischen Religionskriege zwischen Protestanten und Katholiken beschäftigt, u. a. durch die historisch fundierten Romane von Robert Merle, der übrigens ein selbsterklärter Linker war, und vermisse einfach eine solche diskussionsintensive und selbstreflektorische Auseinandersetzung innerhalb der muslimischen Glaubensgemeinschaft.

Und wenn sie stattfindet führt sie bei Abtrünnigen nicht selten zum Personenschutz.
geloescht.20250302
03.11.2020, 22:01 Uhr
Ergänzung!
Herr Cotta oder andere AfD-Mitglieder könnte(n) sich ja auch mal in die Diskussion (Bis jetzt nur ein Dialog) einbringen, die er mit seinen Äußerungen ausgelöst hat.

Vielleicht habe ich ja seine Intention missverstanden!
Klaus0212
03.11.2020, 22:01 Uhr
Terrorabwehr, eine unlösbare Aufgabe
unter den bewusst herbeigeführten Zuständen in den Ländern der Europäischen Union.
Die Rechtssprechung hätschelt islamische Verbrecher, Ausreisepflichtige, abgelehnte Asylbewerber, immerhin fast 200.000, tauchen unter und fristen ihr Dasein dann zwangsläufig mit kriminellen Handlungen.
Europäische Grenzen sind durchlässig wie eine nasse Windel. Abgetauchte Kriminelle werden, wenn überhaupt, bei zufälligen Kontrollen aufgefunden.
Viele Bürger sind es leid, dass mit den von ihnen erwirtschaften Steuern, Verbrecher in den JVA durchgefüttert und betreut werden, und nur grüne Gutmenschen an eine Integration von Islamisten glauben wollen.

Die Spalter der Gesellschaft sitzen auf den Regierungsbänken. Frau M.hat die Zerstörung der deutschen Nation 2015 eingeleitet und ihre notwendigen Regierungsstimmen bei den Pseudosozialen tragen ihre Politik, nur um ganz oben mitspielen zu dürfen.
Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, und Unschuldige werden auch wieder in Deutschland Opfer. Dann gibt es wieder die alten Floskeln und scheinheiligen Bekundungen der Verantwortlichen an die Hinterbliebenen der Opfer.
Harung
05.11.2020, 13:10 Uhr
***Zukunft***
»Wer sich gegen das Volk stellt, kann kein Teil des Volkes sein.«
Wir sind das Deutsche Volk. Ändern wir diese Zustände – für unsere Kinder und Kindeskinder.
Muslime sollen in Frieden in ihren Ländern leben (ohne Nato-Bomber fürchten zu müssen).
Sie sollten ihre Probleme dort lösen.
So, wie wir unsere hier endlich lösen sollten.
Prügelgardisten, wie in Berlin, die harmlose deutsche Rentner und schwangere Frauen terrorisieren, sollten gegen Islamisten eingesetzt werden (dann verkriechen sie sich aber lieber in ihre Polizei-Busse…).
Schande über diesen „Staat“…
A-H-S
06.11.2020, 12:18 Uhr
Das Stockholm-Syndrom
Diskussion ist hier nur sehr beschränkt möglich. Ich muss zugeben, dass ich nicht genau weiß, zu welcher These ich mich äußern soll - aber vielleicht hilft Ihnen weiter, wie die Überschrift des Artikels ursprünglich heißen sollte: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"...

Gerade läuft die Debatte über religiöse Verfolgung im Bundestag (phoenix). Ich höre gerade, dass die Extremisten (auch im Bundestag) nicht zwischen Islam und Islamisten unterscheiden, dass wir uns zuwenig für die Moslems in China einsetzen... ja das Stockholm-Syndom ist weit verbreitet...

PS: Robert Merle gehörte auch zu meinen favorisierten Autoren. Spannend, realistisch, gesellschaftzeichnend und häufig ein Schuss Utopie. Faszinierend finde ich nachwievor die Bandbreite seiner Werke.
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