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Fr, 18:38 Uhr
13.11.2020
Meldungen aus dem Landratsamt

Neue Arbeitsgruppe und mehr bei Corona

Der neue Rekordanstieg bei den Coronafällen im Landkreis zwingt Landkreis zu neuen Maßnahmen...Update zwei weitere Tote durch Corona

Die heutige Corona-Meldung hatte ja einen großen Anstieg der neuinfizierten Personen (+ 18) ergeben:
Aktuelle Coronazahlen im Kyffhäuserkreis

Damit gibt es bereit 135 aktive Fälle und die Zahl der Patienten in stationärer Behandlung bzw. schwere Krankheitsverläufe stieg bereits auf sechs Personen.

Die starke Erhöhung der Kontaktpersonen in Quarantäne 782, mit einem Tages plus von +347 neuen Kontaktpersonen, zwingt zu neuen Verfahrensweisen bei der Nachverfolgung, so Verwaltungsleiter Dr. Heinz-Ulrich Thiele auf Nachfrage im Gespräch mit kn.

Es wurde deshalb eine neue Arbeitsgruppe Befund-Management im Landratsamt gebildet. Damit soll die Qurantäne-Nachverfolgung gesichert werden. Zusätzlich wurde ein zweites Abstrichteam gebildet, um die Tests schneller durchzuführen. Die Abstrich-Praxis im alten Gymnasiumsgebäude in Bad Frankenhausen wird dazu erweitert.

Es seinen trotz des starken Anstiegs der positiv getesteten Personen keine neuen Hotspots zu verzeichnen. Die Hälfte des Anstiegs ergab sich aus den bekannten Hotspots in Artern / Roßleben-Wiehe.

Positiv zu vermelden ist, dass an keinen weiteren Schulen Maßnahmen ergriffen werden mussten. Allerdings müssen die beiden gestern gemeldeten Schulen (Kyffhäuser-Gymnasium Bad Frankenhausen und Grundschule Bottendorf noch bis mindestens einschließlich Montags geschlossen bleiben.

Update

Zwei weitere positiv auf das Coronavirus getestete Bewohner eines Pflegeheims in Roßleben (Kyffhäuserkreis) sind gestorben, das meldete am Abend der MDR-Thüringen. Die beiden Bewohner sollen laut MDR 92 bzw. 84 Jahre alt gewesen sein.
Autor: khh

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Kommentare
geloescht.20250302
13.11.2020, 18:19 Uhr
Hoffentlich hilft das...
...auf jeden Fall die richtige Maßnahme, bevor wir auch als Hotspot in den weltweiten Nachrichten landen.

Jeder Todesfall und alle Folgeschäden für Genesene sind tragisch.

Was mir nicht in den Kopf will, dass sich, vorausgesetzt, sie halten sich an die eigenen Regeln, so viele Spitzenpolitiker entweder selbst infizieren oder mit jemandem Kontakt hatten, der infiziert ist.

Dann plaudern sie locker über Selbstquarantäne, dass sie im Home Office ihre Geschäfte weiterführen und danach erscheinen sie taufrisch wieder in der Öffentlichkeit.

Querdenker oder Leugner bin ich nicht, aber ich frage mich schon, welcher Normalbürger kann sich sowas leisten und, sorry für Zynismus, wieso haben diese Leute immer nur leichte Symptome, während andere sterben? Am Alter oder an Vorerkrankungen allein kann es doch nicht liegen, oder?

Und was passiert, wenn wirklich eine richtig heftige Grippewelle kommt? Wird dann wirklich nach Schwere und Alter selektiert, was sich wohl Triage nennt?

Meine Frau und ich haben immer noch das Glück, nichts zu verspüren, was einen Anruf beim Arzt nötig machen würde und kennen auch keinen an Corona-Erkrankten.

Aber wenn schon die "vorbildlichen" Politiker zwar erkrankbar, aber schnell wieder gesund sind, muss man sich nicht wundern, wenn immer mehr Menschen die derzeitigen Daumenschrauben-Zustände kritisch hinterfragen.
Hubert0815
13.11.2020, 19:33 Uhr
Ach tannhäuser...
Also doch Querdenker,
es tritfft nunmal eher "schwächere" Menschen und viele Politiker gehören eben nicht dazu.
Und die, die dazu gehören bekommen eben eine bessere Behandlung als "Otto-Normalbürger". Sie haben vielleicht mitbekommen, welche Kosten Trumps Behandlung verursacht hat.

Es ist traurig, wieviele Menschen es immernoch herunterspielen. Ich empfehle mal beim Pflegepersonal auf den Intensivstationen nachzufragen. Aber das wollen diese Menschen ja nicht.

Hauptsache leugnen...
geloescht.20250302
13.11.2020, 19:49 Uhr
Schade...
...dass Sie das so sehen, Hubert0815. Bloß weil ich keinen Erkrankten persönlich kenne, bin ich Querdenker?

Ich habe Corona nicht in Frage gestellt. Aber dass Sie hier verbesserte Heilungschancen (Vorausgesetzt, die Betreffenden wären "richtig" krank gewesen, was wohl nicht zutrifft) mit Zweiklassenmedizin gleichsetzen (Was mir wohl bei einer solchen Aussage den Vorwurf der Verschwörungstheorie eingebracht hätte) wirft wohl eher ein Schlaglicht auf Ihre Denkweise.

Aber wenn Sie meinen, es wäre normal, dass der Kassenpatient erst nach 2 Jahren wieder richtig atmen und schmecken kann und der Politiker nach 10 Tagen wieder fröhlich vor die Kameras stolziert und das dann nichts mit den unterschiedlichen Facetten der Krankheit zu tun hat und man den Menschen zwar Vorsicht, aber auch Panik vermitteln sollte, respektiere ich das selbstverständlich.

Also alle Menschen halten sich an die Regeln und es ist Schicksal und sozialer Status, ob man auf der ITS oder vor dem heimischen Dienst-PC landet? Na dann...irgendein Jackpot wartet immer.
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