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Sa, 16:39 Uhr
21.11.2020
ADAC Test

Die besten Autos für Senioren

Bequemes Ein- und Aussteigen sowie gute Rundumsicht: Das sind die beiden Hauptkriterien, auf die Senioren beim Autokauf Wert legen. Der ADAC stellt eine Auswahl an besonders gut geeigneten Fahrzeugen für Senioren vor...

Dass man angenehm sitzt, die Einkäufe leicht über die Ladekante hieven kann, die Bedienung selbsterklärend ist und auch die Enkel gut Platz haben, sind weitere Bedingungen. Eine untergeordnete Rolle spielen in der Regel Leistungsstärke, Optik oder die Ausstattung mit Infotainmentsystemen.

digital
Als Datengrundlage dient der ADAC Autotest, berücksichtigt sind aktuelle Neuwagen. Gefiltert wurde nach seniorengerechten Kriterien wie Länge des Pkw (maximal 4,50 m), Höhe (mindestens 1,50 m), Sitzhöhe (mindestens 47 cm), vier bis fünf Sitzplätze, Ladekantenhöhe maximal 78 cm sowie die ADAC Autotest-Noten für Bedienung (maximal 2,6) und Rundumsicht (maximal 4,0). Qualifiziert haben sich 26 Pkw, mit dem BMW 2er Active Tourer als einem der fünf Favoriten.

Der BMW glänzt mit guten Platzverhältnissen, einfacher Bedienung und einer verschiebbaren Rückbank. Unter den Top 5 sind auch die Mercedes B-Klasse und der Opel Crossland X. Bei der B-Klasse überzeugen die erhöhte Sitzposition und die komfortablen Sitze, die auch längere Strecken ohne Rückenbeschwerden zulassen. Der Opel punktet mit angenehmem Zustieg sowie großzügigem Raumangebot, zum Beispiel für den Kinderwagen des Enkels. Auch der VW T-Cross und der Nissan Quashqai empfehlen sich.

Da der Preis ebenfalls ein wichtiges Kriterium ist, wurden oben genannte Filter mit den Anschaffungskosten kombiniert, ausgehend von der jeweils einfachsten Motorisierung und Modellversion. Die fünf günstigsten besonders seniorengerechten Pkw bleiben dabei zum Teil deutlich unter 20 000 Euro.

Oben auf der Liste stehen der Hyundai Kona, der Nissan Juke, der Opel Crossland X, der Seat Arona und der VW T-Cross. Für den Koreaner muss man rund 19 000 Euro hinlegen und bekommt eine vergleichsweise gute Ausstattung, was den etwas kleinen Kofferraum und wenig Beinfreiheit hinten verschmerzen lässt. Der nahezu preisgleiche Japaner punktet zwar mit bequemem Ein- und Ausstieg, verliert aber durch hohen Verbrauch der momentan einzig verfügbaren Motorisierung auf der Autobahn. Der Opel ist mit 18 500 Euro etwas günstiger und glänzt mit intuitiver Bedienung sowie guter Platzausnutzung.

Der ADAC rät, vor dem Kauf immer eine ausführliche Probefahrt zu machen bzw. das Wunschfahrzeug übers Wochenende zu leihen. So wird klar, ob man mit den Abmessungen zurechtkommt, die Sitze dauerhaft bequem sind und das Auto leicht bedienbar ist.

Die ausführlichen ADAC Testberichte aller hier vorgestellten Fahrzeuge sind unter adac.de/autotest abrufbar.
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Kommentare

21.11.2020, 17.32 Uhr
Psychoanalytiker | Das beste Auto für Senioren ...
... ist ein DIESEL !!!

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21.11.2020, 17.48 Uhr
Kobold2 | Immer schön
den Trend, oder besser Wahn, zum (S)uper (U)nnützen (V)ehikel vorantreiben.
Der liebe ADAC, wie man ihn kennt......

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21.11.2020, 20.43 Uhr
diskobolos | Psychoanalist, Sie geben für Ihre pauschale Aussage
leider keine Begründung an. M. E. ist ein Diesel je nach Typ erst ab einer bestimmten Jahresfahrleistung günstiger als ein Benziner. Die meisten Rentner fahren eher weniger.

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21.11.2020, 20.47 Uhr
N. Baxter | tja
im Alter sitzt man nun mal gerne wie im heimischen Fernseh-Sessel... wem kann man es verdenken...?

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22.11.2020, 10.04 Uhr
Kobold2 | Nun ja,
Das eine bissle Unvernunft und Emotionen beim Autokauf eine Rolle spielen, ist ja okay und sei auch jedem gegönnt.
Aber fassen wir mal zusammen.
Man kauft einen Geländewagen, der im Gelände nicht gescheit brauchbar ist, weil man ja auch nicht ins Gelände will.
Konstruktionsbedingt sind die Dinger durch den hohen Schwerpunkt, Luftwiderstand und Gewicht fahrdynamisch und wirtschaftlich eine Katastrophe, meist mit einem Kofferraum, der jeden Kleinwagen besser und praxistauglicher abschneiden lässt.
Gut, man kann damit ganz gescheit einen Anhänger ziehen.
Nur ordern die meisten keine Kupplung dazu und wollen das auch gar nicht.
Den Vernunftteil hab ich noch nicht gefunden....

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22.11.2020, 11.45 Uhr
Wolfi65 | Ich verstehe den Sinn der Diskussion nicht
Der mündige Bürger soll doch fahren was er will.
Ob der nun für den Einen oder den Anderen zu groß oder zu klein ist, ist doch völlig irrelevant.
Der Besitzer muss das Auto bezahlen und unterhalten.
Was die Anderen denken und wollen, würde mich als Käufer nicht viel interessieren.

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22.11.2020, 11.53 Uhr
tannhäuser | Für viele Senioren...
...wäre das überhaupt kein Thema, wenn sie nicht nach nötigen oder überflüssigen Hüft- oder Knie-OP höchst freiwillig auf das Wiedergehen-Lernen verzichten würden und sich lieber einen auch sehr gerne als Einkaufswagen verwendbaren Rollator aufschwatzen ließen.

Und nein, das ist keine Bosheit oder pauschale Besserwisserei von mir, sondern eine als nicht Operierter bei der medizinischen Reha durch Beobachtung meiner Mit-Kurteilnehmer und von verantwortungsbewussten Orthopäden gewonnene Erkenntnis.

Manche, und das betrifft auch Geschädigte Unter 60 und Nicht-Rentner verlernen scheinbar freiwillig das Laufen ohne Hilfsmittel, allein um ein SUV- oder sonstiges Strassen- und Parkplatzschlachtschiff mit genügend Platz für 2 Rollatoren und Hamsterkäufe vor sich selbst und den Mitmenschen moralisch vermeintlich auf der sicheren Seite erklären zu können.

Ist ja schon während der Anschluss-Kur sehr bequem, sich beim Frühstück und Abendessen schon mal auf Nicht-Gehfähig zu mimen und bedienen zu lassen anstatt am Buffett anzustellen.

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22.11.2020, 13.55 Uhr
DDR-Facharbeiter | Mein bestes Auto für Senioren mit Familie ist max 2 Meter breit+2 m hoch
Mein bestes Auto für Senioren mit Familie deckt Bedürfnisse ab wie
- Hoher Einstieg für Muskel- und Gelenkschwache nach Knie- und Hüft-OPs.
- Gute Federung auf Langstrecken vermeidet Beschwerden.
- Stabiler Geradeauslauf mit Spurhalte-Assistent.
- Müdigkeitserkennung bei Schlangenlinien.
- Rückfahrkamera gegen eilige Rollator- Piloten und spielende Kinder.
- Individuell regelbare Belüftung und Temperatur.
- Variable Sitz- und Kofferraumeinstellung.
- Gute Aussenbeleuchtung bei Dunkelheit.
- Spritsparende Geschwindigkeitsregelung.
- Breite max 2,0 Meter für vorsintflutliche Garagentore und Spar-Parkplätze.
-Höhe max 2 Meter mit geöffneter Heckklappe unter Garagen.-Tor.
- mind. 3 Steckdosen für Flaschenwärmer, Player, Kühlbox usw.
Alles Andere ist "gut zu haben", aber für mich Individualisten überflüssig.

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22.11.2020, 15.24 Uhr
Psychoanalytiker | Für alle, denen mein Kommentar zu kurz geraten ist ...
Ich favorisere einen Diesel, weil ich noch (in der DDR) gelernt habe, dass Dieselmotoren preiswert gebaut werden können, einen relativ guten Wirkungsgrad haben und sogar umweltfreundlich sind. O.K., die Infos gab es in einem "Unrechtsstaat", da wurde ich sicher belogen, aber ich habe es so gelernt und glaube noch daran.

E-Autos favorisiere ich nicht, weil für deren Akkus Kinderhände Kobalt und seltene Erden ausbuddeln müssen, und die Entsorgung von Altgeräten nicht gerade abgesichert werden kann.

"Atomstrom" war auch mal das "Non plus Ultra" und heute weiß kein Mensch, wo der Müll hin soll. Wenn man aber defekte Akkus auf brennende Deponien nach Indien, Pakistan, auf die Malediven oder auf den "Mond" exportiert, dann ist "Grün" vielleicht doch die Zukunft, das glauben zumindest die, die wenig nachdenken ...

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22.11.2020, 17.36 Uhr
Psychoanalytiker
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel
22.11.2020, 22.49 Uhr
Oberstudienrat | ich denke...
...hier ging es weniger um die Antriebsart, als mehr um die Nutzbarkeit eines Fahrzeugs mit körperlichen Einschränkungen, wie sie uns alle nunmal mit zunehmendem Alter ereilen.

Ich mag auch keine SUV, sehe deren Nutzen nicht. Jedoch weiß ich von meinen Eltern, wie beschwerlich es sein kann aus einem normalen Auto wieder auszusteigen - wenn sie mal bei mir mitfahren. Die erhöhte Sitzposition ist auch in einem 2er BMW oder in diesem Golf (Sportsvan ?) gegeben....oder für den schmalen Geldbeutel ein Dacia Lodgy (OK, das Ding ist recht groß). ...Mobilität ist in einer Zeit, in der die Kinder dem Job hinterherziehen gerade für alte Menschen essentiell... und Dank der demographischen Entwicklung wird diese Bevölkerungsgruppe (=Kundengruppe) immer größer.

Zum Thema Diesel: Fahre selbst einen, bin begeistert von Effizienz, Leistung und Qualität - trotzdem ist der Antrieb mittels Explosion, Umwandlung von Auf-Ab in Rundherum mittels Zylinder, Kolben und Kurbelwelle, Drehmomentanpassung mittels aufwendigen Doppelkupplungsgetrieben, ausgefeilten Katalysatoren, Einspritzelektronik überholt - es geht viel einfacher, billiger und besser - es fehlt einfach nur der passende Energiespeicher.... aber der kommt.

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22.11.2020, 23.43 Uhr
tannhäuser | Man muss aber auch...
...die Karre unfallfrei in die Garage (Wenn vorhanden) oder in eine Parklücke und wieder raus bekommen.

Und auch Aus- und Einsteigen ohne Schaden für sich oder die Nachbar-Autos...Und daran könnte der Wunsch an der bequemen geriatrischen Alltagstauglichkeit einer ADAC-Empfehlung auch scheitern.

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22.11.2020, 23.56 Uhr
Nordthüringer | Die beste Option für manche Senioren ...
... ist es, gelegentlich oder ständig auf die eigene Kutsche zu verzichten und sich anderer Fortbewegungsmittel zu bedienen.

Das Unvermögen, Hindernisse zu umfahren,
die Unfähigkeit, selbst einfachste Spurwechsel zu vollziehen
sowie ständiges Geblinke bei jeder sich bietenden
Gelegenheit tragen nicht gerade dazu bei, Vertrauen bei
anderen Verkehrsteilnehmern zu generieren ...

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23.11.2020, 09.29 Uhr
Kobold2 | So ist es Tannhäuser
Es genügt nun mal nicht, das man sich ein bestimmtes Auto kaufen/ leisten kann.
Sinnvoller ist es auch damit zurecht zu kommen und noch die Schuld bei anderen zu suchen.
Von mündigen Bürgern beim Einkauf zu schreiben, halte ich für recht blauäugig . Genau das ist nicht gewollt, da man sonst die generierten Bedürfnisse nicht verkauft bekommt und auch keine neuen Bedürfnisse wecken kann.
Das das z.g.T. gut funktioniert, sieht man täglich.
Bevor man weiter vom seniorengerechten Wägelchen schreibt, ist es zielführender darauf hinzuweisen, das man lieber darauf verzichten sollte, wenn man den Anforderungen nicht mehr gewachsen ist. Das wäre mal passend für mündige Bürger. Ist aber von der Industrie nicht gewollt.Man fühlt sich, ob der schmerzlichen Wahrheit ja dann bevormundet....

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23.11.2020, 10.52 Uhr
Real Human | Das ideale Seniorenauto ist aus Holz, …
… bei der Verbrennung möglichst schadstoffarm oder gut verrottbar. Als mittlerweile Siebzigjähriger erlaube ich mir mal diese despektierliche Bemerkung.

Vor 130 Jahren war eine mögliche schleichende Altersdemenz am Steuer eines potenziell gefährlichen Transportmittels noch nicht so risikobehaftet. Trotz Peitschenknall weigerten sich die meisten Gäule, sich mit der Kutsche ins Flussbett zu stürzen. Einem heutigen zugedröhnten Jungaffen kann das schon eher passieren. 160 Jahre später (als 1890) wird die rettende tierische Intelligenz vielleicht von einer digitalen ersetzt sein.

Somit wären „die besten Autos für Senioren“ solche mit hinreichender künstlicher Intelligenz. Und auch so manche „zugedröhnten Jungaffen“ könnten fluchen wie sie wollen. Ihre „Kutsche“ würde sie höchstens bis zur nächsten Notaufnahme kutschieren.

(Die ADAC-Tests würden noch etwas später vielleicht von einer KI geschrieben werden.–)

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23.11.2020, 12.02 Uhr
tannhäuser | @ Real Human!
Auch nicht despektierlich gemeint, aber Ihr 1. Absatz könnte aus dem Werbeprospekt einer Sargtischlerei stammen.

Und vielleicht schaffen es die von Ihnen erwähnten Senioren auf das Fuhrwerk...Aber beim Aufsammeln der Pferdeäpfel knirschen Hüfte, Wirbelsäule und Kniegelenke dann doch so unzumutbar, dass es ohne beifahrenden Pferdepfleger auch nichts wird?

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23.11.2020, 12.42 Uhr
Paulinchen | Vielleicht sollte man...
... mal an einer ganz anderen Stelle anfangen, um eine andere Risikogruppe von der Straße zu bekommen
Da wäre die Versicherung ein geeignetes Mittel. Weg mit dem Vererben vom Schadensfreiheitsrabatt. Jeder Führerscheininhaber dient sich mit, dem auf seinem Namen zugelassenen Fahrzeug, durch unfallfreies Fahren nach unten.
Mal sehen, wer sich mit dieser Regelung noch welches Fahrzeug, wenn überhaupt noch eins leisten kann?

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23.11.2020, 14.37 Uhr
Micha123 | Das sind doch alles keine "Senioren-Autos"....
Die heimische Autoindustrie schläft, wenn es darum geht, einmal an Senioren oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu denken. Die Asiaten werden hier wieder um Schritte weiter sein.
Der demografische Wandel ist voll aktiv und in Zukunft wird die Autoindustrie nicht nur ein oder zwei Fahrzeuge anbieten, welches für diese Personengruppen geeignet/gedacht ist.


Intuitive Bedienung? Wahrscheinlich muss man dann erst Kurse an der Volkshochschule belegen..

Wie ich mir so ein Auto vorstelle?
Man sollte zuerst auf die B-Säule verzichten. Das hat riesige Vorteile.
Fahrer- und Beifahrerseite haben eine große Schiebetür. Das ist besonders für das Parken vorteilhaft.
Es sollte die Option geben, dass Fahrer-/Beifahrersitze elektrisch nach hinten fahren.
Die Sitze sich drehen und man so perfekt aussteigen kann, was ja auch die Schiebetür ermöglicht. Durch einstellen der Sitzhöhe, lässt sich so auch die Höhe zum Einstieg einstellen. Auf Wunsch kann es noch eine Rücksitzbank im hinteren Bereich geben. Aber auf keinen Fall sollte der Wagen so hoch sein wie ein SUV oder VAN.

In finde, dass in diesen Gedanken viel Potenzial steckt. Natürlich muss das Fahrzeug Automatik haben und diverse Assistenzsysteme. Auf auf Bedienungen mit Touch-Displays würde ich verzichten. Einige wenige, klare, große Schalter und es reicht.
Eine Rückfahrkamera irritiert nur, Abstandssensoren reichen vollkommen aus, dazu ein einfaches Matrix-Display im Tacho-Bereich, wo man die Umrisse des Fahrzeuges sieht und die Abstände beim Einparken.
Nach hinten sollte definitiv eine gerade, große Heckklappe sein.
Die Stoßfänger sollten nicht soweit herausragen, ich wäre für klare und kantige Linien.

Ich weiß nicht, ob man dies für 20.000 Euro erhalten könnte aber mehr wie 30.000 sollte es sicherlich nicht kosten. Und verbaut man keinen Schrott, so sollte so ein Fahrzeug auch 20 Jahre "halten". Das muss man mit berücksichtigen, dass sich nicht jeder Mensch alle 5 Jahre einen Neuwagen oder anderes Auto leisten kann.

Die Antriebsart, das sind andere Themen... Ich persönlich finde, dass ein moderner Diesel immer noch die beste Wahl ist, vor allem wenn es um Haltbarkeit und Verbrauch geht.

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23.11.2020, 15.47 Uhr
Wolfi65 | Ja volle Zustimmung
Ein Langstrecken Diesel wäre schon angebracht, wenn der betagte Steuermann wieder völlig orientierungslos und dehydriert durch Deutschland fährt und Tankstellen und Supermärkte als solche nicht mehr erkennt.

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24.11.2020, 11.35 Uhr
Real Human | Die Rentiers und ihre SUV's
Nicht nur @ tannhäuser:

„Wie es für JUGENDLICHE gefährlich ist, daß ihre geistige Entwicklung erst nach der körperlichen eintritt, so ist es für die Menschheit gefährlich, daß ihre geistige Entwicklung der technischen hinterherhinkt.“ Werner Braun (1951 - 2006), deutscher Aphoristiker

Genauso gefährlich ist es aber z.B. (nicht nur!) für ALTE, dass ihr geistiger Abbau oft mit dem Fahren von immer größeren Autos einhergeht.

Aber ANDERS (dialektisch!) BETRACHTET:

In der Zeit der Pferdekutschen brauchten die Alten meist keine „beifahrenden Pferdepfleger“. Die allermeisten hatten viele Kinder und noch mehr Enkel, die auch überwiegend noch in der Nähe wohnten. Heute wohnen die viel weniger zahlreichen Nachkommen meistens weit weg. Manche sehen sich nur noch zu Weihnachten oder gar nur noch per WhatsApp.

So ist der große Rentner-SUV für viele von ihnen das letzte Stückchen Unabhängigkeit. Bevor man diesen „Mumien“ das Autofahren missgönnt, sollten Manche sich mal mit dem EIGENEN ZUKÜNFTIGEN Leben beschäftigen! Andere sprechen auch von Altersrassismus oder Altersdiskriminierung. Schade, dass es keine Zeitmaschinen gibt, mit denen man sein vergangenes oder auch sein zukünftiges Ich besuchen kann! (Oooch, wäre das manchmal wechselseitig peinlich!?–)

Aber: „Verdrängen ist die erste Wutbürgerpflicht.“, schrieb ein gewisser Stefan Rogal (*1965)
Die meisten hiesigen Kommentatoren kennen leider nur die Ego- und Jetzt-Perspektive.

Darauf wollte ich mit meinem ersten Post nur mal provokativ tabubrechend hinweisen.

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