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Di, 14:05 Uhr
08.12.2020
Zweiter schwerer Unfall in wenigen Tagen

Und schon wieder die Kreuzung Thalebra

Zu einem erneuten Unfall kam es heute Vormittag an der Kreuzung Thalebra auf der B249 zwischen Sondershausen und Ebeleben. Eine Fiat-Fahrerin übersah einen vorfahrtberechtigten PKW und beide Wagen kollidierten im Kreuzungsbereich...

Unfall bei Thalebra (Foto: S.Dietzel) Unfall bei Thalebra (Foto: S.Dietzel)


Gegen 10:45 Uhr beabsichtigte die 53 jährige Fahrerin eines Fiat Tipo von Schernberg kommend die B249 in Richtung Hohenebra zu überqueren. Dabei übersah sie einen in Fahrtrichtung Sondershausen fahrenden vorfahrtberechtigten PKW Opel.

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Im Kreuzungsbereich krachte sie in die Fahrerseite des Opels. Die Wucht war so heftig, dass der PKW von der Straße abkam, die Leitplanke durchbrach und fast drei Meter tief die Böschung herunterstürzte. Der 55-jährige Fahrer des Opel konnte sich anschließend selbst aus seinem Auto befreien. Er musste im Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Auch die Fiat-Fahrerin wurde leicht verletztn. Es entstand ein Sachschaden von über 20000 Euro. Die Fahrerin des PKWs wurde bei dem Unfall leicht verletzt und kam zur weiteren Behandlung in das KMG Klinikum nach Sondershausen.

Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Schaden von schätzungsweise 20 000 Euro. Ob die tief stehende Sonne ursächlich für die Kollision war müssen die weiteren Ermittlungen ergeben.
Dies war der zweite Unfall innerhalb einer Woche an dieser Kreuzung. Im nächsten Jahr soll hier eine Ampelanlage die offenbar große Unfallgefahr bannen.


Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Unfall ei Thalebra (Foto: S.Dietzel)
Autor: red

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Kommentare
Micha123
08.12.2020, 19:04 Uhr
Erneuter Unfall an Thalebraer Kreuzung
Gute Besserung den Verletzten

Der wievielte Unfall ist dort passiert, seitdem Anfang der 1990er Jahre dort die Kreuzung so gebaut wurde und man die Streckenführung änderte?
50? 100? Ein Blick in die Polizei-Unfall-Statistik wäre da sehr interessant.

Wenn man auf den Bildern sieht, wie der Fiat die Böschung runter ist...
Die Leitplanke wurde dort bei dem Unfall am Freitag, 04.12.2020 schon beschädigt. Seitdem wurde sie sicherlich noch nicht erneuert, darum konnte diese den Fiat nun nicht aufhalten.
Eine Leitplanke soll solche Unfälle verhindern. So müsste dort wenigstens die Leitplanke in Zukunft doppelt beplankt sein.

Für einen Kreisverkehr ist kein Platz vorhanden. Die Straße dort wurde beim Neubau aufgefüllt und so erhöht, dass für einen Kreisverkehr Unmengen an Erdarbeiten notwendig sind.
Außerdem ist es dort dann auch nur eine Frage der Zeit, bis die ersten LKW's im Kreisverkehr umkippen, vor allem, wenn sie aus Richtung Sondershausen kommen und stark abbremsen müssen.

Nur eine Ampel macht Sinn, ist zeitnah und kostengünstiger zu installieren. Aber bitte, hoffentlich denkt man auch daran, eine "Vorampel" zu installieren. So wird man rechtzeitig gewarnt, dass die Ampel auf ROT umschalten wird.

Aber auch schon vor dem Umbau Anfang der 1990er Jahr gab es dort viele schwere Unfälle, leider auch einige mit Todesfolge.
Kobold2
08.12.2020, 21:20 Uhr
Hut ab!
Es klappt weder beim Lesen, noch beim Bilder anschauen .
Der vorfahrsberechigte Opel wurde hier mal ganz brutal abgeräumt.
Das läst tief blicken, in welcher Art und Weise hier vom wartepflichtgen PKW die Kreuzung passiert werden sollte. Das war eher der missglückte Versuch einer Mutprobe und weit weg von Paragraph 8.
An meinen Vorkomentator kann ich nur die bitte richten auch von Dingen zu schreiben, von denen man was vetsteht. Lkw Fahren gehört sicher nicht dazu.
Ich hatte schon erwähnt , das es zu Problemen kommen würde, wenn sich an einer Ampelanlage 40t aus dem Stand zum Schernberger Kopf hoch quälen.
Die Folge wird sein, das einige Hektiker ( das sind nach meiner Erfahrung nicht wenige) die nachfolgend durchgehende Linie ( bedeutet Überholverbot) mißachten ( klappt jetzt schon nicht richtig) und es mit hoher Warscheinlichkeit zu Unfällen mit dem Gegenverkehr kommt.
Ein Kreisel wird von den Spardeppen eher wegen Baukosten und langer Bauzeit abgelehnt werden und weil man n.m.E. den Schwerverkehr nicht auf dem Schirm hat. ( nur wenn es um Verbote geht)
Aber eine Ampelanlage verursacht auch mit jedem Betriebsjahr kosten (also sicher sehr viele) und bremst den Verkehrsfluss unnütz wegen jedem, der dort von dem Nebenstraßen kommt.
Kontrollen zur Abschreckung mit entsprechender Ahndung wären ein Anfang.
Ich find es sinnvoller, mal wieder das allgemeine Niveau zu heben und uns nicht ständig den Deppen anzupassen und langfristig zu denken.
Kyffhaeuser
08.12.2020, 22:15 Uhr
einfache Lösung
macht die aktuelle Straße nach Schernberg dicht (Notweg für Rettungsfahrzeuge) und baut die schmale Straße auf dem Berg hinter Gundersleben Kreuzung Rockstedt ordentlich aus und fertig. Nix Ampel oder Kreisel.
Micha123
09.12.2020, 05:50 Uhr
Ampel an Thalebraer Kreuzung
Voraussichtlich 2021 soll der Bahnübergang Richtung Hohenebra von der Kreuzung aus umgebaut werden. Da dieses Bauvorhaben sicherlich eine Weile dauern wird (die Straße wird dann unter der Bahnlinie durchführen), so wird es auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen an der Kreuzung geben.

Der Verkehr nach Hohenebra wird über das Graß und die B4 umgeleitet.
Eine Ampel würde dann auch dafür sorgen, dass die Fahrzeuge aus den Nebenstraßen eine Chance haben, auf die Bundesstraße 249 zu kommen.
Ebenso sorgt so etwas für mehr Sicherheit, wenn schon das STOP Schild nicht ausreicht. Egal ob schuldig oder nicht, solche extremen Unfälle müssen vermieden werden.

Was würden denn Kontrollen bringen? Die Polizei hat gar nicht das Personal, damit sie dort 24 Stunden vor Ort sind.
Dann sollen sie lieber einmal die LKW's auf die Verkehrssicherheit kontrollieren und die Fahrer, ob sie Lenk- und Ruhezeiten einhalten.
Wenn der 40 Tonner an der roten Ampel steht und dann anfahren muss, dann ist es eben so, wenn er mit 20km/h den Berg rauf zuckelt.
Und im schlimmsten Fall, sollte dann ein PKW die durchgehende Linie (Überholverbot) überqueren und den LKW überholen, dann muss es nicht gleich zu einem Unfall mit dem Gegenverkehr kommen, denn zur Not kann man noch ausweichen (was man auf der Kreuzung kaum kann).
Wenn ich aber mit einem Kleinkind im Auto, warum auch immer, von Schernberg kommend das Stop Schild überfahre und den Verkehr nicht sehe, es Verletzte gibt und eine Ampel dies verhindern könnte, dann ist es an der Zeit, dass dort so etwas aufgebaut wird.

Bis dort ein Kreisel gebaut wird, vergehen zig Jahre. Planung... es muss z.B. Land von den Landeigentümern erworben werden, weil aufgefüllt werden müsste und der momentane Platz dort nicht reicht. Dann wird Ausgeschrieben... und am Ende erfolgen die Arbeiten. Bis dahin passieren 50 weitere Unfälle...
Ich habe auch schon genügend Unfälle an Kreisverkehren gesehen, vor allem wenn LKW's mit erhöhter Geschwindigkeit an diese heranfahren oder die Bremsen bei denen nicht so richtig mitspielen... dann kippt er meist, der Brummi... wenn er sich im Kreis zur Seite neigt.
Kobold2
09.12.2020, 09:14 Uhr
Immer das Gleiche
Ablenkung und Übertreibungen wenn man nicht weiter weiß.
Sollen doch erstmal die anderen ..... (gern genommen, wie hier, LKW Fahrer, oder auch mal Radfahrer )
Die sind aber nicht die Gruppe, die dort die Regeln missachten! Das sind vorwiegend einheimische und damit auch ortskundige PKW Fahrer, die wohl eher auf dem Trip sind, das sie immer noch mit dem Trecker auf einem Feld fahren.
Es hat auch niemand von einer 24h rundum Kontrolle geschrieben. 3- 4h am Tag zu verschiedenen Zeiten an 3- 4 unterschiedlichen Tagen im Monat und die entsprechende Ahndung.
Die Aufrüstung der Kreuzung, auf Kosten der Allgemeinheit nutzt überhaupt nichts, wenn die Einhaltung der Regeln nicht kontrolliert wird.
Wer mit Volldampf über ein Stopsschild fährt, , ignoriert auch alsbald eine rote Ampel, wenn " grad keiner da ist" ( seh ich oft am Andisleber kreuz )
Ich bin jetzt schon über 2 Jahrzehnte im Schwerverkehr tätig, aber umfallende Lastzüge in Kreisverkehren sind eher die Ausnahme .
So deppert , wie die Allgemeinheit gern vorgibt, sind LKW Fahrer nämlich nicht.
Wie das mit dem Ausweichen beim Überholen trotz Gegenverkehr so läuft, sehe ich auch täglich. Da wird eher das Gegenüber zum Stillstand, oder in den Graben gezwungen.
Das ist ein schlechter Tausch, gegenüber den Vorfahrtsignoranten an der Kreuzung.
Micha123
09.12.2020, 18:44 Uhr
Eine Ampelanlage an die Thalebraer Kreuzung
Es ist gut, wenn eine Ampel kommt. Nach all den Jahren und den vielen Unfällen, ist es ein Muss, dass da endlich gehandelt wird.

In keinem Unfallbericht stand geschrieben, dass dort ein Fahrzeugführer aus einer Nebenstraße kommend, mit Vollgas über das STOP-Schild gefahren ist. Vor allem wer z.B. noch ein Kleinkind im Auto hat, wird nicht so rücksichtslos unterwegs sein.
Auch, dass nur Einheimische die Regeln an der Kreuzung missachten, scheint mir eine Übertreibung zu sein.

Natürlich wird die Allgemeinheit die Kosten tragen.
Aber bei jeden Unfall, wo ein Schaden entsteht, zahlt auch die Allgemeinheit (z.B. steigende Versicherungskosten).
Dabei sollten aber Kosten auch keine Rolle spielen, wenn man schwere Unfälle und vor allem Verletzte verhindern kann.


Mich freut es immer, dass es Fahrzeugführer gibt, welche von sich selbst glauben, dass sie perfekt sind und vor allem alles wissen.
Schade, dass nicht jeder Führer eines KFZ so ist, dann bräuchte man keine Dinge wie Ampeln oder Kreisverkehre. Auch würde das Kosten bei den Fahrzeugen senken, denn einen Airbag braucht man dann auch nicht.
Am besten wäre doch autonomes Fahren. Vor allem würde das viele Probleme im Schwerlastverkehr lösen.
Schade, dass wir nicht in einer Zeit von vor über 30 Jahren leben. Mein Vorkommentator wäre die ideale Person, welche täglich an der Kreuzung mit der roten Armbinde (Helfer der Volkspolizei) stehen könnte. Diese würde die bösen einheimischen Bauern schnell wieder zurück aufs Feld jagen.

Im übrigen bin ich schon seit über 2 Jahrzehnten passionierter Motorradfahrer.
Selbst, wenn ich die Vorfahrt habe und ein Fahrzeugführer aus der Nebenstraße ein STOP-Schild vor sich stehen hat, so rechne ich trotzdem immer damit, dass dieser die Vorfahrt missachtet und rase z.B. nicht über die Kreuzungen und poche auf mein Vorfahrtsrecht. Das hat mich schon einige Male vor Unfällen geschützt, ich konnte rechtzeitig bremsen oder ausweichen.


StVO §1 "Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und GEGENSEITIGE Rücksicht."
Kobold2
09.12.2020, 19:38 Uhr
Oh je
Nachdem sie ja hier schon trotz Bildokumentation die Fahrzeuge nicht recht zuordnen können fehlt es wohl auch noch ein wenig an an logischen Schlussfolgerungen.
Jemand der sich der Kreuzung aus der Nebenstraße entsprechend nähert , also das Stopschild beachtet oder sich zu mindestens so nähert, das er jederzeit seiner Wartepflicht nachkommen kann wird wohl kaum ein Auto dermaßen abräumen, wie es hier geschehen ist.
Diese Beschleunigungsvermögen hat ein Auto nicht, um aus dem Stand oder langsamer Fahrt so einen Unfall zu fabrizieren.
Eine Touristen und Überlandstrecke ist das ja nun grad nicht. Unkundige Neulige gehen so eine Kreuzung anders an.Somit liegt es eher auf der Hand, wo die Verursacher herkommen
Das nicht jeder mit der Dummheit der anderen rechnet ist mir nicht fremd und was für Mist passiert, weil man das Ego vor die Vernunft stellt, sehe ich täglich.
Man kann noch so viele Regeln, Ampeln oder sonst was aufstellen. Wenn es nicht kontrolliert wird ist es nutzlos.
Ist wie in meiner Branche Regel und Gesetze am laufenden Band. Entweder werden sie nicht kontrolliert, oder sind wegen komplexer Beweisführung kaum zu kontrollieren.
Dann gibt's halt noch ein paar neue Gesetze die 1. nicht nötig wären wenn man das Bestehede konsequenter umsetzen würde.
2. nur Aktionismus vorgeben, aber nichts verbessern.
Das man als Motoradfahrer Probleme mit höherer Kontrolldichte hat ist mir nicht neu.
Unsereiner wird auch gern genommen.
Wenn man sich benimmt, hat man aber kaum was zu befürchten. Bei dem was ich täglich erlebe, kann man so manchen Haushalt gut aufbessern, wenn man konsequenter wäre.
Nirgends in Europa wird so undiszipliniert und aggressiv gefahren, wie in Deutschland
Liegt auch an den geringen Strafen und den wenigen Konsequenzen.
geloescht.20250302
10.12.2020, 11:31 Uhr
Ich würde ja die "Sünder"...
...nicht unbedingt Deppen nennen, sondern eher die Verantwortlichen, denen die Vermeidung von Unfällen und deren Opfer aus "Kostengründen" kein Geld zur Verkehrssicherung wert ist.

Und wer am Stoppschild nicht anhält, Vorfahrt und Ampelphasen missachtet ist für mich auch ein potenzieller Täter.

Und weder auf der Autobahn noch im "kleineren" Verkehr kann ich einen signifikanten Unterschied zwischen rücksichtslosen LKW- und Autofahrern erkennen.

Beim Kreisverkehr sind es nach meiner Beobachtung eher letztere, die nicht wissen oder ignorieren, dass man beim Einfahren gar nicht, beim Ausfahren aber zwingend blinken muss.

Und jetzt Feuer frei, falls ich Deppenkram schrieb.
wunderlichwas
14.12.2020, 02:00 Uhr
kleine Höcker 50 m vor der Kreuzung
Auf den Nebenstrassen von Thalebra und Schernberg kommend 50 m und dann noch einmal 20 m vor der Kreuzung kleine Höcker auf die Strasse setzen, wie vor Schulen und Kindergärten üblich, damit die Fahrer gezwungen werden langsam an die Kreuzung heran zu fahren, wenn sie nicht ihre Stossdämpfer zerdeppern wollen; natürlich alles mit entsprechenden Hinweisschildern versehen
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