Mi, 14:14 Uhr
16.12.2020
Gottesdienste im Kirchenkreis
Heilig Abend und darüber hinaus
Wie wird es zu Heilig Abend in diesem Jahr werden?, ist eine oft gestellte und nicht leicht zu beantwortende Frage, die sich sowohl ‘Kirchennahe‘ als auch ‘Kirchenferne‘ stellen. Auch alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kirchenkreises Bad Frankenhausen-Sondershausen stellen sich die Frage...
Heilig Abend ohne Gottesdienst ist kaum vorstellbar, wird aber in diesem Jahr wohl zur Realität gehören, zumindest, wenn man es auf die Präsenz-Gottesdienste bezieht. Dass es keine Krippenspiele geben würde, war schon lange klar.
Die Entscheidung über die Gottesdienste kann erst jetzt getroffen werden und bleibt dennoch vorbehaltlich. Alle Entscheidungen bezüglich der Gottesdienste werden immer unter Berücksichtigung der eventuell geänderten Maßnahmen der Regierung und der Hinweise der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland getroffen. Diese Entscheidungen sind nicht immer einfach.
Das Ergebnis aller Abwägungen und Diskussionen ist ein sehr verantwortlicher, wenn auch sehr schmerzhafter Entschluss. Es wird flächendeckend auf Gottesdienste als Präsenzgottesdienste verzichtet. Genauso wird es aber überall Alternativangebote geben, die Sie in Ihren Pfarrämtern oder von den Gemeindekirchenräten erfahren können. Während des ersten Lockdowns sind in allen Pfarrbereichen solche Angebote entstanden.
Diese reichen von Wohnzimmer-Andachten, die per Extra-Gemeindebrief oder Internet ins Wohnzimmer kommen; über Internet-Andachten, die per YouTube, Instagram oder eigene Homepages der Kirchgemeinden, Kirchenkreises und Pfarrämtern zugänglich sind; über Briefpredigten, die ie von Gemeindekirchenräten in die Briefkästen gesteckt werden oder beim Bäcker zum Mitnehmen bereitliegen; Andachten, die auf der Homepage des Kirchenkreises veröffentlicht werden bis hin zu kurzen Telefonandachten, bei denen Leute auf Wunsch und Absprache vom Pfarrer angerufen werden. In vielen Pfarrbereichen sind diese Angebote seit März konstant aufrechterhalten worden und sind in sich bereits zur liebgewonnenen Tradition geworden. Damit wird auch deutlich, dass diese Angebote ganz sicher nicht nur allein für die Gemeindeglieder gedacht sind, sondern auch von vielen anderen angenommen werden.
Natürlich kann darauf verwiesen werden, dass das Recht zur freien Religionsausübung verfassungsmäßig geschützt ist und es in den geltenden Verordnungen nicht ausgesetzt wird. Das ist unbestritten so. Aber mit Blick auf das hohe Risiko muss nicht jedes Recht umgesetzt werden. Es besteht auch das Recht, darauf zu verzichten, gerade dann, wenn es Alternativmöglichkeiten gibt.
Diese Regelung, auf Präsenzgottesdienste zu verzichten, gilt ab 4. Advent bis vorerst zum 10. Januar 2021. Für uns alle ist es eine zutiefst unbekannte und ungewohnte Situation. Aber in der Verantwortung füreinander werden wir diese Situation miteinander meistern. In diesem Sinne bitte ich alle darum, sich an die Vorgaben zum Schutz aller zu halten, auch wenn es unangenehm und nervig ist. Nervig ist es auch, wenn jemand in Quarantäne ist und dann aller Rechte, außerhalb der Wohnung, beraubt ist. Ich danke allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern für das verantwortliche Entscheiden, Überlegen und Finden von Alternativangeboten in diesen ungewöhnlichen Zeiten.
Mit Blick auf das Weihnachtsfest wünschen die Mitarbeiter des Kirchenkreises Ihnen gesegnete und behütete Weihnachtsfeiertage.
Autor: redHeilig Abend ohne Gottesdienst ist kaum vorstellbar, wird aber in diesem Jahr wohl zur Realität gehören, zumindest, wenn man es auf die Präsenz-Gottesdienste bezieht. Dass es keine Krippenspiele geben würde, war schon lange klar.
Die Entscheidung über die Gottesdienste kann erst jetzt getroffen werden und bleibt dennoch vorbehaltlich. Alle Entscheidungen bezüglich der Gottesdienste werden immer unter Berücksichtigung der eventuell geänderten Maßnahmen der Regierung und der Hinweise der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland getroffen. Diese Entscheidungen sind nicht immer einfach.
Das Ergebnis aller Abwägungen und Diskussionen ist ein sehr verantwortlicher, wenn auch sehr schmerzhafter Entschluss. Es wird flächendeckend auf Gottesdienste als Präsenzgottesdienste verzichtet. Genauso wird es aber überall Alternativangebote geben, die Sie in Ihren Pfarrämtern oder von den Gemeindekirchenräten erfahren können. Während des ersten Lockdowns sind in allen Pfarrbereichen solche Angebote entstanden.
Diese reichen von Wohnzimmer-Andachten, die per Extra-Gemeindebrief oder Internet ins Wohnzimmer kommen; über Internet-Andachten, die per YouTube, Instagram oder eigene Homepages der Kirchgemeinden, Kirchenkreises und Pfarrämtern zugänglich sind; über Briefpredigten, die ie von Gemeindekirchenräten in die Briefkästen gesteckt werden oder beim Bäcker zum Mitnehmen bereitliegen; Andachten, die auf der Homepage des Kirchenkreises veröffentlicht werden bis hin zu kurzen Telefonandachten, bei denen Leute auf Wunsch und Absprache vom Pfarrer angerufen werden. In vielen Pfarrbereichen sind diese Angebote seit März konstant aufrechterhalten worden und sind in sich bereits zur liebgewonnenen Tradition geworden. Damit wird auch deutlich, dass diese Angebote ganz sicher nicht nur allein für die Gemeindeglieder gedacht sind, sondern auch von vielen anderen angenommen werden.
Natürlich kann darauf verwiesen werden, dass das Recht zur freien Religionsausübung verfassungsmäßig geschützt ist und es in den geltenden Verordnungen nicht ausgesetzt wird. Das ist unbestritten so. Aber mit Blick auf das hohe Risiko muss nicht jedes Recht umgesetzt werden. Es besteht auch das Recht, darauf zu verzichten, gerade dann, wenn es Alternativmöglichkeiten gibt.
Diese Regelung, auf Präsenzgottesdienste zu verzichten, gilt ab 4. Advent bis vorerst zum 10. Januar 2021. Für uns alle ist es eine zutiefst unbekannte und ungewohnte Situation. Aber in der Verantwortung füreinander werden wir diese Situation miteinander meistern. In diesem Sinne bitte ich alle darum, sich an die Vorgaben zum Schutz aller zu halten, auch wenn es unangenehm und nervig ist. Nervig ist es auch, wenn jemand in Quarantäne ist und dann aller Rechte, außerhalb der Wohnung, beraubt ist. Ich danke allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern für das verantwortliche Entscheiden, Überlegen und Finden von Alternativangeboten in diesen ungewöhnlichen Zeiten.
Mit Blick auf das Weihnachtsfest wünschen die Mitarbeiter des Kirchenkreises Ihnen gesegnete und behütete Weihnachtsfeiertage.