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Do, 07:02 Uhr
24.12.2020
Im Lockdown

Stadttauben finden weniger Nahrung

Menschenleere Innenstädte und wegfallende Nahrung könnten in den kommenden Wochen für Stadttauben erneut zum Problem werden, befürchtet der Deutsche Tierschutzbund. Zusätzlich könnte in diesem zweiten Lockdown die Winterkälte an den Reserven der Tiere zehren...

Um eine Notfallfütterung gewährleisten zu können, fordert der Tierschutzbund für Tier- und Taubenschützer Ausnahmen von den allgemeinen Fütterungsverboten.

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„Stadttauben stammen ursprünglich von domestizierten Haustauben ab. Sie sind standorttreu und auf Futter durch den Menschen angewiesen. Auch wenn es sich nur um Essensreste handelt, die herunterfallen oder achtlos weggeworfen werden: Wird diese Nahrung knapper, können Stadttauben nicht einfach abwandern oder andere Futterquellen erschließen, wie Wildtiere es tun würden“, erklärt Katrin Pichl, Referentin für Artenschutz beim Deutschen Tierschutzbund. Auch wenn die Zahl der Stadttauben vielerorts hoch ist, sei dies kein Freibrief dafür, Tiere elend verhungern zu lassen.

Auch wenn sie ungesund und nicht artgerecht sind – Essensreste finden die Tauben im Lockdown kaum noch (Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V. / M. Marten) Auch wenn sie ungesund und nicht artgerecht sind – Essensreste finden die Tauben im Lockdown kaum noch (Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V. / M. Marten)


Während des ersten Lockdowns berichteten Tierschützer und Tierfreunde sowohl von geschwächten und hungernden als auch von bereits verendeten Stadttauben, die vermehrt auffielen. Abgemagerte Tauben landeten in Tierheimen. Im zweiten Lockdown rechnen Taubenschützer mit einem hohen Aufkommen von abgemagerten Tieren. Vor allem Jungtiere, die im Winter schlüpfen, sind akut gefährdet. Erschwerend kommt bei kalten Temperaturen hinzu, dass die Tiere bei permanenter Unterernährung ihre Körperwärme nicht mehr ausreichend regulieren können.

Allgemeine Fütterungsverbote aufheben
Die Tierschützer appellieren an die Städte, allgemeine Fütterungsverbote aufzuheben. „Es kommt immer wieder vor, dass Privatpersonen unkontrolliert füttern, weil sie die Not der Stadttauben nicht ertragen können. Das Ziel der Städte sollte sein, die Fütterung in geregelte Bahnen zu lenken. Viele Tierschutzvereine und Taubenhilfen stehen bereit, um kontrolliert und mit artgerechtem Körnerfutter zu helfen. Für diese engagierten Vereine braucht es jetzt eine Ausnahmegenehmigung von den Fütterungsverboten!“, so Pichl. Einige Städte gingen im ersten Lockdown mit gutem Beispiel voran und erteilten Tier- und Taubenschutzvereinen Ausnahmegenehmigungen – darunter Braunschweig, Kiel und Köln.

Weil die Nahrung der Stadttauben auch unter normalen Umständen rar und nicht artgerecht ist, drängt der Tierschutzbund mit seiner Kampagne #RespektTaube (www.tierschutzbund.de/taubenschutz) auf ein wirksames Taubenmanagement: Die Tiere erhalten in Taubenschlägen Nahrung, Wasser und Nistplätze. Gelegte Eier können durch Gips-Attrappen ausgetauscht und die Zahl der Tauben tierschutzgerecht reduziert werden.
Autor: red

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Kommentare
Marino50
24.12.2020, 12:24 Uhr
Stadttauben
Die armen Tauben und die Winterkälte trifft sie besonders hart. Tauben sind Dachratten und übertragen Krankheiten . Obdachlose Menschen können ruhig frieren. Was für eine verkehrte Welt . Dann frohe Weihnachten.
icke58
24.12.2020, 13:06 Uhr
Zu Tauben
Es wird auch Zeit das es weniger werden da bleiben unsere Fensterbrett mal sauber. Jedes Jahr sieht es aus wie Schwein wenn mann in der Rautenstraße wohnt. Mann sollte die noch bestrafen die Sie noch füttern. Fragen Sie mal SWG Was das reinigen der Fassaden kostet. Totaler Irrsinn. Frohes Fest
Sikn
24.12.2020, 14:16 Uhr
Arrogante und ignorante Menschen überall.
Immer wieder überragend, wie ignorant Menschen ggü Tauben sind...
1) Tauben sind nur krank, weil sie unseren MÜLL essen. Würden sie artgerecht gefüttert werden, wären sie kerngesund. Luftratten stimmt daher einfach nicht... ;)
2) der Kot der Tauben ist weniger sauer als der der Spatzen! Auch hier: bessere Nahrung, weniger aggressiver Kot. Außerdem greift dieser nur Lack und Metall an, ist in diversen Studien belegt.
3) dieses "Problem" ist vom Menschen geschaffen. Daher hat sich dieser nun auch artgerecht darum zu kümmern...
4) Menschen verschmutzen die Umwelt deutlich mehr, als alle Tauben der Welt zusammen! :D
5) Menschen verhungern in Deutschland nicht, dafür ist gesorgt, Tauben leider schon. Vögel dürfen dagegen fleißig gefüttert werden, obwohl diese genauso viel kacken und Babies bekommen, aber die sind halt süß. Diese Aussage, dass Tauben vor Menschen gefüttert werden ist daher einfach nur Schwachsinn und zeigt wie dumm Sie sind! Wer ist der Mensch, dass er denkt bestimmen zu können welches Tier artgerecht behandelt wird und welches nicht! Bitte erst Mal informieren und nicht einfach irgendeinen bullshit von sich geben. Dankeschön.
Silvana777
24.12.2020, 17:18 Uhr
Menschen
Es ist immer wieder widerlich wie überheblich Menschen sind. Die meisten Kommentare sind einfach nur ohne Sinn aber voller Dummheit. Menschen verursachen das Leiden der Tauben,Menschen zerstören die Natur und ihre Bewohner. Menschen fressen Billigfleisch. Menschen bilden sich in ihrer dummen Arroganz ein über der Tierwelt zu stehen. Ich wünsche von Herzen jedem,der sich so über Tauben auslässt das er obdachlos wird, hungert ,friert und zusätzlich noch getreten und gequält wird,genauso wie ihr es mit den Tauben macht. Die Tauben bekommen meine Hilfe, bei euch würde ich lachend vorbei gehen.
Pe_rle
25.12.2020, 08:10 Uhr
Silvana777
Menschen sind vielleicht überheblich ,aber die fressen nicht. Nicht über andere Reden wenn man selbst nicht besser formuliert.
Was die Tauben betrifft, Sie mögen Lebewesen sein , aber wer Sie schon mal am oder im Haus hatte kann ein Lied davon singen. Kot ohne Ende. Von den Erregern ganz zu schweigen die sie in sich tragen.
Die Stadt ist verantwortlich , tut aber leider nicht viel dafür das es weniger werden.
ghania
25.12.2020, 09:38 Uhr
Tauben
Ich habe vor ca. 1Monat eine Taube bei mir aufgenommen, der Flügel ist gebrochen und falsch verwachsen. Im Frühjahr baue ich einen großen Außenkäfig im Garten. Mich erfreut es auch nicht das meine Fensterbank immer mit Taubenmist voll ist, aber ich mach es weg und gut ist.
Es sind keine Ratten der Lüfte, so ein Blödsinn, wer gibt uns das Recht zu entscheiden welche Lebewesen wertvoll sind und welche nicht? Was obdachlose mit Tauben gemeinsam haben ist mir auch noch nicht erschließbar. Wird doch an die Obdachlosen nur zu Weihnachten gedacht sonst interessiert es doch das ganze Jahr über keinen. Ich kann leider nicht allen helfen so gerne ich es auch tun würde, aber ich kann manchen kleinen Lebewesen helfen und das werde ich auch weiterhin tun. Wer vielleicht noch einen etwas größeren Käfig hat für mein Täubchen bitte melden.
Ansonsten an die alles schlecht finder, einfach mal die Klappe halten. Habt ihr keine anderen Probleme als gegen Lebewesen zu schießen mit eurer tollen Intelligenz?
Schöne Feiertage.
Marino50
25.12.2020, 11:05 Uhr
Ghania und die Taube
Eine Taube in einen Käfig einsperren, die die Freiheit gewohnt ist, finde ich auch nicht lustig. Ich wollte damit nur sagen, dass den Tieren mehr Aufmetksamkeit gewidmet wird als den Mitmenschen, die ebenso in Not geraten sind. Es handelt sich hier nicht um wertvolle Brieftauben.
icke58
25.12.2020, 11:38 Uhr
Tauben
Auf die Kommentare von Skin und Silvana ist keine Antwort nötig wäre schade drum trotzdem Schöne Weihnachten!!!
The Brain
25.12.2020, 12:13 Uhr
Sowas kommt dabei raus..
..wenn man Gefühle mit Argumenten verwechselt. Aber so ist das wohl heute in D, dem besten aller Zeiten (laut dem Bundespräsidenten). Gut wenn das unsere Probleme sind.

Tiere in der Stadt sind schon ein Widerspruch an sich. Wer muss bei Tauben nicht gleich an andere possierliche Tierchen denken. Ist es nicht diskriminierend vom Tierschutzbund, nicht auch zum Schutz unser Ratten aufzurufen?
Finde den Fehler.. Schöne Weihnachten.
Sikn
26.12.2020, 16:04 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
geloescht.20250302
26.12.2020, 18:03 Uhr
Falsch verstandene Tierliebe...
...es geht nicht darum, ernährungsgerecht Körner zu streuen.

Manche verblendete Vogelfreunde werfen aufgeweichtes Toastbrot durch die Gegend, welches nicht nur tödlich für Tauben, sondern auch für freilaufende Katzen und Hunde ist, wenn Herrchen/Frauchen beim Gassi gehen nicht aufpassen.

Anm. d. Red.: Gekürzt, kein Chat bitte
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