Mo, 18:22 Uhr
21.12.2020
Einfach mal testen: Mercedes EQC 400 (1)
Das erste Mal elektrisch
Wenn über Elektroautos berichtet wird, ist in den meisten Fällen von Tesla die Rede. Aber auch die deutschen Premiumhersteller haben das Elektroauto für sich und ihre Kunden entdeckt. Die nnz hat dies zum Anlass genommen, für die nächsten Tage ein pures Elektroauto zu testen. Die Autohaus Peter Gruppe hat hierfür einen Mercedes EQC 400 zur Verfügung gestellt...
Elektrisch abgefahren (Foto: nnz)
Äußerlich und auch im Innenraum war kein wesentlicher Unterschied zu einem konventionellen Mercedes der gleichen technischen Plattform, wie zum Beispiel dem GLC festzustellen. Was allerdings nicht zu entdecken war, die herkömmliche Tankanzeige. Aber die wird ja jetzt nicht mehr benötigt. Stattdessen, der noch verfügbare Strom als Prozentangabe und die Reichweite in km.
In unserem Fall 98 % und 242 km. Eine erste Ernüchterung stellte sich ein. Irgendwie nicht wirklich viel. Aber keine Vorurteile aufkommen lassen. Vom Autohaus Peter in der Halleschen Straße war das erste Ziel Werther. Also ab Richtung Autobahn, Auffahrt Heringen.
Elektrisch abgefahren (Foto: nnz)
Die erste signifikante Wahrnehmung… kein kräftiges Motorengeräusch beim Beschleunigen und die Beschleunigung an sich kann man durchaus als wow Effekt bezeichnen. Der Sprint an der Ampel sollte gegenüber einem "vergleichbaren" Verbrenner zum Spaß werden.
Auf der Autobahn angekommen und nach einigen Kilometern bei einer Geschwindigkeit zwischen 130 und 170 fiel auf, dass sich die Prozentanzeige bemerkbar machte. Ein Prozent nach dem anderen ging zügig verloren. Und was außerdem auffiel, die Rollgeräusche der Reifen jenseits von 130 km/h. Definitiv sehr gewöhnungsbedürftig. Nach knapp 16 km In Werther angekommen waren schon sieben Prozent des verfügbaren Stroms verbraucht.
Elektrisch abgefahren (Foto: nnz)
Im Verlauf des weiteren Tages kam noch eine kurze Stadttour hinzu, bei der man sich definitiv an so ein Elektroauto gewöhnen kann. Leise, dynamisch und entspannt. Und die Verbrauchsanzeige meinte es auch wirklich gut mit dem Fahrer. Am Ende des Tages stehen noch 83 Prozent Reststrom zur Verfügung. Auf eine Aufladung über Nacht wird erst einmal verzichtet.
Morgen geht der Test weiter, außerhalb des Landkreises. Bis dahin Zeit, sich über mögliche Lademöglichkeiten in der Stadt und im Umland zu erkundigen.
Christian Greiner
Autor: psg
Elektrisch abgefahren (Foto: nnz)
Tag 1
Heute wurde das Auto übergeben, ein paar Tipps mit auf den Weg gegeben und schon konnte es losgehen. Ungewohnt war auf jeden Fall, dass im Kofferraum zwei Kabel lagen. Eines zum Laden mittels herkömmlicher Steckdose und ein Kabel für die Profiladestationen. Somit hat man zumindest immer Gepäck dabei.Äußerlich und auch im Innenraum war kein wesentlicher Unterschied zu einem konventionellen Mercedes der gleichen technischen Plattform, wie zum Beispiel dem GLC festzustellen. Was allerdings nicht zu entdecken war, die herkömmliche Tankanzeige. Aber die wird ja jetzt nicht mehr benötigt. Stattdessen, der noch verfügbare Strom als Prozentangabe und die Reichweite in km.
In unserem Fall 98 % und 242 km. Eine erste Ernüchterung stellte sich ein. Irgendwie nicht wirklich viel. Aber keine Vorurteile aufkommen lassen. Vom Autohaus Peter in der Halleschen Straße war das erste Ziel Werther. Also ab Richtung Autobahn, Auffahrt Heringen.
Elektrisch abgefahren (Foto: nnz)
Die erste signifikante Wahrnehmung… kein kräftiges Motorengeräusch beim Beschleunigen und die Beschleunigung an sich kann man durchaus als wow Effekt bezeichnen. Der Sprint an der Ampel sollte gegenüber einem "vergleichbaren" Verbrenner zum Spaß werden.
Auf der Autobahn angekommen und nach einigen Kilometern bei einer Geschwindigkeit zwischen 130 und 170 fiel auf, dass sich die Prozentanzeige bemerkbar machte. Ein Prozent nach dem anderen ging zügig verloren. Und was außerdem auffiel, die Rollgeräusche der Reifen jenseits von 130 km/h. Definitiv sehr gewöhnungsbedürftig. Nach knapp 16 km In Werther angekommen waren schon sieben Prozent des verfügbaren Stroms verbraucht.
Elektrisch abgefahren (Foto: nnz)
Im Verlauf des weiteren Tages kam noch eine kurze Stadttour hinzu, bei der man sich definitiv an so ein Elektroauto gewöhnen kann. Leise, dynamisch und entspannt. Und die Verbrauchsanzeige meinte es auch wirklich gut mit dem Fahrer. Am Ende des Tages stehen noch 83 Prozent Reststrom zur Verfügung. Auf eine Aufladung über Nacht wird erst einmal verzichtet.
Morgen geht der Test weiter, außerhalb des Landkreises. Bis dahin Zeit, sich über mögliche Lademöglichkeiten in der Stadt und im Umland zu erkundigen.
Christian Greiner