Mi, 07:28 Uhr
23.12.2020
Ein Blick in die Statistik
Thüringer Gewerbe im Corona-Jahr
In Thüringen gab es nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik in den ersten drei Quartalen 2020 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum sowohl weniger Gewerbeanmeldungen als auch weniger Gewerbeabmeldungen...
Vor allem in den Monaten März bis Mai war das Meldegeschehen gegenüber dem Vorjahr reduziert. Mögliche Gründe für diesen Rückgang sind die durch die Corona-Pandemie verursachten Einschränkungen wie Ausgangsbeschränkungen, Einstellung des Besucherverkehrs und Personalengpässe in den Gewerbeämtern, aber auch Soforthilfemaßnahmen des Bundes und der Länder sowie die Aussetzung der Insolvenzanzeigepflicht. Die 7.718 Gewerbeanmeldungen blieben mit 800 Anzeigen bzw. 9,4 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.
Die Anzahl der Gewerbeabmeldungen ging auf 7296Anzeigen zurück (-1721 Anzeigen bzw. -19,1 Prozent). Auf 100 Anmeldungen kamen 95 Abmeldungen. Im Vergleichszeitraum des Vor- jahres waren es 106 Abmeldungen.
Rund vier Fünftel aller Gewerbeanmeldungen entfielen auf gewerbliche Neugründungen. Den größten Anteil an den Neugründungen machten die Kleinunternehmen und Nebenerwerbsbetriebe aus (72,3 Prozent). Die restlichen 27,7 Prozent waren sogenannte Betriebsgründungen mit größerer wirtschaftlicher Substanz wie Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften und Betriebe mit Beschäftigten.
Die Anzahl der Neugründungen ging von Januar bis September 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 863 Anträge (-12,3 Prozent) auf 6 153 Anzeigen zurück, die der Kleinunternehmen und Nebenerwerbsbetriebe um 438 Anmeldungen (-9,0 Prozent) auf 4 451 Anzeigen und die der Betriebsgründungen um 425 Anträge auf 1 702 Anzeigen (-20,0 Prozent). Die übrigen Gewerbeanmeldungen betrafen Zuzüge und Übernahmen (Kauf, Pacht, Erbfolge, Änderung der Rechtsform, Gesellschaftereintritt).
Autor: redVor allem in den Monaten März bis Mai war das Meldegeschehen gegenüber dem Vorjahr reduziert. Mögliche Gründe für diesen Rückgang sind die durch die Corona-Pandemie verursachten Einschränkungen wie Ausgangsbeschränkungen, Einstellung des Besucherverkehrs und Personalengpässe in den Gewerbeämtern, aber auch Soforthilfemaßnahmen des Bundes und der Länder sowie die Aussetzung der Insolvenzanzeigepflicht. Die 7.718 Gewerbeanmeldungen blieben mit 800 Anzeigen bzw. 9,4 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.
Die Anzahl der Gewerbeabmeldungen ging auf 7296Anzeigen zurück (-1721 Anzeigen bzw. -19,1 Prozent). Auf 100 Anmeldungen kamen 95 Abmeldungen. Im Vergleichszeitraum des Vor- jahres waren es 106 Abmeldungen.
Rund vier Fünftel aller Gewerbeanmeldungen entfielen auf gewerbliche Neugründungen. Den größten Anteil an den Neugründungen machten die Kleinunternehmen und Nebenerwerbsbetriebe aus (72,3 Prozent). Die restlichen 27,7 Prozent waren sogenannte Betriebsgründungen mit größerer wirtschaftlicher Substanz wie Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften und Betriebe mit Beschäftigten.
Die Anzahl der Neugründungen ging von Januar bis September 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 863 Anträge (-12,3 Prozent) auf 6 153 Anzeigen zurück, die der Kleinunternehmen und Nebenerwerbsbetriebe um 438 Anmeldungen (-9,0 Prozent) auf 4 451 Anzeigen und die der Betriebsgründungen um 425 Anträge auf 1 702 Anzeigen (-20,0 Prozent). Die übrigen Gewerbeanmeldungen betrafen Zuzüge und Übernahmen (Kauf, Pacht, Erbfolge, Änderung der Rechtsform, Gesellschaftereintritt).