eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 15:19 Uhr
30.12.2020
Größte Reform in der Geschichte der Autobahn

Neue Zuständigkeiten in Mitteldeutschland

Die deutschen Autobahnen effizienter bauen, betreiben und erhalten und schneller planen: das sind die Leitgedanken der größten Reform in der Geschichte der Bundesfernstraßenverwaltung. Zum 1. Januar 2021 übernimmt der Bund von den Ländern Planung, Bau, Betrieb, Verwaltung und Finanzierung der Autobahnen...

Anzeige symplr (1)
Die Aufgaben werden in einer Hand gebündelt, um die Leistungsfähigkeit der Autobahnen insgesamt zu stärken.

Hierfür hat der Bund die Autobahn GmbH des Bundes als bundeseigene Gesellschaft gegründet. Die Autobahn GmbH mit Zentrale in Berlin und deutschlandweit 10 Niederlassungen übernimmt Planung, Bau, Erhaltung und Betrieb sowie Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen.

Das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) als neue Bundesbehörde mit Hauptsitz in Leipzig wird im Wesentlichen hoheitliche Aufgaben übernehmen und insbesondere die zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde für den Bau oder die Änderung von Bundesautobahnen und Bundesstraßen in Bundesverwaltung sein.

In Mitteldeutschland ist die Niederlassung Ost der Autobahn GmbH des Bundes zuhause. Auf über 55.000 Quadratkilometer in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen erstreckt sich das Verantwortungsgebiet. Der Sitz der Niederlassung Ost befindet sich in Halle (Saale). Außenstellen sind in Erfurt, Dresden und Magdeburg angesiedelt. Niederlassungsdirektor Professor Dr. Klaus Kummer stellt zum Start fest:
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzen alles daran, die Mobilität auf den mitteldeutschen Autobahnen sicherzustellen. Die Arbeit an den Neubauvorhaben wie den Lückenschlüssen der A 14 nördlich von Magdeburg und der A 72 südlich von Leipzig werden wir nahtlos fortsetzen. Auch die geplanten Sanierungsprojekte führen wir weiter. Die sehr gute Verkehrsinfrastruktur in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist ein wichtiger Standortfaktor, den wir weiter stärken wollen!“
Die Niederlassung Ost der Autobahn GmbH des Bundes ist mit künftig 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verantwortlich für insgesamt 1.470 Autobahnkilometer sowie über 2.800 Brücken und 32 Tunnel. In den 22 Betriebsstandorten (Autobahn- und Fernmeldemeistereien, Tunnel- und Verkehrsleitstellen) sorgen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Tag und Nacht für gute, sichere und saubere Autobahnen und sichern den Winterdienst ab.

Über die Autobahn GmbH des Bundes:
Die 2018 gegründete Autobahn GmbH des Bundes wird am 1. Januar 2021 die Verantwortung für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen und Fernstraßen in Deutschland übernehmen. Mit 13.000 Kilometern Autobahn und zukünftig bis zu 15.000 Mitarbeitern wird die Gesellschaft eine der größten Infrastrukturbetreiberinnen in Deutschland sein.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Kobold2
30.12.2020, 15:42 Uhr
Wie immer
rückt man sich medienwirksam und für die Allgemeinheit selbsbeweiräuchernd in den Vordergrund.....
Aber keine Silbe zum seit Jahren bestehenden Parkplatzmangel und der Beseitigung, des zur Verkehrssicherheit gehörenden Problems, für alle die, die darauf täglich angewiesen sind.
Micha123
30.12.2020, 16:05 Uhr
Wie immer...
Ich respektiere Ihre Kritiken.
Aber ich finde, dass Sie sich doch selbst bewegen sollten und politisch aktiv werden. Jeder hat die Chance dazu und kann so etwas verändern.
Von Ihrer Couch aus immer nur alles besser wissen, das bringt den Bürgern nichts.
Kobold2
30.12.2020, 16:37 Uhr
Das ist ein
seit Jahrzehnten altbekanntes Problem. Rufe und Hinweise gibt es es von allen Seiten und die Ursache ist die fehlende gesellschaftliche Akzeptanz, unterstützt von Medien und Politik. Dadurch ist auch nur begrenzt ein Willen zu Änderung vorhanden.
Es ist auch an den "erfolgreichen" Plänen an der Thalebraer Kreuzung zu sehen, wie wenig der Güterverkehr bedacht wird.
Meine Couch verlasse ich täglich und sie rollt hinter mir, mit durch Europa. Ich fühle mich durch meine berufliche Einbindung nicht in der Lage eingefahrene, betonierte Ansichten aufzubrechen. Wenn weitere Hinweise dazu nicht reichen, dann sollen die Verantwortlichen mit ihrer traurigen Einstellung un ihren Entscheidungen selbst klar kommen. Ich muß es auch.
Mir sind schon einige Leute begegnet, die auf meine Job an gesprochen erwidert haben.
Ja, seit ich einen Nachbar habe, oder Schwiegersohn usw. sehe ich den Job mit ganz anderen Augenn und kann endlich mal die Probleme verstehen.....
Wäre für viele mal ein Ansatz, aber man muss es wollen.....
Wenn die Fachkommisionen auch am Wochenende tagen, könnt ich mir überlegen, mal vorbei zu schauen.
Micha123
30.12.2020, 17:10 Uhr
Die Autobahnen und der Güterverkehr
Mit der Betrachtung des Güterverkehrs, so muss es ein komplettes Umdenken geben.
Vor allem, wenn man die ökologischen Aspekte berücksichtigen will und muss!

Es werden nie alle Lastzüge mit Elektro-Energie betrieben werden können. Oder zum Beispiel Oberleitungen für Lastzüge auf Autobahnen, das halte ich für unmöglich.
Als Lösung sehe ich hier nur die Bahn, welche die Aufgaben des Güterverkehrs übernehmen könnte.

Ebenso muss es ein Umdenken im Bereich des Konsums geben und zwar eines jeden Bürgers. Auch das Prinzip "Just-In-Time" sollte überdacht werden.

Nur doch solche Maßnahmen kann etwas für die Umwelt getan werden. So wird der Verkehr von Lastzügen auf den Straßen weniger werden. Die Autobahnen werden weniger belastet, was zu Einsparungen führen wird. Diese Mittel kann man dann bei der Bahn einsetzen. Strecken erweitern, elektrifizieren usw.


Zum Thema Thalebraer Kreuzung, was zwar nicht hier her gehört... aber ich weiß nicht, ob Sie als mein Vorkommentator die Kreuzung/Abzweigungen noch vor dem Umbau kennen?
Damals vor der Wende war es auch schon ein Unfallschwerpunkt. LKW's, egal aus welcher Richtung sie kamen, sie mussten stark abbremsen und im Grunde wieder aus dem Stand beschleunigen.
Ein W50, mit 125 PS und voll beladen, hatte da ganz schön zu tun. Dagegen sind die heutigen Fahrzeuge ein purer Luxus.
Kobold2
30.12.2020, 19:41 Uhr
Die Richtung
fast erwischt.....
Lösungsorientiert geht immer noch über die Ursache. Die Industrie muß aufhören, immer mehr Produktion und Zulieferer in Billiglohnländer zu verlagern um dann alles wieder durchs Land zu karren. Dafür muß die Politik die Weichen stellen. Wir hatten mal Konzessionen, die die Transportmenge begrenzte und wir hatten auch mal eine Mindestmarge, die man sogar auf den Frachtpapiern eintragen musste. Ein europaweiter Mindestlohn im Güterferkehr ist überfällig und Retouren als auch Lieferungen müssen vom Endkunden bezahlt werden. Denn der löst ja auch den Auftrag aus. Ein Ergebnis dieses Preisdumpings lag heute in Oberspier.
Das Umdenken muß in den Köpfen anfangen, genau damit, daß man Arbeit bezahlen muss, die man für sich in Anspruch nimmt.
Die alte Zeit der Thalebraer Kreuzung ist mit der heutigen nicht zu vergleichen. Geringere Verkehrsdichte, nicht so leistungsstarke PKW, Tempo 80 auch für LKW.....
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)