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Mi, 15:27 Uhr
06.01.2021
Gang durch Etzleben zum Jahreswechsel

Gedanken zum Jahresbeginn

Ein Leserbrief mit den Titel "Hoffnung" erreichte gestern unsere Redaktion. Eine stille Nacht sollte es werden, aber es kam ganz anders...

Willkommen in Etzleben (Foto: Erik Schramm) Willkommen in Etzleben (Foto: Erik Schramm)


Ein Gang durch unser Etzleben, lohnte und entschädigte. Corona und der Dunkelheit zum Trotz schmückten in dieser Vorweihnachtszeit viele Etzlebener ihre Häuser und Vorgärten festlich mit Lichtdekorationen. Schon an den beiden Ortseingängen begrüßen Glühwürmchen gleich kleine Lichterketten Anwohner und Reisende und verkünden „die Freude auf das Fest und das neue Jahr lassen wir uns durch nichts nehmen.

Auch jetzt noch lohnt es sich, Zeit zu nehmen und zu einer Runde durch Etzleben aufzubrechen. Das ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch gut fürs Gemüt.

Denn nicht nur die üblichen Verdächtigen, sprich Straßenlaternen, erhellen die Etzlebener Straßen und Plätze. Auch hunderte LED-Lämpchen an den Häusern und in den Vorgärten erwärmen dann das Herz und tauchen Etzleben in nachweihnachtliche Stimmung. Nur wenige Ecken und Stellen sind in Etzleben nicht erhellt und in einigen Straßen offenbart sich ein wahres Lichterfest.

Aber auch am Firmament funkelte es zur Heiligen Nacht unübersehbar. Denn ein Blick in den klaren Winterhimmel verhieß nicht nur eine frostige Nacht, sondern zeigte ein nicht zu übersehendes, laternengleich leuchtendes Gestirn am Südhimmel. Daß es sich nur um eine besondere Konjunktion der Riesenplaneten Saturn und Jupiter handelte, welche für unsere meist beschränkte Sichtweise scheinbar miteinander verschmelzen, tat dem faszinierenden Blick keine Abbruch.

Und so wurde diese heilige für jeden der es wollte, welche in diesem Jahr auch wahrhaftig eine stille war, durch die feierliche Stimmung im Dorf auch zu einer besinnlichen Nacht. Vergessen wir nicht, dass Weihnachten erst zu Maria Lichtmeß am 02. Februar endet. So lassen wir unsere Lichter ruhig noch ein wenig die Nacht erhellen leuchten. Es ist besser ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu schimpfen.
Erik Schramm
Weihnachtsbaum in Etzleben (Foto: Erik Schramm)
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