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Do, 12:09 Uhr
14.01.2021
Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Ermittlungen zu einem Enkeltrick

Bereits am 27. August 2019 ist eine damals 80-jährige Seniorin in Breitenworbis auf eine derartige Masche hereingefallen und verlor so 13000 Euro. Die Rentnerin hatte am Mittag einen Anruf ihres vermeintlichen Enkels erhalten...

Wer kennt die Frau in der hellen Bluse? Wem ist die Frau möglicherweise aufgefallen? (Foto: PI Nordhausen) Wer kennt die Frau in der hellen Bluse? Wem ist die Frau möglicherweise aufgefallen? (Foto: PI Nordhausen)


Der Anrufer meldete sich tatsächlich mit dem richtigen Namen des Enkels und gab vor, bei einem Rechtsanwalt in Erfurt zu sein und in Schwierigkeiten zu stecken. Der Unbekannte forderte 15000 Euro. Da die Rentnerin nur über 13000 Euro verfügte, gab er sich damit zufrieden. Er redete im Anschluss immer wieder auf sein Opfer ein und verbot ihr irgendjemanden anzurufen.

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Dadurch hielt er die Dame am Telefon und verhinderte die Kontaktaufnahme zu möglichen Bekannten oder Verwandten. Letztendlich schickte er das Opfer zum Kindergarten in die Gutsstraße. Dort erfolgte gegen 17 Uhr die Geldübergabe an eine bislang unbekannte Frau. Die Geldübernahme zeichnete die Überwachungskamera einer Firma in der Gutsstraße zufällig auf. Mit diesen Bildern sucht die Polizei nun Zeugen.

Wer kennt die Frau in der hellen Bluse? Wem ist die Frau möglicherweise vor 17 Uhr in Breitenworbis aufgefallen? Ist die Frau einem Auto zuzuordnen? Wer kann Hinweise zu deren Aufenthalt machen? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhausen, unter der Telefonnummer 03631/960, zu melden. Nach der Geldübergabe liefen Opfer und Abholerin in Richtung Straße der Demokratie, wo sich ihre Wege trennten. Die Unbekannte bog nach links in Richtung Halle-Kasseler-Straße ab, während die Rentnerin in die andere Richtung mit ihrem Rollator lief.
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Kommentare

14.01.2021, 13.23 Uhr
ottilie | Ermittlungen zu einem Enkeltrick
Ich verstehe überhaupt nicht, wie dumm die Menschen sind. Ich könnte das noch verstehen, wenn jemand dement ist, aber auch da hat man doch Vorsorge getroffen, indem man einen Verwandten als Berechtigten einsetzt für diese Kassengeschäfte, sei es eine Tochter, einen Sohn oder andere Verwandte. Solche Vorsorge trifft man ganz einfach im Alter.
Verdienten die Menschen so leicht im Leben das Geld, dass sie so unbesonnen sind und solche Summen sofort bereitstellen. Vor allem wird ständig davor gewarnt durch die Polizei. Außerdem ist nichts so eilig, um alles sofort zu erledigen. Man könnte erst wen anrufen. Vielleicht auch die Polizei bitten, um diese Angaben zu prüfen. Das würde ich dem Anrufenden sogar mitteilen, dass ich das erst überprüfen lassen würde. Sofort würden diese auflegen. Wahrscheinlich auch Abstand nehmen. Man sollte vielleicht auch eine gute Nachbarin oder Nachbarn um ihre Meinung fragen, was diese machen würden. Erzählen hilft, vielleicht auch bei der Sparkasse oder Bank sagen, warum man soviel Geld abholt, diese haben Erfahrung, werden hellhörig sein und die richtigen Wege einleiten. Im Nachhinein gibt es viel Ärger, nicht immer kann man die Sache nachverfolgen und man hat diesen ehrlich zusammengesparten Verlust. Sehr ärgerlich, ich wünsche und hoffe, daß man diese Sache aufklären kann. Durch die Mithilfe der Bevölkerung konnten schon viele Fälle gelöst werden.

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14.01.2021, 14.29 Uhr
helm
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
14.01.2021, 18.04 Uhr
jameda | Gezieltes Vorgehen
Die Banden suchen sich ihre Opfer gezielt aus, auch anhand von Information wie Alzheimer, Depressionen usw.
Dann werden gezielt diese Personen psychologisch weich geredet und machen dann alles, was der Täter fordert.

Es sollte einfach mehr von der Polizei unternommen werden, um die Banden zu zerschlagen!

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14.01.2021, 20.01 Uhr
Echter-Nordhaeuser | @ottilie"Einfach Angespart"
Ja Ottilie es gab noch Zeiten wo die Leute noch was Sparen konnten und heute die sehr alten Rentner noch was auf der Kante haben. Aber heute ist es so das sehr viele Menschen nicht mehr zum Sparen kommen und wenn sie jetzt in Rente gehen ist meist noch mehr Monat da als Geld. Dann funktioniert in ein paar Jahren der Enkeltrick auch nicht mehr weil von den Leuten nichts mehr zu holen ist.

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14.01.2021, 20.55 Uhr
Richard Z.& Paul | Es wird schon
Die Alte auf dem Foto der Ü-Kamera ist doch gut zu erkennen.
Wir wünschen der Polizei mal wieder einen Fahndungserfolg.
Glückauf.

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14.01.2021, 22.14 Uhr
jameda | Obwohl sie gut zu erkennen ist.
Fanden die Cops schon seit über 16 Monaten und können sie nicht finden.
Echt traurig.
Bei verfassungswidrigen Verstößen werden die Wutbürger nach kurzer Zeit identifiziert. da klappts komischer Weise.

Wird wohl bei Kripo Live landen.

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