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Sa, 13:12 Uhr
16.01.2021
Energie, Bauen, Umwelt

Was sich 2021 für Verbraucher ändert

Mit dem Jahreswechsel traten zahlreiche Neuerungen in Kraft. Die Verbraucherzentrale Thüringen zeigt, was sich 2021 bei den Themen Energie, Bauen und Umwelt ändert...

CO2-Steuer erhöht Heiz- und Spritkosten
Ab Januar 2021 wird eine CO2-Steuer unter anderem auf Benzin, Diesel, Heizöl und Gas fällig. Ziel der Steuer ist es, fossile Brenn- und Kraftstoffe weniger attraktiv zu machen und zum Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen anzuregen. Der CO2-Preis startet bei 25 Euro pro Tonne CO2 und steigt in den kommenden Jahren schrittweise an. Bei einem Haushalt mit einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden würde dies 2021 120 Euro Mehrkosten bedeuten.

digital
Einheitliches Förderprogramm
Die Förderprogramme der Bundesregierung für Heizungstausch und Sanierung werden unter einem Dach zusammengeführt. Bei der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) haben Hausbesitzer und Bauwillige generell die Wahl zwischen Zuschüssen und Krediten. Gefördert werden unter anderem die Dämmung der Gebäudehülle und die Nutzung von erneuerbaren Energien zum Heizen, aber auch die Optimierung bestehender Heizungsanlagen.

Neue Energielabels für Elektrogeräte
Ab März 2021 gibt es für viele Elektrogeräte neue EU-Effizienzlabels. Diese haben keine Plus-Klassen mehr, stattdessen reicht ihre Skala immer von A bis G. Geräte aus der heutigen Bestklasse „A+++“ landen künftig teils in den Klassen C, D oder E. Die Angaben zum Stromverbrauch auf den neuen Energielabels sind nicht mit denen der alten Etiketten vergleichbar, dafür aber realistischer. Der Grund sind veränderte Messverfahren.

Verbot von Einwegplastik
Die EU will die Verwendung von Einweg-Gegenständen aus Kunststoffen reduzieren. Zum Schutz der Meere und der Umwelt wird der Verkauf bestimmter Plastik- und Styroporgegenstände, für die es bereits Alternativen gibt, daher ab Juli verboten. Nicht mehr erhältlich sind dann Einweg-Artikel wie Plastikbesteck, Plastikgeschirr und Trinkhalme aus Plastik.

Weitere Fragen zu moderner Heiztechnik, zur Nutzung erneuerbarer Energien, zu Fördermitteln sowie zum Energiesparen im Haushalt beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen.

Sobald es die Corona-Situation zulässt, startet zudem ein neues Beratungsangebot der Verbraucherzentrale zum Heizungstausch. Nach einem Vor-Ort-Check erhalten die Ratsuchenden eine Empfehlung für die am besten geeignete Heiztechnik – unabhängig und auf ihre individuelle Situation zugeschnitten.

Termine können telefonisch unter 0800 809 802 400 oder unter 0361 555140 (beide kostenfrei) vereinbart werden.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Landesenergieagentur ThEGA sind die Beratungen in Thüringen kostenfrei.
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Kommentare

16.01.2021, 16.20 Uhr
Alfred | Neue Heizung,
Neue Heizungen sind teuer und die ohne fossile Brennstoffe noch mal doppelt so teuer! Das können sich nur wenige leisten,ich auf jedenfall nicht.

11   |  4     Login für Vote
16.01.2021, 17.58 Uhr
Echter-Nordhaeuser | Neppern, Schleppern, Bauernfängern
Hier sollen wir wieder für was bezahlen was kaum oder überhaupt keiner haben möchte z.B. für ein Umweltkiller Nr. 1 das E-Auto. Das ist ja nun mal erwiesen wie das bei diesen Fahrzeugen so abläuft.
So richtig weiß auch keiner warum die Politik daran festhält. Wir lassen uns wieder viel zu viel gefallen aber solange Leute auf die Straße gehen weil sie keine Maske tragen wollen oder weil ein Furz in der Luft ist da ist das alles noch in Ordnung.

12   |  5     Login für Vote
16.01.2021, 18.41 Uhr
N. Baxter | O toll
Benzin, Öl und Gas, bzw. generell fossile Brennstoffe werden teurer wohingegen Strom günstiger werden sollte , so wurde es verkauft.

Heute in meinem Briefkasten, Erhöhung der Stromkosten!!!!!!!!!!!!!!!

13   |  3     Login für Vote
16.01.2021, 18.52 Uhr
Ares | Unglaublich !!!
Wir bekommen eine CO2 Steuer und keiner regt sich auf. Keiner geht auf die Straße, alle nehmen das hin. Sind wir schon so sehr „eingelullt „ ?

11   |  4     Login für Vote
16.01.2021, 20.34 Uhr
Marino50 | CO2-Steuer
trifft jeden Bürger. Alle Lebensmittel werden oder sind schon teurer geworden. Die Lebensmittel müssen in die Märkte transportiert werden mit Dieselfahrzeugen, Brot/Brötchen/Kuchen muss gebacken werden mit Gas meistens. Und selbstverständlich kommt sie auch auf Strom. Die ganzen Industriezweige sind betroffen. An uns Verbraucher wird es alles weitergereicht. Es wird KEiNER gefragt bzw. es ist keiner gefragt worden. Durch die Hysterie mit Corana sind wir gut abgelenkt worden. Wir sind ein dummes Volk.

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16.01.2021, 21.11 Uhr
alf-gordon | Gipfel des Eisbergs
Jammert nicht Gemeinde , es wird noch schlimmer kommen. Geduldete Asylsuchende werden in die Verwaltungen instaliert ( geschehen in Berlin usw ) . Ökofaschismus breitet sich weiter aus .
Die Welt ,die sich bewährte ,wird durch neue Maßnahmen ,die nur eine Lobby bedienen, abgeschafft. Klar , ein schleichender Vorgang. Ein schlechter Vorschlag. Das bisschen Soli , wo man dachte , es gibt mehr Netto im Portemonnaie, wird durch diktatorische Gesetzt und Bestimmungen in mehr Negativa geändert .
Gute Nacht .

13   |  6     Login für Vote
17.01.2021, 08.12 Uhr
Sonntagsradler 2 | Mal wieder Klasse was sich unsere ...
...Diener einfallen und beschlossen haben
Sooooo dumm oder clever kann wirklich kein Mensch sein CO2 .Steuer.
Reine Abzocke der Bürger.
Man setzt auf Umweltfreundlich Alternative wie Solar und treibt die Erdöl und Gasimporte (Gastrom) voran,
Da stimmt irgendetwas nicht.
Naja mit den mi den Michel kann man es ja machen.
Äh: seht es positiv! Was wollt ihr sonst mit eurer Kohle anfangen ;- ) : -D

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17.01.2021, 10.33 Uhr
diskobolos | wirr, einfach wirr,
was manche so von sich geben. Aber dass unser Planet langsam , aber für jeden erlebbar unbewohnbar wird, scheint sie weniger zu kümmern als ein paar Cent. Na ja, wenn man alt genug ist...

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17.01.2021, 11.15 Uhr
Mueller13 | Zurück in die Höhle
Den Zusammenhang von "unbewohnbarer Planet" und "höheren Kosten für Heizen, Strom und Fahren" müssen Sie mir erklären.
99% fahren nicht sinnlos in der Gegend herum, 99% stellen ihre Beleuchtung auf LED um, 99% drehen die Heizung nicht höher, als es sein muss.
Was wollen Ökosozialisten im Range eines Diskuswerfers? Dass wir unsere Einkäufe mit dem Pferd erledigen? Dass wir wieder mit Holz heizen? Licht nur noch für Wohlhabende?

Die paar Cent...

11   |  4     Login für Vote
17.01.2021, 11.17 Uhr
henry12 | wirklich wirr,
was manche hier von sich geben. Die paar Cent
bedeuten konkret 250€ ab 2021 und 500€ ab 2025 Mehrbelastung für jeden pro Jahr.
Die dann u.a. in Beamtenpensionen und die Rüstung fließen.
Auf dem Planeten Melmak geht die CO2 Steuer
wohl direkt in den Umweltschutz ?

9   |  6     Login für Vote
17.01.2021, 11.26 Uhr
Echter-Nordhaeuser | @diskobolos"Die paar Cent"
Naja wenn sie ein paar Cent über haben können Sie die paar Cent für mich beim Tanken und dann bei der Heizung Abrechnung drauf legen. Solche Leute wie sie mag ich hier ein auf dicke Hose machen und dann jammern wenn überall drauf gezahlt werden muss. Bin auf jeden Fall nicht bereit für ganz Europa und die ganze Welt zu bezahlen. Das hat mit meinem Alter nix zu tun.
Früher wussten 87 %, dass sie verarscht wurden. Heute merken 87 % immer noch nichts.

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17.01.2021, 12.58 Uhr
Tora | diskobolos 17.01.2021, 10.33 Uhr
Wer schreibt eigentlich Ihre Kommentare. Denn ihre Behauptung „dass unser Planet langsam , für jeden erlebbar unbewohnbar wird. Na ja, wenn man alt genug ist...“
Wollen Sie uns mit der Aussage mitteilen, dass die Alte Generation Schuld ist, an diesen Zuständen. Da hätte ich eine Frage, wie alt sind Sie? Ihren Kommentar nach, scheinen Sie noch in den Kinderschuhen zu stecken, aber das nur nebenbei.
Es ist gerade die Mittlere Generation, die alles tut damit die Erde dem Untergang geweiht ist. Noch genauer gesagt, es sind die rund 10% der Bevölkerung, die am Untergang verdienen.
Wer beutet den die Erde bis zum Letzten aus und behauptet, das nur zum Wohle der Menschen zu tun? Wer lässt Kinder für sich arbeiten, nur um viel billigen Ramsch auf den Weltmarkt werfen zu können?
Ja kaufen Sie mal in so einen der Billigläden ein. Was man dort kauft ist nach den ersten Gebrauch meist schon hin. Das heißt doch am Ende verdient der, der die Ware von Kindern herstellen lässt dumm und dämlich.. Das soll erst einmal reichen, aber solche Beispiele gibt es reichlich. Nun sollten Sie sich von Eltern noch einmal erklären lassen, wie es so ist mit den ALTEN. Vielleicht verstehen Sie es dann besser. Es sei denn Sie gehören zu den 10%........

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17.01.2021, 13.24 Uhr
mich | unverständlich
ist mir, wieso nun die CO2 Steuer, es sei denn es sollen damit die Milliarden wieder abgefangen werden, die wir eh schon anderweitig zahlen müssen?
Die Bezuschussung der E-Autos ist auch nur Augenwischerei, denn der Abbau der seltenen Erden die dafür zu Hauf benötigt werden, zerstört die Umwelt viel mehr als das Ganze helfen wird einzusparen.
Seltene Erden sind absolut nicht unproblematisch für die Umwelt. Damit schaden die Elektroautos der Umwelt also schon, bevor man überhaupt einen einzigen Kilometer gefahren ist.
Die Steuer zahlen wir dann noch obenauf, oder wer glaubt daran, dass sich dann die Benzinpreise wieder nach unten bewegen?

Böse ist, wer da wieder an die Lobbyisten denkt und die Posten der Parlamentarier in der Welt-Wirtschaft ;-)

In den Motoren von Elektroautos sind seltene Erden verbaut. Mindestens genauso schlimm ist es mit der sogenannten "sauberen" Energie bei den Solarzellen, die unsere Landschaft verschandeln, ebenso auch die Windkrafträder.

Bevor die Preise nun nach oben gegangen sind durch die Steuer, haben die "Großen" schon mal kräftig zugelangt: von lange Zeit um die 1.20€ Liter Benzin sind sie innerhalb von einer Woche auf 1.37€ hoch und danach, ab der ersten Woche Januar, dann auf 1.47€.
Heute stehen wir bei 1.54€.
Da schüttelt es mich.... merkt hier noch wer was???
Das musste jetzt mal raus, bei soviel Geschwafel in der Umwelt :-(

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17.01.2021, 14.16 Uhr
diskobolos | Umdenken tut weh, weiß ich,
@Mueller: Das will ich gern: Wenn Autofahren teurer ist, wird es attraktiver Bahn zu fahren, sich beim nächsten Autokauf ein sparsameres zuzulegen, auch mal das Rad zu nehmen, Fahrgemeinschaften zu bilden, usw.
Natürlich erst dann wenn es fühlbar ist. 2012 kostete Super schon mal 1,70 €, ohne dass es große Wirkung hatte.
Wer meint Klima- und Umweltschutz ist nur was für Wohlhabende, sollte sich fragen, ob er den eigenen Verbrauch auch den Milliarden Asiaten und Afrikanern zubilligt und wie die Erde aussieht, wenn es so kommt.
@Nordhäuser, natürlich hat das was mit dem Alter zu tun:
Wer heute Rentner ist, der lebt vielleicht nicht mehr so lange bis die Erde in großen Teilen unbewohnbar wird, aber vielleicht die Enkel.

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17.01.2021, 14.38 Uhr
grobschmied56 | Kindliche (oder kindische?) Sichtweisen...
... Beherrschen inzwischen immer mehr Menschen in Futschland. Es wird dem dummen Michel suggeriert, man könne einfach mal eben so alle bösen Autos abschaffen, die unseren Planeten bedrohen. Alle Leute können sich ja zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen.
Die einfache Frage - wer schneidet dem Frisör die Haare? Sie stellt sich für die simplen Gemüter nicht. Vielleicht sind die wirklich so naiv, zu glauben, der Mensch, der früh morgens die erste Straßenbahn aus dem Depot in die Oberstadt fährt, der müsse wohl in der Bimmel wohnen. Punkt 4.50 Frühs geht zeitgesteuert eine Klappe in der Seitenverkleidung des Führerstandes auf, Christa P. purzelt raus, noch mal flink mit dem Kamm das Haar geordnet und schon kanns losgehen!
So einfach ist die Welt leider nicht. Öffentliche Verkehrsmittel funktionieren nicht automatisch und von allein. Sie warten und reparieren sich auch nicht selbsttätig. Wer will, kann ja mal ernsthafte Forschung betreiben, Wieviele täglich mit dem eigenen oder Dienstauto unterwegs sein MÜSSEN, damit andere Menschen mit Bussen, Straßenbahnen, S-Bahnen,U-Bahnen oder mit der Eisenbahn fahren können.
Der Lokführer, der in Sollstedt wohnt und morgens den ersten Zug von Nordhausen nach Heiligenstadt fährt, der kann eben nicht selbst mit dem Zug fahren. Und wenn er nicht gerade ein junger und harter Naturbursche ist, dann fährt er auch nicht bei jedem Dreckwetter mit dem Fahrrad von Sollstedt nach Nordhausen.
Solche einfachen Sachverhalte bekommen aber eben Weltretter und Klimahüpfer nicht auf die Reihe. Die möchten am liebsten alle Autofahrer einsperren und alle Autos verschrotten. Was glauben die denn, was dann noch an 'ÖFFIS' funktionieren würde? Soweit reicht die Sicht aber nicht. Kindskopf bleibt eben Kindskopf.

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17.01.2021, 15.19 Uhr
Kobold2 | ob es nun 87% sind
ist wohl hier nicht raus zu bekommen, aber es sind tatsächlich welche, die noch nicht gemerkt haben, worum es dabei geht, obwohl es lang und breit angekündigt und begründet wurde.
Es gab eine Zeit, da haben wir über die Amis gelacht, genauer über die fetten schweren Straßenkreuzer mit ihren großvolumigen Motoren und Verbrauchswerten einer ablaufenden Badewanne.
Heute sind die meisten selbst dort angekommen und müssen dazu noch jeden möglichen Meter mit ihren Stadtpanzern und Kleinlastern zurücklegen.
Bequemlichkeit kostet nun mal und wer das Spiel mitmacht, muß sich den Regeln fügen. Man sollte wohl doch mal wieder dazu übergehen, sein Auto etwas mehr nach Wirtschaftlichkeit auszuwählen und nicht nach der Augengröße der staunenden Nachbarn und Kollegen.
Rad fahren, oder auch mal zu Fuß , für einfach Wege und Besorgungen ist als Alternative auch ein Überlegung wert. Nur leider sind zu Viele zu bequem und wollen an ihrem eingeschliffenen Alltag nichts ändern, weil der eigene Wille fehlt, sind die "Anderen"mal wieder Schuld.

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17.01.2021, 17.24 Uhr
ndhmann | @ diskobulus
Das sind genau die Parolen mit denen Grüne eine ,,Lenkungswirkung " erzielen wollen. Ein Blick in den Fahrplan von Bus und Bahn zeigt aber das es für Berufstätige z. B. im 2oder 3 Schichtsystem gar nicht möglich ist auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen.
Wie genau und ernst es unsere politische Elite mit der der Nutzung des ÖPNV nehmen , zeigen die Zahlen des Fahrdienstes des deutschen Bundestages in Berlin und das ist wahrlich verkehrstechnisch keine Provinz.
Für 709 Abgeordnete im Jahr 2019, knapp 136 000 Fahrten mit 1 549 847 km innerhalb der Stadtgrenzen. Die Kosten pro km .....4,44 Euro.
Ich sage nur ,, Wasser predigen und selbst WEIN saufen"

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17.01.2021, 18.31 Uhr
Kobold2 | Einfache Sachverhalte
für wenige Einzelfälle müssen natürlich herhalten, damit die eigene Grundeinstellung beibehalten werden kann.
Kindsköpfen bringt man schon bei, das wer nicht hörten will auch fühlen muß.
Jetzt mal weg von Einzelfällen, auch wenn das Weltbild einiger dabei einstürzt.
Muß man denn 3-500m zum Bäcker, oder Zigaretten holen. mit dem Auto fahren?
Muß man denn im Borntal, Jecha oder Östertal wohnend jeden Tag mit den Auto zu Wago, bzw. in dieses Gewerbegebiet fahren?
Ist es nicht mal zu überlegen, für seinen Arbeitsweg im Stadtgebiet sich nicht ständig aufs Auto zu fixieren.
Kann der Pendler vom Land nicht mal drüber nachdenken, seine Scheune/ EFH, etc. mit PV Platten zu bestücken und damit einen Teil der zum Hausstand gehörenden Fahrzeuge elektrisch zu betreiben?
Hat mal einer der Schnäppchenjäger drüber nachgedacht wieviel er verfährt und wieviel er bei seinem Einkauf dann tatsächlich spart? Fahrzeugkostenrechnung wird ja leider in der Schule nicht gelehrt, aber man könnt es ja mal autodidakt probieren?
Ne geht alles nicht, weil man nicht will. Deshalb sind alle andern Schuld!
Dreckswetter haben wir ja auch das ganze Jahr über jeden Tag!!! Nein sie haben die falschen Klamotten!
Daran sind dann sicher auch die andern Schuld.
Kleine Kinder sind hier manchen meilenweit voraus, denn wenn denen ein Spiel nicht gefällt, spielen sie nicht mit.
Ich danke jetzt schon im Vorraus für die Aufmerksamkeit.

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17.01.2021, 20.07 Uhr
El loco | Einfache Gehirnstrukturen
können komplexe Sachverhalte leider nicht erfassen!
Selbstverständlich kann ich jede Einkaufstour über Artikel- und Mengenauswahl wirtschaftlich gestalten. Aber Kobolde kennen natürlich alle Warenkörbe der Schnäppchenjäger.
Und wenn ich in der rollenden Wago-Woche nach der Arbeit meine Großmutter in Seega besuchen will, steht mit Sicherheit ein Kobold an der Kreuzung und führt seine Anpranger-Strichlisten.
Leider prüft dieser komische Geselle nicht meine Bäckerbesuche und sieht, dass ich anschließend zum Arzt fahre.
Stattdessen heißt es Schublade auf und drauf gekloppt, was das Zeug hält.
Dieses Gejammere nervt einfach nur.

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17.01.2021, 21.23 Uhr
pseudonym | In China...
(und zunehmend auch in Indien) freuen sich hunderte Millionen endlich vom Fahrrad aufs (Benzin-)Auto umzusteigen, und in Buntland ist man stolz mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können um für die Chinesen die Autos zu bauen, die man dahin exportiert. Über der Welt lacht die Sonne und über Deutschland die Welt. ( oder so ähnlich)

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17.01.2021, 21.38 Uhr
Kobold2 | Nun ja.....
Es gehen/ fahren die wenigsten nur einmal im Monat einkaufen, so das man über die Menge entsprechend spart. Bei Einzelprodukten stellt sich der Effekt eher mit Rad, oder fußläufig ein.
Es ist ist löblich, das sie im rollenden Schichtbetrieb nach jeder Schicht? nach ihrer Großmutter schauen. Dann sind die quasi Pendler zum Lande ( siehe oben).
Bedauerlich ist allerdings, das sie nach ihrem täglichen Bäckerbesuch immer zum Arzt müssen.
Hoffentlich schlagen sie dann samstags nach dem Bäcker, aus lauter Gewohnheit nicht mal den falschen Weg ein, wenn die Praxis geschlossen hat?
Das könnte man aber auch mit einem morgendlichen Spaziergang oder einer kleinen Radtour erledigen und das positive Feedback in der anschließenden Sprechstunde bleibt sicher nicht aus.
Beim Jammern haben sie sicher was verwechselt, oder ich war nicht gemeint.

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17.01.2021, 21.38 Uhr
Hector_Landers | warum....
.... müssen sich immer wieder irgendwelche menschen (oder kobolde) dazu hinreißen lassen, ihren mitmenschen vorschreiben zu wollen, wie sie gefälligst zu leben haben???

6   |  2     Login für Vote
17.01.2021, 22.08 Uhr
Kobold2 | Richtig lesen
und verstehen, wäre von Vorteil.
In keinem meiner Kommentare steht, das man etwas muß.
Es sind Vorschläge und Überlegungen, aber für manchen wohl zu anstrengend....
Wer nicht will, muss zwangsläufig mit den Konsequenzen leben. Da hilft es nicht zu jammern, oder anderen die Schuld dafür zu geben. Es wird davon nicht besser.
Bockige Kinder bekommen auch selten, was sie wollen.
So ganz ohne Vorschriften wird es allerdings auch nichts mit einem zivilisierten Zusammenleben .
Mich wundert's nicht, das manch einer mit seinem Gehalt und den Tagen im Monat nicht so ganz zurecht kommt.
Die Beweise werden auch hier täglich geliefert.

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17.01.2021, 22.16 Uhr
El loco
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
17.01.2021, 22.23 Uhr
grobschmied56 | Elektrokarren und EU-Vorgaben
Natürlich kann sich jeder, der das will sein Hausdach mit PV-Modulen vollknallen. Nur, ob man damit auch ein E-Mobilchen geladen bekommt, wenn man es braucht, das steht auf einem anderen Blatt. Bei trübem Dezember oder Januarhimmel, wenn die Sonne nur mal kurz übern Horizont lugt ist damit kein Staat zu machen. Da erzeugt ein ganzes Fußballfeld von den Dingern kaum genug Strom, um den Schaum vom Bier zu pusten. Henry Kissinger hat es auf den Punkt gebracht: 'Die Solarenergie bewährt sich am besten beim Schneeräumen'.
Daß auf unseren Straßen immer mehr übergewichtige Rennpanzer und immer weniger Kleinwagen zu sehen sind, hat übrigens etwas mit EU-Normen zu tun. Die EU-Kommission hat in ihrer unendlichen Weisheit den Flottenverbrauchswert für PKW auf 2,2 Liter/100km festgelegt. Zu DDR-Zeiten bin ich oft mit einem Moped (Schwalbe) auf Arbeit gefahren. Das verbrauchte bei vernünftiger Fahrweise 2,5-2,7 Liter pro 100 km.
Ein sehr fortschrittlicher Kleinwagen eines deutschen Herstellers (P. blue motion) konnte vor einigen Jahren mit 3,7 Liter auf 104 km punkten. (realer Alltagsbetrieb)
Die EU-Vorgabe ist natürlich unrealistisch und soll die Hersteller zur Massenfertigung von E-Karren zwingen.
Weil die aber nicht absetzbar sind, stellen die Werke die Fertigung von eigentlich sparsamen und resourcenschonenden Kleinwagen ein und produzieren schwere, große und PS-strotzende Riesenkisten. Für die müssen sie zwar auch Strafzahlungen leisten, nur sind halt die Gewinnmargen höher, so daß sich das Ganze noch einigermaßen rechnet.
Zum Thema E-Mobil wollte ich eigentlich nix mehr schreiben, weil es hinlänglich bekannt sein sollte. Tu es trotzdem noch mal. Selbst die kleineren und bescheideneren von diesen Dingern haben aufgrund der aufwendigen Akkuproduktion einen ordentlichen ÖKOLOGISCHEN RUCKSACK. Minimal rechnet man damit, daß ein kleines E-Auto mit 0 Kilometer etwa soviel Mehrausstoß von CO2 verursacht hat, wie ein Polo/Fiesta/Corsa/Twingo usw nach Betrieb von 40.000 bis 50.000 Kilometern. Erst nach dieser Strecke würde sich theoretisch ein leichter Vorteil fürs 'KLIMA' ergeben.
Aber nur bei 50% 'Grünstrom' beim Laden, bei 70% Kohlestrom, wie jetzt üblich wohl eher nicht.

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17.01.2021, 22.32 Uhr
diskobolos | Ach Tora,
es liegt mir fern, die Schuld für die drohende Klimakatastrophe einer bestimmten Generation zu geben. Interessant wäre, ob Sie dieser These zustimmen, dass die Erde langsam unbewohnbar wird oder ob Sie glauben, wir können einfach so weitermachen.
Wir in D gehören alle zu den Profiteuren, denn wir verbrauchen viel mehr Ressourcen und verschlechtern das Klima mehr als der Durchschnitt der Weltbevölkerung. Die Jungen begreifen es langsam, denn sie werden die Zukunft noch erlenben. Ältere tun sich da schwer. Aus vielen Kommentaren hier kann man herauslesen: ICH WILL IMMER SO WEITERMACHEN. DAS GEHT NICHT ANDERS. Das macht mich traurig

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17.01.2021, 23.04 Uhr
Oberstudienrat | wer in der innenstadt wohnt...
...kann in der regel alles zu fuß erreichen. wer auf dem dorf wohnt, muss in der regel, sowieso zum job pendeln und erledigt seine einkäufe nach feierabend und fährt dann nach hause.

manch einer kann gesundheitlich bedingt nicht weit zu fuß gehen und nimmt eben dann das auto.

viele fahren um ein paar euro zu sparen zum discounter auf der grünen wiese.

jeder möge für sich selbst raussuchen in welche kategorie er gehört.

ich für meinen teil fahre ins büro (derzeit viel home office...und deswegen eben nicht nötig) und zum einkaufen nur, wenn ich mal ne kiste bier, wasser oder sonst was schweres oder sperriges brauche....da hab ich natürlich keinen bock zum schleppen. dafür zahle ich kfz-, mineralöl- und co2-steuer. das liegt aber nicht daran, dass ich unbedingt geld sparen will, oder unbedingt meinen co2-ausstoss reduzieren will... sondern eher daran, dass es viel zu umständlich ist, die karre aus der garage zu holen, kalt ein paar kilometer bis zum supermarkt zu fahren und dabei auf bewegung zu verzichten, die ich sowieso im büro nicht wirklich hab...egal, ob daheim oder im geschäft.

ein auto, welches nicht ständig im kurzstreckenbetrieb bewegt wird... hält auch länger.

bevor sich jemand beschwert: an meinem laptop ist die linke shift-taste kaputt oder verdreckt und die rechte ist mit einfach zu umständlich...daher nur kleinbuchstaben.

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19.01.2021, 21.37 Uhr
grobschmied56 | 'Unbewohnbare Erde'
Die These der 'Unbewohnbaren Erde' wird massenhaft von unseren 'Qualitätsmedien' verbreitet. In denen haben - rein zufällig - inzwischen Grüne und Linke das Sagen.
Ein paar klitzekleine Tatsachen werden da allerdings verschwiegen oder - rein zufällig - vergessen.

- Wir müssen umdenken, unseren Konsum einschränken
(gemeint sind wir DEUTSCHE, mit einem Anteil am vom
Menschen gemachten CO2-Ausstoß von ca. 2,2%

- der Co2- Ausstoß der Volksrepublik China von 27%
Anteil an der Welt wird geflissentlich übersehen

- Wir müssen Vorreiter sein bei der Dekarbonisierung und
bei der klimaneutralen Energieerzeugung.

- Um so einen Hui machen sich die meisten Staaten der
Welt überhaupt keine Platte, die haben ganz andere
Sorgen und Probleme. In Ostasien wird etwa alle 3 bis 4
Wochen ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb genommen.

Wenn unsere Klimahüpfer und Ex. Rebellen wirklich was für den Planeten tun wollten, dann müßten sie der Volksrepublik auf die Pelle rücken, sich dort an Kohleförderbänder anketten und den chinesischen Genossen Nachhaltigkeit und Klimaneutralität predigen.

Na, da kämen sie aber ganz gut an, im Land der 5-Jahrpläne und des Sieges des Kommunismus.
Sehr unangenehme Erfahrungen mit den Sicherheitsbehörden der Volksrepublik, die wesentlich besser und effektiver funktionieren als unsere, wären die Folge.

Weil die Kämpfer für Klima, Umwelt und Überleben der Menschheit das natürlich ganz genau wissen, beschränken sie sich darauf, Handel, Verkehr, Industrie und Gewerbe in Europa zu sabotieren.

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19.01.2021, 22.59 Uhr
HisMastersVoise | Der kleine Beitrag!!
Jeder hier kann seinen Teil zur Lösung beitragen. Als erstes müsste das Rindfleisch aus Argentinien teurer werden als das deutsche und nicht mehr gekauft werden. Dann sollte nicht der ganze Billigramsch aus Fernost unsere Märkte überschwemmen können. Dann muß auf den Verzicht von Palmöl haltigen Produkten geachtet werden. Dann müssen die Sojaplantagen reduziert werden. Zu guter letzt sollte der ökologische Rucksack von E-Autos mit Produktion, Ladung und Entsorgung aktualisiert werden. Das kann jeder hier ganz schnell durch Verzicht und Produktinformation umsetzen. Also zum Anfang zurück. Klimaschutz besteht aus Waldflächenschutz, Emissionsreduzierung, Energieeinsparung und Müllvermeidung. Also kann jeder Verbraucher durch sein Konsumverhalten aktiv Klimaschutz betreiben. Denn was nicht mehr gekauft wird, verschwindet aus den Regalen. Nur so sind Großkonzerne zum Umdenken zu bewegen!

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20.01.2021, 17.52 Uhr
Freidenker 1304 | CO2 Steuer
Alles redet über CO2 Steuer. Und wie dieses Treibhausgas reduziert werden kann. Frage: Wieviel Bier wird in Deutschland gebraut ? Und wieviel CO2 entsteht dabei ? Wieviel Bier, Sekt, Cola, Brause und Wasser mit Kohlensäure wird produziert und konsumiert ? Wieviele zig tausend Tonnen ? Wer soll da die CO2 Steuer zahlen ? Die Brauereien ? Der Endverbraucher ? Pssst ! Das wird schön unter den Teppich gekehrt. Da kann ich nur sagen.... Rülps.

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20.01.2021, 19.03 Uhr
diskobolos | Wer den Klimawandel nicht glaubt,
sollte sich mal alte Fotos von Gletschern ansehen und mit den kümmerlichen Resten von heute vergleichen oder mal zum Brocken fahren und den Zustand der Wälder beurteilen.
Das Argument, dass es natürliche Klimaschwankungen gibt (Eiszeit) zieht nicht.
Die dauerten Zehntausende von Jahre, heute nur Jahrzehnte. Was passiert, wenn große Gebiete in Afrika und Asien nicht mehr bewohnbar sind, weil es kein Wasser gibt, kann sich jeder selbst ausrechnen.
Ein Verweis auf China hilft auch nicht weiter. Grobschmied, Sie können gerne so weitermachen wie bisher. Aber dann überzeugen Sie doch bitte, dass ein paar Chinesen bereit sind auf die Annehmlichkeiten zu verzichten, die Sie sich und den anderen Deutschen genießen. Nein, so wird das nichts. Jeder Bewohner der Erde ist gefordert etwas zu tun. Ich bin da auch nicht blauäugig und glaube, dass das gelingen wird. Aber eine Chance gibt es, wenn einige anfangen und das können nicht die Armen auf der Welt sein.

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20.01.2021, 19.22 Uhr
andreaspaul | der Klimawandel ist doch ein alter Hut
den gabs schon vor 65Mio Jahren und zuletzt vor paar 1000 Jahren.Mit Extremwetter und alles was dazugehört.Da gabs allerdings noch keine Menschen die Steuern zahlten. Seit es die CO2 Steuer gibt und die zahlenden Menschen ist der Klimawandel zum Tode verurteil .Gottseidank dass wir die Grünen haben.Die Grünen retten die Welt.
(es könnten Teile von Sarkasmus enthalten sein)

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