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Mo, 11:28 Uhr
18.01.2021
Mehr Schutz für Lehrer gefordert

Testen und lüften reicht nicht!

Für die Absicherung des Präsenzunterrichts in Abschlussklassen sei unter den derzeitigen Bedingungen mehr erforderlich als das regelmäßige Lüften der Räume und freiwillige Testungen für Lehrer und Schüler, kritisiert der Verband der Thüringer Philologen...

Angesichts des durchschnittlichen 7-Tages-Inzidenzwerts von 274 für Thüringen und mit dem Wissen, dass die Inzidenzwerte der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen nur knapp unter dem Durchschnitt liegen (siehe RKI-Zahlen), fordert Heike Schimke, Vorsitzende des TPhV, weitere Schutzmaßnahmen für Lehrer und Schüler:
  • 1. Allen Lehrkräften (nicht nur denen, die einer Risikogruppe angehören), müssen FFP2-Masken zur Verfügung gestellt werden.
  • 2. Für die Schüler der Abschlussklassen muss neben dem Abstandsgebot auch im Präsenzunterricht eine Maskenpflicht gelten. Für diese Altersgruppe ist dies zumutbar.
  • 3. Die tatsächlichen Infektionszahlen für Lehrkräfte und Schüler müssen endlich transparent, also veröffentlicht werden, um eine reale Abschätzung des Infektionsrisikos an Schulen regional möglich zu machen.

„Da die Testungen freiwillig sind und auch nur eine Momentaufnahme erlauben, ist es den Lehrkräften nicht zu verdenken, wenn sie auch nach dem Anlaufen der Testungen weiterhin ein mulmiges Gefühl haben, in die Schule zu gehen. Es sollte alles Mögliche getan werden, um Lehrkräfte und Schüler bei den notwendigen Vorbereitungen auf Prüfungen zu schützen“, so Heike Schimke abschließend.
Autor: red


Kommentare
Sigmund
18.01.2021, 13.55 Uhr
Herr Meißner
„Daneben müssen laut Meißner auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf einen verbindlichen Anspruch auf Notbetreuung haben. „Gerade diese Kinder sind auf die spezifischen Bildungsangebote in den Einrichtungen angewiesen.“
Dazu habe ich eine Frage, werden denn die Kinder in der Notbetreuung unterrichtet? Bei meinem Enkel hatte ich das Gefühl, er war nur zum spielen dort. Die Aufgaben die er von seinen Lehrern bekam, musste er daheim mit seinen Eltern machen. Oder sprechen sie hier nur von Schülern mit "sonderpädagogischem Förderbedarf"? Der Rest kann ja zu sehen, wie er klar kommt?
ottilie
18.01.2021, 14.04 Uhr
Mehr Schutz für Lehrer gefordert
Das geht heute allen Arbeitenden so.
Richtig, wenn mehr Schutz gefordert wird.

Aber nicht nur Lehrer sollten diese Masken zur Verfügung gestellt bekommen, sondern auch vor allem die Kinder/Jugendlichen. Denn gerade bei den Schülern fehlt in den Familien das Geld, diese doch noch teuren Masken zu kaufen.
Das sind schon Kosten für 1 Kind monatlich, geschweige in der Familie trifft es bei mehreren Kindern zu, diese Masken tragen zu müssen.

Ich denke auch einmal darüber nach, dass man das Reisen erst einmal verbieten sollte, denn von da kamen die meisten Infizierten zurück.
BigBen
18.01.2021, 14.12 Uhr
So,so
Die gute Notbetreuung, sie wurde doch nur eingeführt, damit ein- oder beide Elternteile arbeiten können. Und das an Brennpunkten. Es geht hier nicht um die Kinder, es geht hier um die Arbeitskraft der Eltern, oder nicht? Also was soll der aufgeblasene Müll, mit der Sorge um die Kinder?
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