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Mo, 10:34 Uhr
08.02.2021
Extreme Wetterlage im Kyffhäuserkreis

Großes Engagement in Schneechaos

Die derzeit vorherrschende extreme Wetterlage mit massivem Schneefall belastet auch in Sondershausen die Bevölkerung und brachte das normale Leben fast zum Erliegen...

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Bürgermeister Steffen Grimm bedankt sich bei allen, die dazu beitragen, wieder ein wenig Normalität und Sicherheit herzustellen. Die Winterdienste sind im Dauereinsatz, Hausbewohner und Straßenanlieger sind seit Stunden damit beschäftigt, Fahrbahnen und Gehwege vom Schnee zu befreien. Der Winterdienst des städtischen Bauhofs arbeitet am Limit und hat aufgrund der hohen Belastung der Technik inzwischen teilweise mit Ausfällen zu kämpfen.

Insbesondere in den Ortsteilen unterstützen Landwirte mit schwerem Gerät den Winterdienst, um für einigermaßen freie Straßen und Wege zu sorgen.
An dieser Stelle ruft der Bürgermeister dazu auf, nur in unbedingt notwendige Fällen das Haus zu verlassen oder mit dem Auto zu fahren. Für ihre unermüdliche Einsatzbereitschaft spricht das Stadtoberhaupt allen Helfern Dank und Anerkennung aus.

Autor: emw

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Kommentare
T-Rex Sauerkirschen
08.02.2021, 11:04 Uhr
1998/1999
Hatten wir ein ähnliches Chaos.
Nur damals wurde die Bundeswehr um Hilfe gebeten und die B4 wurde geräumt.
Th. Wurst
08.02.2021, 13:37 Uhr
Aus vergangenen Fehlern nix gelernt.
Schon Makarber dass man sich für das Engaement bedanken muss. Wie sonst sollte man aus der Notsituation wieder heraus kommen. Der Ach so gut Aufgestellte Winterdienst scheint die Lage (wie auch) nicht unter Kontrolle zu haben. Und hat jemand in unserer Region das THW gesehen? Was machen unsere Beschützer in der Kaserne? Ach ja Abstand halten, wegen Corona. Selbst die Rettungsdienste kommen kaum noch in entlegene Ortsteile. Hieß es nicht dass die Köpfe des Staates schworen Unheil von der Bevölkerung abzuhalten? Selbst wenn man beim Landesministerium in Thüringen Anfragt wann mit Hilfe gerechnet werden kann im Kampf um das öffentliche Leben aufrecht zu halten bei dem Schneechaos wird man am Telefon noch ausgelacht und niemand fühlt sich Verantwortlich der Bevölkerung zu helfen. Daher bleibt nur, bist du Gottes Sohn so hilf Dir selbst und vergiss nicht Steuern zu zahlen. Danke an die einzelnen Helfer und Helden die zusammen halten im Kampf gegen die Wind(Schnee)mühlen und vergeblich den Kampf David gegen Goliat Kämpfen ohne mit großartiger Unterstützung kämpfen...
Kyffhaeuser
08.02.2021, 15:29 Uhr
Wie nun weiter ? keine Chance auf eine gräumte Straße zu kommen !!
Was geschieht nun mit den Straßen wo normalerweise nicht geräumt wird ? Müssen diese Bürger nun wochenlang auf Ihr Auto verzichten ?? Eine schnelle Lösung muss her !!
Kobold2
08.02.2021, 18:04 Uhr
Dank und Anerkennung
Ist immer etwas schönes .
Nur wäre und allen mehr geholfen, wenn man Personal und Technik aufstocken würde und die Mitarbeiter nicht so verheizen würde.
Sparwahn rächt sich immer irgendwann .
Solche Situationen sind mir aus anderen Gegenden durchaus bekannt, aber dort wird man besser damit fertig .
Quallensammler
08.02.2021, 19:50 Uhr
Extreme Wetterlage...
also etwas, was nur in einem Katastrophenschutzplan auftaucht.

Heißt, der Standard-Winterdienst tut, was er kann. Tut er sicher auch. Da wird es Prioritäten geben, wo bevorzugt geräumt wird. Und Personal ist halt nur einmal da. Das kann nicht 24h am Tag und in der Nacht im Einsatz sein.

Klar, man kann auch eine Personalreserve vorhalten - gibt es aber nicht umsonst. Heißt dann wieder, da wird Geld rausgeschmissen, weil sich Leute in Bereitschaft die E..r schaukeln.

Kleine Nebenstraßen auf Kosten der Stadt = aller Bürger zu beräumen, finde ich schwierig. Klappt ja aktuell bei ganzen Wohngebieten nicht. Der Normalo dort zahlt Straßenreinigungsgebühren und kommt trotzdem nicht weg mit dem Auto. Wer keine zahlt (und somit auch kein Schnee geschoben wird) hat 2 Möglichkeiten: zahlend beauftragen, oder selbst schieben.

THW und Bundeswehr sind ein Notanker - den es aber nicht umsonst gibt... Der Traktor vom Agrar-Riesen fährt ebenfalls nicht gratis. Idee: der Wahlkampf grüßt - ran an die Front, ihr Volksvertreter! Wer eisern schippt, uns gut vertritt. Oder: wer nicht schippt, bekommt ´nen Tritt.
geloescht.20250302
09.02.2021, 17:31 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Kobold2
09.02.2021, 20:16 Uhr
Was ist daran extrem?
Andernorts hat man diese Schneemengen mehrmals im Winter und weniger Probleme. Da ist das ein ganz normaler Winter. Da ist man bis Mittag mig dem Gröbsten durch und kümmert sich dann um die Parkplätze.
Hier sieht es nach 2 Tagen noch furchtbar aus und die Parkplätze findet man sicher erst nach der Schneeschmelze wieder. Wir sind hier an einem Punkt, wo man ändern oerts das weise Zeug aufläd und aus dem Ort fährt.
Meine Fahrt am Montagin unsere Landeshauptstadt war eine einzige Schande.
Ganze 3 Räumfahrzeuge auf Hin und Rückweg.
Fahrspur war das, wo weniger Schnee lag. Sowas hab ich in Regionen mit härteren Wintereinbrüchen noch nie erlebt. Der Standart- Winterdienst in unserer Region ist schon mit viel weniger Schnee überfordert.
Bei einer Aufstockung von Personal und Technik kommt da mit Sicherheit keine Langeweile auf.
Durch schlechte Vorbereitung und Überforderung hat man jetzt auch noch 2 Fahrzeuge vorübergehend verloren.
Die Werkstätten haben Personalprobleme weil die Mitarbeiter aus dem Umland nicht zur Arbeit kommen können. Wenn dann doch, fehlen die Parkplätze.....
Ein super Teufelskreis, den man sich da geschaffen hat. Da geht der Spareffekt voll nach hinten los. Hinzu kommen noch die vielen anderen Firmen, Arztpraxen, Geschäfte, usw. die geschlossen bleiben musten.
Erinnert mich irgendwie an das Dilemma mit der stiefmütterlichen Behandlung der Feuerwehren. Hier wacht man zum Glück langsam auf.
Nur ob es beim Winterdienst mal soweit kommt, möchte ich bezweifeln.
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