Di, 09:46 Uhr
09.02.2021
Gewerkschaft NGG fordert Mindest-Kurzarbeitergeld
Dramatische Lage im Gastgewerbe
Die finanzielle Lage für Gastwirte im Kyffhäuserkreis hat sich dramatisch zugespitzt. Seit Beginn der Corona-Pandemie müssen die Gastwirte um ihre Einnahmen bangen. Verschärfungen der Corona-Regeln, komplizierte Hygienebestimmungen und schließlich ein Lockdown nach dem anderen, zwingen das Gastgewerbe in die Knie...
Vor den nächsten Bund-Länder-Gesprächen zur möglichen Lockdown-Verlängerung am morgigen Mittwoch macht die Gewerkschaft NGG auf die dramatischen Folgen der Schließungen für die Beschäftigten des Hotel- und Gaststättengewerbes im Kyffhäuserkreis aufmerksam und fordert einen Mindest-Kurzarbeitergeld von monatlich 1.200 Euro.
Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Letzte Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Lokale und Hotels wieder öffnen. Nach Einschätzung der Gewerkschaft haben die aktuellen Schließungen ähnlich gravierende Auswirkungen wie der Lockdown im Frühjahr vergangenen Jahres.
Damals meldeten 71 gastgewerbliche Betriebe im Kyffhäuserkreis Kurzarbeit an. Das sind 61 Prozent aller Betriebe der Branche im Landkreis. Die Zahl der kurzarbeitenden Köchinnen und Köche, Kellnerinnen und Kellner sowie Hotelangestellten stieg auf 339, so eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der NGG.
Autor: emwVor den nächsten Bund-Länder-Gesprächen zur möglichen Lockdown-Verlängerung am morgigen Mittwoch macht die Gewerkschaft NGG auf die dramatischen Folgen der Schließungen für die Beschäftigten des Hotel- und Gaststättengewerbes im Kyffhäuserkreis aufmerksam und fordert einen Mindest-Kurzarbeitergeld von monatlich 1.200 Euro.
Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Letzte Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Lokale und Hotels wieder öffnen. Nach Einschätzung der Gewerkschaft haben die aktuellen Schließungen ähnlich gravierende Auswirkungen wie der Lockdown im Frühjahr vergangenen Jahres.
Damals meldeten 71 gastgewerbliche Betriebe im Kyffhäuserkreis Kurzarbeit an. Das sind 61 Prozent aller Betriebe der Branche im Landkreis. Die Zahl der kurzarbeitenden Köchinnen und Köche, Kellnerinnen und Kellner sowie Hotelangestellten stieg auf 339, so eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der NGG.