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Sa, 12:04 Uhr
13.03.2021
Drastische Lieferkürzungen von AstraZeneca

Der nächste Akt im Impf-Drama

Am Freitagabend hat das Bundesgesundheitsministerium die Gesundheitsministerien der Länder darüber informiert, dass der Impfstoffhersteller AstraZeneca für die zweite Märzhälfte umfassende Lieferkürzungen angekündigt hat. In der 11. und 12. Kalenderwoche sollen statt der angekündigten 31.200 Impfdosen nur 9.600 Impfdosen nach Thüringen geliefert werden...

Da Thüringen alle erwarteten Lieferungen bereits mit Terminen untersetzt hatte, wirkt sich das Minus von 21.600 Impfdosen unmittelbar auf die Impforganisation aus.

Als erste Reaktion musste noch am gestrigen Abend die Terminvergabe für die letzten offenen Termine im Ostthüringer Impfzentrum in Gera gestoppt werden. Außerdem wird ein Teil der bereits gebuchten Impftermine mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer oder Moderna durchgeführt werden. Die für kommende Woche angekündigte Lieferung von 10.800 Impfdosen des Moderna-Impfstoffs sollte eigentlich für das Modellprojekt zur Einbindung der Hausärzte genutzt werden. Dieses Vorhaben kann nun im März nicht mehr starten. Auch die Eröffnung von zwei überregionalen Impfzentren im Norden und im Süden Thüringens nach Ostern liegt damit erst einmal auf Eis. Nur, wenn verlässliche Planungen möglich sind, können auch weiter Kapazitäten aufgebaut werden.

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Dazu erklärt Gesundheitsministerin Heike Werner: „Die Mitteilung zum Freitagabend über eine derart drastische Lieferkürzung ist absolut inakzeptabel. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte die Länder im Februar mehrfach öffentlich aufgefordert, von AstraZeneca keinen Impfstoff zurückzuhalten, weil die Liefermengen sicher seien. Genau das haben wir getan und jede einzelne Impfdosis verplant. Jetzt zwingt uns die Ankündigung aus dem Bundesgesundheitsministerium zu einem Stopp unserer Terminvergabe und zur Verschiebung der Einbindung der Hausärzte. Das ist mehr als ärgerlich. Damit ist auch der letzte Funke an Vertrauen in verbindliche Zusagen erloschen. Ich fordere den Bundesgesundheitsminister auf, sofort zu intervenieren.“

Mit der veranlassten Umplanung will das Thüringer Gesundheitsministerium gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung sicherstellen, dass keiner der bereits gebuchten Termine vom März in den April verschoben werden muss. Zudem läuft die Planung für April bereits auf Hochtouren. Neue Termine im Internetportal werden freigeschaltet, sobald die genauen Liefermengen bekannt sind. Das ist aktuell noch nicht der Fall.

Gesundheitsministerin Werner: „Wichtigstes Ziel ist jetzt, dass alle für März gebuchten Impftermine auch stattfinden können. Die Verunsicherung, die mit einer Terminverschiebung einhergeht, möchte ich niemandem zumuten. Und es ist wichtig für die Impfbereitschaft der Menschen, dass wenigstens wir verlässlich bleiben. Im Moment bin ich vorsichtig optimistisch, dass uns das gelingt. Wenn das sichergestellt ist, planen wir weiter. Die Terminvergabe soll so schnell wie möglich wieder geöffnet werden. Dazu brauchen wir jetzt zügig Informationen zu den Lieferungen im April.“
Autor: red

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Kommentare
Halssteckenbleib
13.03.2021, 12:37 Uhr
Modelprojekt?
Dachte Hausärzte hätten schon impfen gelernt.Tetanus Impfung hat mein Hausarzt ohne Nebenwirkungen ganz toll hingekriegt.So ein Affentheater das veranstaltet wird.Ist Impfung nicht gleich Impfung?Eine Pleite nach der anderen....
Echter-Nordhaeuser
13.03.2021, 12:53 Uhr
"Lieferkürzungen von Impfstoff"
So langsam was heißt so langsam es ist so kommt man sich hier nur noch verarscht vor. Sind unsere Politiker überhaupt interessiert das alles wieder in richtigen Bahnen läuft oder will man das deutsche Volk nur an der Nase herum führen. Sind die hier zu allem zu unfähig!? Jagd sie endlich aus dem Land die Nix Könner irgendwann muss Schluss sein. Wie lange wollen sie noch alles ruinieren!?
Kobold2
13.03.2021, 13:09 Uhr
Verlässliche Planungen???
Vielleicht steht G. Mittag noch mal auf....
Halssteckenbleib
13.03.2021, 13:39 Uhr
Vielleicht
ist eines der Sparmaßnahmen.Je mehr zwischenzeitlich den Löffel abgeben um so billiger wird es.Wenns um den kleinen Bürger..innen geht ist ist nix da.Veralberung lässt grüssen
ottilie
13.03.2021, 14:41 Uhr
Echter-Nordhaeuser - Jagd sie aus dem Land
die Nixkönner, das war Ihr Kommentar!
Wer kommt dann, Sie Herr Schlaumeyer?
Oh weh, oh weh ...... das arme Land
geloescht 20210830
13.03.2021, 18:54 Uhr
Das ist ganz großer Mist, aber
da kann mal Erfurt nix für. Das die Firmen die Zusagen nicht einhalten, kann man jetzt mal ausnahmsweise nicht der Politik anlasten, was sollen die Politiker denn machen? Selber welchen herstellen? Und ob in Klein- Thüringen da ein MP meckert, interessiert - glaube ich - bei den Konzernen nicht wirklich jemand. Da ist es auch völlig egal, aus welcher Partei der MP kommt.... Und wenn die Amis die Ausfuhr untersagen, dann wird niemand aus Deutschland daran etwas ändern.... Nicht mal das - um mal den derzeitigen MP zu bemühen - "Merkelchen"...... Was denken denn manche, wie wichtig Thüringen ist, global gesehen...... Ich finde es auch sche......., das das impfen nicht vorwärts geht, aber ich bin auch realistisch..... Das man in der EU zu wenig und zu spät bestellt hat, steht übrigens auf einem anderen Blatt....
Paulinchen
14.03.2021, 10:43 Uhr
Na endlich...
... der Vizepräsident der EU Kommission Frans Timmerman räumt Fehler der EU, bei der Impfstoff Bestellung ein. Für mich ist das ein Zeugnis von Falsch-u. FEIGHEIT der Frau Dr. v. d. Leyen, welche ja beteuerte, alles richtig gemacht zu haben.

Aus meiner Sicht ist die Frau dort fehl am Platz. Sie sollte endlich die Konsequenzen ziehen. Dieser Funktion ist sie nicht gewachsen.
Echter-Nordhaeuser
14.03.2021, 11:25 Uhr
@Paulinchen" Frau v.d.Leyen"
Die Frau v.d.Leyen hat schon als Bundesverteidigungsministerin nicht die Wurzel getaugt genau wie Annegret Kramp-Karrenbauer. Unser Militär ist genauso am Ende wie der Rest in diesem Staat.
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