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So, 09:53 Uhr
21.03.2021
VOgel des Jahres 2021

Der Sänger im Garten

Der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres ist das Rotkehlchen. Es hat mit 59.338 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht...


An der von NABU und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) organisierten Wahl haben seit dem 18. Januar über 326.000 Menschen teilgenommen. In der Vorwahl hatten knapp 130.000 Menschen die zehn Vögel für die Hauptwahl bestimmt.

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„Wir freuen uns über diese überwältigende Wahlbeteiligung“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Da das Interesse an der heimischen Vogelwelt so groß ist, stellen wir auch in Zukunft den Vogel des Jahres öffentlich zur Wahl. Ein Fachgremium des NABU wird jedes Jahr fünf Kandidaten bestimmen, aus denen der Vogel des Jahres öffentlich gewählt wird.“ Die erste Wahl nach diesem neuen Modus wird bereits in diesem Jahr von Oktober bis Mitte November stattfinden.

Auch beim NABU Thüringen freut man sich über die gute Beteiligung bei der Wahl zum Vogel des Jahres. Das Rotkehlchen konnte sich bei der ersten öffentlichen Wahl als beliebtester Gartenvogel durchsetzen. Der Spitzenkandidat des Thüringer NABU für den die Naturschützer extra ein Wahlkampfteam gegründet hatten war der Kiebitz. Er landet auf Platz drei des Siegertreppchens kurz vor der Rauchschwalbe. „Es ist schön zu sehen, dass unser Favorit, der Kiebitz den dritten Platz belegen konnte. Wir danken allen, die uns bei dieser Wahl unterstützt haben“, sagt Klaus Lieder ein Vogelexperte des NABU Thüringen. Mit der Wahl des Rotkehlchens zum Vogel des Jahres 2021 zeigt sich der Experte aber auch zufrieden. Das Rotkehlchen kann nun ein Jahr lang als Botschafter für mehr Gartenvielfalt und vogelfreundliche Gärten werben.

„Das Rotkehlchen ist einer der bekanntesten und beliebtesten Vögel Deutschlands“, so Miller, „Der zarte und doch stimmgewaltige Sympathieträger kann ganzjährig beobachtet werden. Mit seiner orangeroten Brust und seiner zutraulichen Art ist er besonders leicht zu erkennen und fast überall in Wäldern, Parks und Siedlungen zu Hause. Er hat im Wahlkampf mit dem Slogan ‚Mehr Gartenvielfalt‘ für sich und vogelfreundliche Gärten geworben.“

In Deutschland leben 3,4 bis 4,3 Millionen Brutpaare, der Bestand ist derzeit nicht gefährdet. Das Rotkehlchen trägt den Titel bereits zum zweiten Mal: Schon 1992 war der bekannte Gartenvogel Vogel des Jahres.

Vorläufiges amtliches Endergebnis der Wahl:
1. Rotkehlchen, 59.338 = 17,4%
2. Rauchschwalbe, 52.410 = 15,3%
3. Kiebitz, 43.227 = 12,6%
4. Feldlerche, 40.523 = 11,9%
5. Stadttaube, 31.453 = 9.2%
6. Haussperling, 28.137 = 8,2%
7. Goldregenpfeifer, 23.054 = 6,7%
8. Blaumeise, 22.908 = 6,7%
9. Eisvogel, 22.711 = 6,6%
10. Amsel, 17.988 = 5,3%
Autor: psg

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Kommentare
Halssteckenbleib
21.03.2021, 19:16 Uhr
Also diesen Winter
war es ja ziemlich hart mit den Vögeln.Habs sie aber regelmäßig gefüttert.Haben glaubig auch alle überlebt.Ist schon interessant mit den Vögeln.
Herr Taft
21.03.2021, 23:08 Uhr
Hier bauen gerade...
... Die Störche ihre Nester...

Es ist einfach wichtig zu begreifen, dass noch andere Lebewesen auf diesem Planeten leben und diese das gleiche Recht haben hier zu sein, wie der Mensch....und manche davon sind auch noch sehr hübsch anzusehen...

... Und selbst wenn nicht... Haben sie das gleiche Recht hier zu sein. Spinnen z. B. werden regelmäßig erschlagen, nur weil sie nunmal 8 Beine haben... Man könnte die Tierchen auch fangen und nach draußen setzen. Da haben es die Vögelchen einfacher...
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