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Mi, 10:43 Uhr
14.04.2021
Ein Blick in die Statistik

Thüringer Industrie verzeichnet deutlichen Rückgang

Der Monat Februar sendet noch keine positiven Signale. Die Thüringer Industrie erzielte in den ersten 2 Monaten 2021 rund 4,9 Milliarden Euro Umsatz. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lagen die Umsätze um 8,2 Prozent bzw. 439 Millionen Euro unter dem Vorjahreszeitraum...

Die Corona-Krise prägt damit die Konjunkturdaten der Thüringer Industrie. Die Umsätze im Inland sanken um 225 Millionen Euro bzw. 6,8 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Die Exporte sanken um 214 Millionen Euro bzw. 10,7 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Exportquote lag bei 36,6 Prozent und war damit um 1,0 Prozentpunkte niedriger. Insgesamt wurden Waren für 1,8 Milliarden Euro exportiert.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten 2021 jedoch vier Branchen ihre Umsätze steigern:
  • Herstellung von sonstigen Waren (+13,7 Millionen Euro; +8,0 Prozent)
  • Metallerzeugung und –bearbeitung (+13,7 Millionen Euro; +7,2 Prozent)
  • Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (+6,9 Millionen Euro; +6,5 Prozent) sowie
  •  Herstellung von Möbeln (+2,3 Millionen Euro; +5,1 Prozent) 
In der Branche Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sackten die Umsätze um 113 Millionen Euro (-14,0 Prozent) ein. In der Branche Herstellung von Metallerzeugnissen brachen die Umsätze um 46 Millionen Euro ein (-6,6 Prozent).


In den Monaten Januar und Februar 2021 waren in den Thüringer Industriebetrieben durchschnittlich 140 581 Personen beschäftigt und damit 4 867 Personen weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (-3,3 Prozent). Im Vorjahresvergleich war damit den 14. Monat in Folge ein Beschäftigtenabbau zu registrieren. Mit 807 Betrieben gab es im Februar 25 Betriebe weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum 2020.

Das Statistische Landesamt dankt allen auskunftspflichtigen Betrieben und Unternehmen für die Übermittlung ihrer Daten und die damit verbundene Bereitstellung einer wichtigen Entscheidungs- grundlage für Politik und Verwaltung zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Krise.
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