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Mo, 16:25 Uhr
19.04.2021
Förderung von 24-Stunden Dorfläden gestartet

Grundversorgung in kleinen Orten sichern

Am Freitag startete die Förderrichtlinie des Ministeriums für Infrastruktur zu 24 Stunden- Dorfläden und für eine bessere Nahversorgung in kleinen Orten und Dörfern mit einer digitalen Informationsveranstaltung...

Der Landtagsabgeordnete Stefan Schard (CDU) rief dazu auf, sich an diesem Programm in der Region zu beteiligen. Die Mittel dazu hatte im vergangenen Dezember zu den Haushaltsverhandlungen des Landes die CDU-Fraktion im Landtag angemeldet. Geeinigt habe man sich auf eine Summe von 5 Million Euro, die im Jahr 2021 zur Förderung von Konzepten der wohnortnahen Versorgung genutzt werden können.Dort, wo es sich bisher nicht mehr gelohnt hat, einen Markt zu betreiben, soll nach neuen Konzepten gesucht werden. Ein solches Pilotprojekt stehe bereits in Großengottern im Unstrut-Hainich-Kreis mit „Emmas Tag und Nacht Markt". Dort zeigten die Betreiber, dass ein kleiner Markt zur Nahversorgung voll digital ausgestattet und ohne reguläres Personal in kleinen Orten die Grundversorgung sichern kann und wirtschaftlich zu betreiben ist.

„In den letzten Jahren habe auch ich intensiv versucht, das Thema Nahversorgung bei allen Gelegenheiten anzusprechen. Gerade für die kleinen Orte könnte die
Förderung des Landes interessant sein, um private Betreiber mit einer Förderung zur Investition zu bewegen. Mir ist es ein großes Anliegen, nach Lösungen zur Versorgung für den täglichen Bedarf zu suchen, denn so können wir das Leben auf dem Dorf attraktiver machen", teilt Schard mit. Nachdem die Förderrichtlinie vorliege bittet Schard die Bürgermeister zu prüfen, ob eine Umsetzung vor Ort möglich ist.

„Es ist gut, dass das Infrastrukturministerium unsere Idee nun in die konkrete Umsetzung bringt", betonte der Abgeordnete abschließend.
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