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Di, 18:03 Uhr
25.05.2021
Bund der Steuerzahler unterstützt Forderungen der Opposition

Entlastung bei Grunderwerbsteuer gefordert

Der Bund der Steuerzahler Thüringen unterstützt die Forderung der Opposition im Thüringer Landtag, die Grunderwerbsteuer zu senken oder teilweise abzuschaffen...


Die Grunderwerbsteuer ist ein erhebliches Hindernis bei der Bildung von Wohneigentum. Dabei spielt diese in Zeiten zunehmender Eigenvorsorge und niedriger Zinsen eine besondere Rolle in der Altersvorsorge.

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Die Grunderwerbsteuer im Freistaat gehört mit 6,5 Prozent zu den höchsten bundesweit. Soll beispielsweise eine Eigentumswohnung für 200.000 Euro erworben werden, schlägt hier allein die Grunderwerbsteuer bereits mit 13.000 Euro zusätzlich zu Buche. Das ist für viele junge Familien unbezahlbar.

Der Bund der Steuerzahler Thüringen plädiert daher dafür, kurzfristig eine großzügige Freistellungsregelung für Ersterwerber von selbstgenutztem Wohneigentum einzuführen. Mittel- und längerfristig sollte eine deutliche Reduzierung der Steuersätze angestrebt werden.

Seit dem 1. September 2006 dürfen die Länder den Steuersatz selbst bestimmen, der zu diesem Zeitpunkt bundeseinheitlich 3,5 Prozent betrug. Seitdem hat Thüringen zweimal den Steuersatz angehoben. In den einzelnen Bundesländern liegt dieser zwischen 3,5 und 6,5 Prozent.
Autor: psg

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Kommentare
Paul
25.05.2021, 21:22 Uhr
Entlastung???
Eine dauerhafte Entlastung und finanzielle Verbesserung der Erwerbstätigen muß und kann NUR SO funktionieren. Was nützen denn die völlig nutzlosen Aktionen der Gewerkschafter um ein paar lumpige % mehr Lohn, die dann sowieso wieder von der Steuer aufgefressen werden. DAS ist Schwachsinn. Einzig und allein Steuersenkungen bringen auch für den Steuerzahler was, alles andere ist Sinnlos.
Schönen Abend !
Müller
26.05.2021, 06:59 Uhr
Die Grunderwerbsteuer müsste abgeschafft werden
Da kann sich die Familie und der Geringverdiener kein Haus leisten und das bei einer linken Landesregierung. Die Linken predigen Geld für die Armen und da wird verhindert das sich Geringverdiener Wohneigentum kaufen können. Auch der Wohnungsbau nach dem die Politiker angeblich streben wird so veringert und wenn doch gebaut wird kann der Bauträger keine geringe Miete anbieten weil unter anderem durch die doppelte Grunderwerbsteuer wie in anderen Bundesländern und wie zuvor üblich die Baukosten zu hoch waren. Warum überhaupt eine Grunderwerbsteuer dafür das jemand sich was kauft und die Wirtschaft und das Wohnen in Gang bringt muss er noch Steuern zahlen. Man sollte die Grunderwerbsteuer abschafen damit mehr Wohnraum geschaffen wird und sich Geringverdiener Eigentum leisten können und die Mieten stabil bleiben oder sinken statt steigen.
Kobold2
26.05.2021, 10:56 Uhr
Wenn es schon
An der Grunderwerbssteuer scheitert, klappt's auch mit dem Rest nicht so recht.
Viel mehr sollte man mal eine Auge mehr auf die Grundstücksspekulanten werfen, denn die treiben den Gesamtbetrag mehr in die Höhe, als ein 1 - 2 Prozent weniger Steuer.
Müller
27.05.2021, 07:51 Uhr
Viele schreien es gibt zu wenig bezahlbaren Wohnraum die zu hohen Kaufnebenkosten sind mit Schuld
@Kobold2 das seh ich anders. Es sind ja nicht 1 oder 2 Prozent Steuer mehr oder weniger sondern 6,5 Prozent das macht für die Familie die sich was kaufen möchte je nach Kaufpreis über Zwanzigtausend Euro aus das ist schon eine Last. Beispiel:
Kaufpreis
435.000 €
Nebenkosten 12 % das sind 52.504 € die einfach mal so weg sind
Maklerprovision 15.529 €3,57 %
Grunderwerbssteuer 28.275 €6,50 %
Notarkosten 6.525 €1,50 %
Grundbucheintrag 2.175 €

Auch die anderen Kaufnebenkosten sind übertrieben hoch für wenige Stunden Arbeit beim Notar 6525 Euro und das Grundbuchamt 2175 Euro wo der Staat auch kräftg hinlangt. Eventuelle Löschungskosten die Kosten extra. Wenn jemand Wohnraum oder Sozialwohnraum für die Allgemeinheit schaffen möchte und was größeres kauft können hunderttausende oder Millionen weg sein an der Grunderwerbsteuer. Der Notar und das Grundbuchamt brauchen genausolange Zeit wie bei einem kleinerem Verkauf da finde ich dann zigtausende oder hunderttausende als Eintragungsgebühr nicht als gerechtfertigt. Und dann schreien alle es gibt zu wenig bezahlbaren Wohnraum. Jetzt wisst ihr warum unter anderem.
Herr Taft
27.05.2021, 08:13 Uhr
Grunderwerbsteuer, Grundstücksspekulanten...
Die Grunderwerbsteuer ist in Thüringen mit 6,5% eine der höchsten bundesweit. In Bayern z.B. ist die gleiche Steuer mit 3,5% nur etwas mehr als halb so hoch.

Der Spekulation mit Grundstücken hat der Gesetzgeber durch die Einführung einer Spekulationsfrist und die Besteuerung der Gewinne innerhalb der Spekulationsfrist (vermietete Objekte 10 Jahre, selbst genutzt 2 Jahre) weitgehend einen Riegel vorgeschoben.
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