Vielerorts zwitschert und piept es von Bäumen herab, aus Hecken und Sträuchern. Der Himmel ist voll von umherschwirrenden Alt- und Jungvögeln. Wer Glück hat, der kann den Vogelnachwuchs zum Anfassen nah beobachten...
Wer piept denn da? Foto: Eva Maria Wiegand
So mancher Jungvogel mit flauschigem Federkleid traut sich schon alleine die Welt zu entdecken. Neugierig untersuchen die Neuankömmlinge das unbekannte Terrain. Andere Vogelküken verlassen sich da lieber auf den Schutz ihrer Vogeleltern. Durch schnelles Flügelschlagen und herzerwärmendes Piepsen, betteln sie um Futter.
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Weniger ein Knattern, als ein Piepen, verursachen die als Singvögel geltenden Elstern. Unaufhörlich verteidigen sie ihr Revier vor Eindringlingen. Bedroht eine Katze ihre Brut, dann wird sie mit anhaltender Beschallung vom Hof gejagt.
In den nächsten Wochen wird dieses Schauspiel wohl noch des Öfteren zu beobachten sein. Haben Sie schöne Vogelfotos? Dann schicken Sie sie uns doch einfach unter dem Motto "Wer piept denn da?"
Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Beobachtungen mit uns teilen an e.wiegand@kyffhaeuser-nachrichten.de Eva Maria Wiegand
Der Star ist weg, hat seine Aufzucht bereits erledigt.
Die Amsel zog 4 Junge auf. Ihr Nest befand sich auf einem Holzstapel.
Das Rotschwänzchen ist auch bereits beim Füttern.
Die Schwalben-Paare (3 oder 4) sind beim ersten Durchgang. Die Jungen schauen schon über den Nestrand. Hier wird es noch 1 oder 2 Durchgänge geben.
Spatzen und Blaumeisen haben auch schon gebrütet.
kleine Arten brauchen vom Schlüpfen bis zu Flüggesein oft nur 3 Wochen. Bei meinen Kindern hat das länger gedauert und dann konnten sie noch nicht einmal fliegen.
Eine empfehlenswerte App ist auch bird.net, die aus dem Gesang die Art bestimmt. Klappt nicht immer, aber doch oft. Habe mit ihr zum ersten Mal eine Heckenbraunelle entdeckt. Die kannte ich nur aus einer Sendung mit Prof. Dathe (Ältere erinnern sich, immer am Sonntagmorgen)
Rotschwänzchen. Kanne da garnicht hin weil die Eltern die Futter bringen. 3 super hübsche Jungvögel konnten ich sichten. Wenn ich da lang laufen da macht die Eltern Specktakeln. Wissen ich aber Vogel da ist. Blaumeisen habe ich auch bei mich in Nestkasten an Baume.
dem stimme ich uneingeschränkt zu. Für Fische, Lurche, Reptilien, Säugetiere und wirbellose Tiere wie Insekten, Mollusken oder Krebstiere trifft das aber gleichermaßen zu. Und neben der Fauna ist auch die Flora nicht zu verachten. Vom Schneeglöckchen bis zur deutschen Eiche gibt es unzählige wertvolle schützenswerte Arten.
Deshalb ist es ein fataler Fehler, wenn wie von der Umweltministerin in Sachsen-Anhalt betrieben in einem naturschutzfachlich betrachtet äußerst wertvollen Lebensraum wie der Goldenen Aue nur 2 (!!!) Arten (Kranich und Schwarzhalstaucher) besonders gefördert werden sollen. Insbesondere die Tatsache, dass für diese äußerst einseitig angelegten Maßnahmen billigend in Kauf genommen wird, das im Bereich des Stausees und der stromunterhalb liegenden (ebenfalls geschützten !!!) Areale langjährig entwickelte Biozönosen komplett zusammenbrechen, lässt den staatlich organisierten und geförderten Vogelschutz in äußerst fragwürdigem Licht erscheinen.
Ich hoffe, dass die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt diese verquere und kontraproduktive "Umweltpolitik" von Frau Dalbert entsprechend honorieren und den dunkelgrünen Demagogen bei der anstehenden Landtagswahl eine deutliche Abfuhr erteilen.
Um es noch einmal deutlich zu sagen:
Nichts liegt mir ferner, als Vogelschutz im Speziellen und sachgerechten Natur- und Artenschutz im Allgemeinen gegeneinander auszuspielen. Gerade im Bereich des Stausees Kelbra und der stromunterhalb liegenden Helmeauen sind alle Voraussetzungen gegeben, die verschiedenen Interessen im Spektrum vom Umwelttourismus über Freizeitaktivitäten wie Camping und Segelsport bis hin zur nachhaltigen Nutzung der angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen in Einklang zu bringen. Das setzt allerdings voraus, dass das Umweltministerium in Magdeburg endlich erkennt und zugibt, hier einen völlig falschen Weg eingeschlagen zu haben und endlich auf die regionalen Akteure zugeht und gemeinsam mit den meist ehrenamtlich agierenden engagierten Anwohnern konsenzfähige Lösungen entwickelt.
Das von Frau Dalbert favorisierte Instrument des "Runden Tisches" war jedenfalls ein Schuss in den Ofen. Hinter verschlossenen Türen mit Maulkorberlass, einfach nur armselig.