Do, 11:13 Uhr
03.06.2021
Rettung eines Wandgemäldes
Die besondere Stadt Sondershausen
Im den Jahren 2001 bis 2017 wurden bei Restaurierungsarbeiten in der Cruciskirche Wandmalereien entdeckt. Die Herausforderung sie zu restaurieren war groß, jedoch finanziell nicht machbar, da Vereine Vereinsbeiträge einziehen, aber keinen Gewinn erwirtschaften dürfen...
Kurzerhand wurde eine abwaschbare Farbe, die die Malereien nicht schädigt, aber konserviert über die gesamten Wände gestrichen. Bis zur Feierstunde zum 20jährigen Jubiläum des Fördervereins Cruciskirche, am 29. Oktober, soll die Wandmalerei freigelegt sein. Die Restauratorin Frau Antje Pohl begleitet seit langer Zeit die Restauration der Cruciskirche und wird mit der Freilegung Ende Juli beginnen.
Die Kosten für die Sanierung betragen 10.000 Euro. Es können Lottomittel beantragt werden, welche bei weitem nicht ausreichen werden. Der Förderverein Cruciskirche bittet deshalb um Spenden zur Erhaltung eines historischen Erbes.
Zur Vorgeschichte:
Wussten Sie schon, wie alt die Stadt Sondershausen ist? Die Ortschaft Sondershausen gilt als fränkische Stiftung aus der Zeit um 800. Seit 1295 ist sie im Besitz der Grafen von Hohenstein und begann um 1300 ihre städtische Entwicklung. 1356 ging die Stadt und die nach ihr benannte Grafschaft Hohenstein-Sondershausen durch Erbfall in den Besitz der Schwarzburger Grafen über.
Am 7. September des Jahres 1392 beginnt die Entstehungsgeschichte der Kirche St. Crucis. Dieses Datum ist noch heute an der Nordwand des ältesten Gebäudes der Stadt Sondershausen zu sehen. Die Überlieferungsgeschichte erzählt, dass ein Wunder den Anlass zum Bau der Kirche gegeben haben soll:
Ein Schäfer namens Kirchberg bei Frauenberg hütete am Frauenberg bei Sondershausen seine Schafe. Als er sich aus einem Busch einen kreuzförmigen Stecken herausschlug, begann die Schnittstelle zu bluten. Die benachrichtigte Heiligkeit betrachtete dies als ein Wunder und lies das Kreuz in Gold fassen und zu Ehren des Schäfers eine Kirche errichten- die Kirche zum heiligen Kreuz."
Die Kirche St. Crucis hat bis zum heutigen Tag, Brände, Kriege, Verwüstungen, Wetterschäden und zwei Diktaturen überlebt. Dank engagierter Sondershäuser, welche sich dem Wiederaufbau und der Sanierung des Denkmals seit 1992 zur Aufgabe gemacht haben, erstrahlt die Kirche auf dem Planplatz in Sondershausen wieder. Zugänglich für die Bevölkerung, ist die Kirche ein Ort der Begegnung geworden. Lohnenswert, die Spuren der Stadtgeschichte zu erhalten. Herr Wolfgang Wytrieckus und Frau Edith Bears tragen mit ihrem unermüdlichem Engagement bis zum heutigen Tag zur Erhaltung der Kirche bei.
Wer für die Restaurierung der Wandmalerei spenden möchte, kann dies unter folgender Kontoverbindung:
Kyffhäuser Sparkasse; IBAN DE64 8205 5000 3100 0388 00 - Kennwort: Historisches Wandgemälde.
Autor: emwKurzerhand wurde eine abwaschbare Farbe, die die Malereien nicht schädigt, aber konserviert über die gesamten Wände gestrichen. Bis zur Feierstunde zum 20jährigen Jubiläum des Fördervereins Cruciskirche, am 29. Oktober, soll die Wandmalerei freigelegt sein. Die Restauratorin Frau Antje Pohl begleitet seit langer Zeit die Restauration der Cruciskirche und wird mit der Freilegung Ende Juli beginnen.
Die Kosten für die Sanierung betragen 10.000 Euro. Es können Lottomittel beantragt werden, welche bei weitem nicht ausreichen werden. Der Förderverein Cruciskirche bittet deshalb um Spenden zur Erhaltung eines historischen Erbes.
Zur Vorgeschichte:
Wussten Sie schon, wie alt die Stadt Sondershausen ist? Die Ortschaft Sondershausen gilt als fränkische Stiftung aus der Zeit um 800. Seit 1295 ist sie im Besitz der Grafen von Hohenstein und begann um 1300 ihre städtische Entwicklung. 1356 ging die Stadt und die nach ihr benannte Grafschaft Hohenstein-Sondershausen durch Erbfall in den Besitz der Schwarzburger Grafen über.
Am 7. September des Jahres 1392 beginnt die Entstehungsgeschichte der Kirche St. Crucis. Dieses Datum ist noch heute an der Nordwand des ältesten Gebäudes der Stadt Sondershausen zu sehen. Die Überlieferungsgeschichte erzählt, dass ein Wunder den Anlass zum Bau der Kirche gegeben haben soll:
Ein Schäfer namens Kirchberg bei Frauenberg hütete am Frauenberg bei Sondershausen seine Schafe. Als er sich aus einem Busch einen kreuzförmigen Stecken herausschlug, begann die Schnittstelle zu bluten. Die benachrichtigte Heiligkeit betrachtete dies als ein Wunder und lies das Kreuz in Gold fassen und zu Ehren des Schäfers eine Kirche errichten- die Kirche zum heiligen Kreuz."
Die Kirche St. Crucis hat bis zum heutigen Tag, Brände, Kriege, Verwüstungen, Wetterschäden und zwei Diktaturen überlebt. Dank engagierter Sondershäuser, welche sich dem Wiederaufbau und der Sanierung des Denkmals seit 1992 zur Aufgabe gemacht haben, erstrahlt die Kirche auf dem Planplatz in Sondershausen wieder. Zugänglich für die Bevölkerung, ist die Kirche ein Ort der Begegnung geworden. Lohnenswert, die Spuren der Stadtgeschichte zu erhalten. Herr Wolfgang Wytrieckus und Frau Edith Bears tragen mit ihrem unermüdlichem Engagement bis zum heutigen Tag zur Erhaltung der Kirche bei.
Wer für die Restaurierung der Wandmalerei spenden möchte, kann dies unter folgender Kontoverbindung:
Kyffhäuser Sparkasse; IBAN DE64 8205 5000 3100 0388 00 - Kennwort: Historisches Wandgemälde.

